So fördert der Bund
Ganz unabhängig von der Höhe Ihres Einkommens und Ihrer Familiensituation erhalten Sie zinsgünstige und langfristige Darlehen der bundeseigenen Förderbank KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau). Jeder, der sich ein Haus bauen oder eine eigene Wohnung kaufen und selbst darin wohnen möchte, kann diese Förderprogramme nutzen!
Beispiel Förderprogramm Wohneigentum:
30 Prozent, höchstens 100.000 Euro, Ihrer Gesamtkosten können Sie auf diese Weise finanzieren. Nehmen wir einmal an, Ihr Eigenheim kostet inklusive Grunderwerb und Baukosten 200.000 Euro. Dann beträgt die mögliche Darlehenssumme der KfW 60.000 Euro. Und erst nach Ablauf von ein bis maximal fünf tilgungsfreien Jahren beginnen Sie mit der Rückzahlung.
Vorteil: Besparen Sie parallel einen LBS-Bausparvertrag und lösen Sie mit diesem nach Ablauf der Zinsbindung (5 bzw. 10 Jahre) das KfW-Darlehen ab. Das gibt Ihnen Zinssicherheit für die gesamte Laufzeit!
Mehr Informationen, Beratung und Hilfe bekommen Sie von Ihrer LBS oder Sparkasse. Unter der Adresse www.kfw-foerderbank.de können Sie sich vorab informieren. Übrigens: Den KfW-Darlehensantrag stellen Sie immer vor Baubeginn.
Fördertöpfe der Länder
Ob Sie in Bayern, Schleswig-Holstein oder anderswo leben - jedes Bundesland hat ein eigenes Programm, um selbst genutztes Wohneigentum zu fördern. Und jedes Bundesland fördert anders. Zum Beispiel mit zinslosen oder zinsgünstigen Darlehen, einmaligen Baukostenzuschüssen oder Aufwendungshilfen, die laufende Kreditbelastungen senken. Auch die Fördervoraussetzungen, wie Einkommenshöhe und Familiengröße, sind ganz unterschiedlich. Das Gesetz zur Reform des Wohnungsbaurechts gibt für alle Bundesländer nur den Rahmen vor.
Tipp: Ein KfW-Darlehen können Sie mit anderen öffentlichen Mitteln wie der Landesförderung kombinieren. Einige Landesförderstellen bieten jedoch zusätzliche Programme an, die bereits aus KfW-Mitteln bestehen. Wenn Sie diese erhalten, ist eine weitere Förderung durch die KfW nicht möglich. Da die Fördertöpfe der Länder aber oft schnell ausgeschöpft sind, lohnt sich ein doppelter Antrag vor Baubeginn. Die Richtlinien der Bundesländer finden Sie unter www.baufoerderer.de.
Gefördert werden übrigens nicht nur Neubauten, auch Modernisierungen und energiesparende Baumaßnahmen werden unterstützt!


