Auswege aus der Energie-Kostenfalle

Kreissparkasse Kaiserslautern und LBS Rheinland-Pfalz informierten über energieeffiziente Modernisierung

Landstuhl, 25. Februar 2010 – Wertvolle Tipps zum Thema Energie sparen, modernisieren und finanzieren erhielten rund 250 interessierte Besucher in der Stadthalle in Landstuhl. Unter dem Motto "Energiepreise: Kostenlawine ausbremsen!" hatten Kreissparkasse Kaiserslautern und Landesbausparkasse Rheinland-Pfalz in Kooperation mit dem Finanzministerium, der Architektenkammer Rheinland-Pfalz, dem Landkreis Kaiserslautern sowie der Verbandsgemeinde Landstuhl zum Informationsabend eingeladen. Experten zeigten Haus- und Wohnungsbesitzern Einsparmöglichkeiten durch energieeffiziente Sanierung anhand praktischer Beispiele aus der Region auf.

Einsparpotenziale erkennen und nutzen

Max Aigner
Max Aigner

"Kennen Sie den Energieverbrauch Ihres Hauses?", konfrontierte Max Aigner, Vorstandsvorsitzender der LBS Rheinland-Pfalz, das Publikum mit der entscheidenden Frage zum Thema Energiekosten. Über drei Viertel des Energieverbrauches privater Haushalte resultiere aus den Heizkosten. "Das Einsparpotenzial liegt bei 85 Prozent", so Aigner. Wer durch eine energetische Sanierung seiner Immobilie die Energiekosten entsprechend reduziere, könne in 30 Jahren bis zu 212.000 Euro einsparen – und bei weiteren Preissteigerungen noch deutlich mehr. Der LBS-Chef empfahl den Zuhörern eine weitsichtige Strategie: "Rein ins Wohneigentum, runter mit den Energiekosten"

Antworten von Handwerk und Politik

Paul Junker, Landrat des Landkreises Kaiserslautern, Dr. Peter Degenhardt, Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Kaiserslautern und der Vizepräsident der Architektenkammer Rheinland-Pfalz Gerold Reker standen im Interview Gerhard Hohmann, Moderator und Wirtschaftsredakteur des SWR, Rede und Antwort. Der Landkreis Kaiserslautern ginge mit gutem Beispiel voran und optimiere seine Liegenschaften nach energetischen Gesichtspunkten, sagte Junker.

Gesprächsrunde mit (v.l.n.r.) Paul Junker, Gerhard Hohmann, Gerold Reker und Dr. Peter Degenhardt

Oben: Gesprächsrunde mit (v.l.n.r.) Paul Junker, Gerhard Hohmann, Gerold Reker und Dr. Peter Degenhardt

Auch Dr. Degenhardt betonte, dass der Erhaltung und Modernisierung des Gebäudebestands in der Verbandsgemeinde Landstuhl eine besondere Bedeutung zukomme. Reker ermutigte die Zuschauer, für die energetische Sanierung die Empfehlung eines Experten einzuholen. Dieser könne die Potenziale einer Gebrauchtimmobilie aufzeigen. "Der Rat vom Fachmann muss nicht teuer sein. Die Architektenkammer bietet eine umfangreiche Erstberatung vor Ort zu kleinem Preis", so Reker.

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