30. November 1929: Der Niedersächsische Sparkassen- und Giroverband gründet die Öffentliche Bausparkasse Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Damit wird der Grundstein für ein neues kollektives Sparsystem gelegt, das weiten Teilen der Bevölkerung den Weg zum Wohneigentum eröffnen soll.
Ebenfalls im Jahr 1929 entsteht als unselbstständige Abteilung der Brandenburgischen Provinzialbank und Girozentrale die Öffentliche Bausparkasse für die Provinz Brandenburg. 1934 wird der Name in Öffentliche Bausparkasse für die Mark Brandenburg (ÖB Mark Brandenburg) geändert.
1. Mai 1942: Die Öffentliche Bausparkasse Niedersachsen und Schleswig-Holstein geht vom Niedersächsischen Sparkassen- und Giroverband auf die Niedersächsische Landesbank Girozentrale über. Hamburg erhält eine eigene Öffentliche Bausparkasse.Im gleichen Jahr erweitert sich der Zuständigkeitsbereich der Öffentlichen Bausparkasse für die Mark Brandenburg auf Ostpreußen und Warthegau.
Mai 1945: Die Brandenburgische Provinzialbank und Girozentrale und mit ihr die ÖB Mark Brandenburg werden auf Anordnung der alliierten Militärbehörde stillgelegt.
1. Oktober 1949: In Schleswig Holstein wird eine eigenständige Öffentliche Bausparkasse eingerichtet. Die Bausparkasse in Hannover ändert ihren Namen in Landesbausparkasse Niedersachsen.
1. Juli 1951: Die Öffentliche Bausparkasse Berlin, eine Abteilung der Sparkasse der Stadt Berlin-West, wird Nachfolgerin der ÖB Mark Brandenburg. Nach dem Bau der Mauer im Jahr 1961 beschränkt sich ihr Geschäftsgebiet auf den Westteil der Stadt.
1. Juli 1970: Die vier öffentlich-rechtlichen Banken Niedersachsens fusionieren zur Norddeutschen Landesbank Girozentrale (NORD/LB). Im Rahmen der Fusion werden die Landesbausparkassen Niedersachsen und Braunschweig zusammengelegt und als Abteilung der NORD/LB unter dem Namen Landes-Bausparkasse Hannover-Braunschweig geführt. Nach der Übernahme der Öffentlichen Bausparkasse Oldenburg / Bremen im Jahr 1986 erweitert sich ihr Geschäftsgebiet auf das gesamte Bundesland Niedersachsen.
1971: Die Öffentliche Bausparkasse Berlin wird in LBS Berlin umbenannt.
1990: Die Sparkasse der Stadt Berlin-West und die Sparkasse der Stadt Berlin gehen auf die neu gegründete Landesbank Berlin über. Seitdem ist die LBS Berlin eine Abteilung der Landesbank. Durch die deutsche Einheit erweitert sich ihr Geschäftsgebiet auf das gesamte Berliner Stadtgebiet inklusive Umland.
1. Juli 1994: Die LBS wird aus der NORD/LB ausgegliedert und ist seitdem als LBS Norddeutsche Landesbausparkasse eine selbstständige Anstalt des öffentlichen Rechts. Gewährträger sind jeweils zur Hälfte die NORD/LB und der Niedersächsische Sparkassen- und Giroverband.
1. Januar 2001: Die LBS in Niedersachsen fusioniert mit ihrem Berliner Schwesterinstitut. Gewährträger der neuen LBS Norddeutsche Landesbausparkasse Berlin - Hannover sind zu jeweils 44 Prozent die NORD/LB und der Niedersächsische Sparkassen- und Giroverband sowie zu zwölf Prozent die Landesbank Berlin.
Die Immobiliengesellschaften der Landesbausparkassen in Berlin und Niedersachsen werden ebenfalls unter dem Namen LBS Immobilien GmbH Berlin - Hannover zusammengeführt.


