Umziehen ist eigentlich eine schöne Sache. Diesen Gedanken hat man genau so lange bis man es wirklich macht. So ging es jedenfalls mir. Ich bin neunzehn und in der Generation der Langzeitstudenten bestimmt eine der Jüngeren, die ihre Sachen packt. Dennoch habe ich mir die ganze Sache irgendwie leichter vorgestellt. Jeder der zehn Wohnungen nacheinander besichtigt und dann diejenige, die er wollte, nicht bekommen hat weiß wovon ich spreche.
Aber irgendwann - und das wiederum wird mir auch jeder bestätigen können - hat man sie dann doch: „seine“ Wohnung. Und dann fängt die Arbeit ja erst an ;-) Um es kurz zu machen: Umzugskartons sind noch das Mindeste was man braucht.
Dies und das...
Je nachdem wie viel Einrichtung übernommen werden kann beginnt eine Shoppingtour durch die Möbelhäuser dieser Stadt. Es sind zwar keine Schuhe, aber es macht genauso viel Spaß. Welchen Einrichtungsstil, welche Stoffe, welches Holz bevorzuge ich? Will ich meine Wände streichen und wenn ja wie? Klare Linien oder Kitsch ? Und dann natürlich die alles entscheidende Frage: Wer hilft beim Umzug?
Ich verspreche dir, dass es garantiert schönere Momente in deinem Leben geben wird als diejenigen, in denen du zig Kisten packen und rumschleppen musst. Manchmal weiß man dann schon gar nicht mehr, wo die Anfangsfreude hin ist. Aber glaub mir sie kommt wieder - garantiert! Denn genau das macht den ersten Auszug aus.
Diese Sorgen ob man überhaupt jemals eine Wohnung bekommt. Das Jubeln, wenn man dann doch noch „seine“ findet. Der Stress, die Tränen, der Streit. Und dieses Gefühl, wenn man am Ende in der ersten eigenen Wohnung steht und alles genauso ist wie man wollte.
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Tipps
Hier noch ein paar Tipps, damit euer Umzug den gleichen Erfolg hat wie meiner:
Nicht verzagen! Auch wenn man oft kein Licht am Ende des Tunnels sieht. Meistens
kommt nach der Wohnung die man nicht bekommen hat noch eine viel bessere!
Die Eltern mitnehmen, denn sie kennen sich dann doch mehr aus was den Zustand einer
Wohnung betrifft.
Nicht nur auf sein Gefühl hören, denn oftmals wirkt eine Wohnung ohne Möbel noch einmal
ganz anders. Schließlich muss der aktuelle Einrichtungsstil nicht der eigene sein
Organisatorisches nicht vergessen! Wenn alle Liebesbriefe noch an die alte Adresse
versandt werden, ärgerst nicht nur du dich!
Nicht alles auf einmal wollen! Ein schickes Wandtattoo ersetzt am Anfang die teure
Wandfarbe. Ein paar Accessoires sind günstiger als eine komplett neue Einrichtung.
Langfristig denken! Die knallrote Küche ist jetzt der Hammer, aber gefällt sie dir auch
in zwei Jahren noch?
Kein Heimweh haben, denn meistens wird das Verhältnis zu seiner Familie nicht lockerer
sondern enger!
Genießen - schließlich ist alles deins :-)
Weitere Tipps zum Thema Auszug findest du auch bei den cocoon Artikeln Stressfrei umziehen oder Die erste Wohnung.


