Wie kann ich meine Heizung optimieren?

Heutzutage bieten Bebauungspläne den notwendigen Spielraum, um die die Konstruktion der Gebäudehülle bewusst energetisch sinnvoll zu planen und entsprechend der Himmelsrichtung auszurichten. Klug gebaut erwärmt die Sone von Süden her kostenlos den Wohnraum und Richtung Norden zeigt sich die Fassade eher geschlossen. Aber auch in Bestandsimmobilien können neue Technologien sinnvoll eingesetzt werden.

Mit der Installation einer Solarthermieanlage auf dem Dach wird fast die vollständige Brauchwassererwärmung gewährleistet. Wer die Anlage etwas größer auslegt, kann auch die Heizung damit unterstützen, und das alles zum Nulltarif. Zudem sind die Anlagen nahezu wartungsfrei und langlebig. Sie können Ihre Solaranlage beim Neubau einplanen, im Rahmen einer Haus- oder Heizungssanierung realisieren oder jederzeit an einer bestehenden Heizungsanlage nachrüsten. Alles, was Sie benötigen, ist ein eigenes Dach. Große Kombianlagen leisten durch höhere solare Deckungsanteile am Gesamtheizenergiebedarf einen wichtigen Beitrag zur Primärenergieeinsparung und zur CO2-Minderung. Nutzen Sie dabei auch die Förderprogramme von Bund und Ländern.

Mehr Infos: www.solarenergie.com

Regenerative Energieträger nutzen

Pelletheizungen oder Wärmepumpen nutzen Primärenergie, die nahezu endlos zur Verfügung steht und CO2-neutral ist. Pellets, gepresste Holzspäne, sind ein Abfallprodukt der Holzindustrie und Holz verarbeitender Betriebe. Öl und Gas sind endliche Ressourcen. Holz hingegen ist ein nachwachsender Rohstoff, der im eigenen Land vorhanden ist. Die Anschaffungskosten einer Pelletsanlage sind zwar höher als die vergleichbarer Gas- und Ölheizungen, aber sie liegen in den Betriebskosten – je nach aktuellem

Brennstoffpreis – gut im Vergleich. Derzeit wirken sich aber auch die zur Verfügung stehenden finanziellen Förderungen zugunsten dieser auf erneuerbaren Rohstoffen beruhenden Technik aus. Ebenso wie die technisch wesentlich aufwändigeren Wärmepumpen-Heizungen lassen sie sich sowohl im Neubau als auch beim nachträglichen Einbau im Zuge einer Modernisierung installieren. Bei der Wärmepumpentechnologie stehen den Bauherren drei Alternativen zur Verfügung, die ihre Energie entweder der Luft, dem Boden oder dem Grundwasser entziehen. Letztlich ist es eine Frage der örtlichen Bedingungen, welches Verfahren zum Einsatz kommt. Indem sie 4/5 Umweltwärme nutzen, leistet diese Technologie einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung und zum Klimaschutz.

Mehr Infos: www.eneuerbare-energien.de

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