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Energiekosten klettern Tipp Zahl zum Thema Fragen/Antworten Expertenrat
Heizenergie: Verbrauch sinkt, Kosten steigen
Obwohl der Energieverbrauch für Heizung und Warmwasser im vergangenen Jahrzehnt deutlich zurückgegangen ist, hat die finanzielle Belastung der Haushalte durch steigende Energiekosten im selben Zeitraum spürbar zugenommen. Eigentümer können aktiv gegensteuern. Für eine künftige Modernisierung ist ein Bausparvertrag ideal, urteilt „Finanztest“.
Die deutschen Haushalte haben vergangenes Jahr laut Bundeswirtschaftsministerium im Schnitt rund 990 Euro für Heizung und Warmwasser ausgegeben. Das sind 45 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren. Dabei nahm der Energieverbrauch je Haushalt im selben Zeitraum um fast 20 Prozent ab.
Dass die finanzielle Belastung vieler Haushalte durch die Energiekosten trotz rückläufigen Verbrauchs weiter zunimmt, ist vor allem auf den Preisanstieg bei Öl und Gas zurückzuführen. Im vergangenen Jahr kletterten die Heizölpreise im Schnitt um rund 35 Prozent, im laufenden Jahr um weitere 25 Prozent. Die Gaspreise stiegen seit 2010 um knapp vier Prozent. Ein Viertel aller Gasversorger hat zudem für diesen Herbst Erhöhungen angekündigt.
Während Mieter steigenden Energiekosten praktisch ausgeliefert sind, können Immobilienbesitzer den Heizenergieverbrauch durch eine energetische Modernisierung um rund die Hälfte senken. Damit erhöhen sie gleichzeitig ihren Wohnkomfort und leisten einen Beitrag zur Energiewende. „Eigentümer können handeln, Mieter werden behandelt“, so Dr. Jörg Leitolf von der LBS.
Viele Immobilienbesitzer sind bereits aktiv geworden. Dabei haben sie laut einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) vor allem in die Heizungs- und Warmwasseranlage, Fenster und Armaturen investiert. Für die Finanzierung ist ein Bausparvertrag gut geeignet. „Finanztest“ (Heft 12/11) bestätigt: „Damit spart der Eigentümer nicht nur eigenes Kapital an, sondern er sichert sich zugleich ein günstiges Darlehen für später.“ Auch die GfK-Studie zeigt: 70 Prozent der Modernisierer sind Bausparer. „Für viele Maßnahmen gibt es zudem staatliche Fördermittel, etwa von der KfW-Bank“, sagt Dr. Jörg Leitolf. Diese können auch mit Bausparmitteln kombiniert werden.
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