Noch nie zuvor war die Berufswelt einem derart komplexen Wandel unterworfen. Unternehmensstrukturen müssen dem steigenden Konkurrenzdruck standhalten, um sich in einer ultra-globalisierten Marktwirtschaft zu behaupten.
Junge Abiturienten und Hochschulabsolventen müssen flexibel und belastbar sein, um ihrem Traumberuf erfolgreich entgegensteuern zu können. Viele neue, zunächst seltsam anmutende Berufsbezeichnungen entwickeln sich zu Trendberufen mit Zukunft. Wir stellen hier drei Trendberufe inkl. kurzem Porträt und weiterführenden Links vor.
Relocation Specialist
Relocation Specialists helfen Menschen, wenn diese ins Ausland gehen, um dort beruflich tätig zu sein. Dort kümmern sie sich um die Wohnungssuche, übernehmen Behördengänge, sind bei der Suche nach Schulen, Ärzten oder Kindergärten behilflich. Sie wickeln Bankgeschäfte ab und unterstützen den Arbeitnehmer und seine Familie bei der Eingewöhnung ins kulturelle Umfeld.
Nützliche Grundlagen für diese Tätigkeit, die keine spezielle Ausbildung vorschreibt, sind ein Studium der Betriebswirtschaft, der Kulturwissenschaften oder der Rechtswissenschaften. Auch ein Psychologie- oder Pädagogikstudium, kann als Basis dienen. Kenntnisse des Personalwesens und Auslandserfahrung sind von Vorteil, um in dieser stark anwachsenden Branche Fuß fassen zu können.
Weitere Informationen unter
http://www.buerokauffrau-online.de http://www.bporg.de/
Studiengänge finden unter http://www.studieren.de/
POS-Manager/in
Point of Sale ist der englische Fachbegriff für „Verkaufsstelle“. Der POS-Manager betreut beispielsweise große Warenhäuser, Supermärkte oder Messeauftritte von Unternehmen aller Branchen im In- und Ausland. Dabei überwacht er die Präsentation der Waren, organisiert umsatzsteigernde Events und prüft, ob Absprachen zwischen den Firmenzentralen und den einzelnen Märkten eingehalten werden.
Wer eine Chance haben will, sollte eine kaufmännische Ausbildung und betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse, dazu Überzeugungskraft und Durchsetzungsvermögen mitbringen. Ein abgeschlossenes Studium der Betriebswirtschaft oder Marketing ist ideal.
Mit dem Point of Sale Manager etabliert sich zurzeit eine neue Bezeichnung, hinter der sich ein – so hofft die Branche – zukunftsfähiges Berufsfeld für den Außendienst der Konsumgüterindustrie verbirgt.
Mehr Informationen unter
http://www.welt.de/print-welt/
http://berufenet.arbeitsagentur.de/
http://www.gehaltsvergleich.com/
http://www.dia-vwa.de/de/1/VWA.html
http://www.heilbronn-business-school.de
http://www.baw-online.de/lehrangebot/
Aktuar/in
Der Aktuar schaut weit in die Zukunft. Er entwirft im Bereich Kapitalanlage, Bausparwesen oder Versicherung, Modelle, die Entwicklungen und Risiken in einem wirtschaftlichen Umfeld abschätzen lassen. Mit Hilfe von mathematischen Methoden, der Wahrscheinlichkeitstheorie und Statistik ist er vor allem bei Versicherern tätig. Aber auch Behörden, Gutachterbüros oder Wirtschaftsprüfungsgesellschaften können auf den Aktuar nicht verzichten.
Nach einem abgeschlossenen Studium der Mathematik ist eine Zusatzausbildung bei der nationalen Aktuarsvereinigung (DAV) erforderlich, bevor der Anwärter den Titel Aktuar/in (DAV) führen darf.
Dieser Trendberuf ist ein Beispiel für ein klassisches Berufsfeld, das wieder stärker an Bedeutung gewinnt. Grund dafür sind die gesetzlichen Lockerungen auf dem europäischen Versicherungsmarkt seit Mitte der 90er Jahre, welche den Unternehmen eine Tarifgestaltung unabhängig vom Gesetzgeber erlauben.
Weitere Informationen unter
http://www.mathematik.uni-ulm.de/
http://www.jobscout24.de/


