Wenn trotz Energiesparlampen und Haushaltsgeräten mit Energieeffizienzklasse A der Stromverbrauch nicht wesentlich sinkt, kann ein Strommessgerät Ansatzpunkte liefern. Es wird zwischen Steckdose und Gerät geschalten und gibt den genauen Verbrauch an. Pionierarbeit auf diesem Gebiet liefert auch der "intelligente Stromzähler": Akribisch dokumentiert er, wann und welche Quelle Strom aus dem Netz zieht. Jetzt sind Sie am Zug und müssen entscheiden, ob ein Gerät generell überflüssig ist oder der Gebrauch eingeschränkt werden kann.
Mehr Infos: www.enbw.de
Stromfresser aufspüren
Heimlich still und leise brummt sie in einer Ecke des Kellers dahin, die Gefriertruhe mit der frostigen Reserve für die gefürchteten Notzeiten. Doch Hand aufs Herz – wer erntet heute noch aus dem eigenen Garten so viel Obst und Gemüse, dass dieses Tiefkühlgrab seine Daseinsberechtigung hätte?
Im Gewirr der Heizungsrohre fällt sie meist kaum auf: die Umwälzpumpe – auf Ihrer Stromrechnung schon. Sie sorgt dafür, dass das warme Wasser vom Heizungskeller zu allen Heizkörpern transportiert wird. Neue Pumpen arbeiten heutzutage so wirtschaftlich, dass sich der Austausch innerhalb von drei bis vier Jahren über die eingesparten Stromkosten finanziert.
Mehr Infos: www.klima-sucht-schutz.de
"Master and slave"
Eine einfache und kostengünstige Lösung für den Betrieb von mehreren voneinander abhängigen Elektrogeräten bietet eine Steckdosenleiste mit einer sogenannten Masterand-Slave-Funktion. Mit dem Fernseher sind meistens zusätzliche Geräte wie Sat-Receiver, DVD-Rekorder und eine Surround-Anlage verbunden. Diese Anlagen werden nach dem Abschalten in den Stand-by-Betrieb versetzt, um sie per Fernbedienung schneller aktivieren zu können – das verbraucht unnötig Strom. Werden diese Geräte gemeinsam an eine Master-and-Slave-Steckdosenleiste angeschlossen, übernimmt der Fernseher die sogenannte Master-Funktion. Wird er abgeschaltet, gehen alle anderen Geräte auch vom Netz.
Mehr Infos über die Such-Funktion auf www.wikipedia.de


