Stopp! Jetzt erst mal durchatmen und nicht davon träumen, schon übermorgen in den neuen eigenen vier Wänden zu übernachten. Das wird nichts, vor allem, wenn das passende Haus oder die Wohnung erst gefunden werden muss. Vielleicht sollte man sich zunächst ohnehin mal klar werden, was man will und was finanziell überhaupt geht. Man sieht ja recht schnell anhand der Immobilienpreise in der Zeitung, für was es ungefähr ausreicht. Und dann, aber erst dann, sollte man in gewisser Weise realistisch anfangen zu träumen.
Träume müssen entstehen können, brauchen Futter. Anschauungsobjekte gibt´s genug. Zeitung und Internet bieten Immobilien, und wer möchte, der geht zu seiner LBS-Immobiliengesellschaft und sagt: „Das und das und das will ich, jetzt such mal!“ Bevor man sich dann entscheidet, sollte man einiges gesehen haben, um etwas vergleichen zu können: jedes Objekt anschauen, das ansatzweise interessant klingt. Und dann wartet man einfach, bis eine Wohnung oder ein Haus anfängt zu sprechen: „Nimm mich!“
Die richtige Finanzierung
Damit ist der Traum von den eigenen vier Wänden greifbar geworden und muss jetzt nur noch realisiert werden und zwar mit der richtigen Finanzierung.
Denn die ist nämlich das A und O, um zum Ziel zu kommen.
Die Finanzierung setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen. Natürlich kommt‘s auch drauf an, wie viel man wie lang zurückzahlen kann und möchte.
Die Faustregel besagt allerdings, dass sich im Idealfall die Finanzierung der Traum-Immobilie – ob Haus oder Wohnung - aus drei zentralen Größen zusammen setzt:
- 20 Prozent Eigenkapital
- 20 - 30 Prozent Bauspardarlehen
- 50 - 60 Prozent Hypothekendarlehen
Bei einer Investition von zum Beispiel 150.000 Euro sind das:
- ca. 30.000 Euro Eigenkapital
- ca. 30.000 - 45.000 Euro Bauspardarlehen
- ca. 75.000 - 90.000 Euro Hypothekendarlehen


