Herbst-Highlight der besonderen Art

Die Jazz-Altmeister Ack van Rooyen und Herb Geller brachten im November 2002 mit Sängerin Anke Jochmaring das Publikum zum Swingen. Die herbstlich-bunte Mischung aus Altbekanntem und Neuem begeisterte die Zuschauer und machte den Abend zu einem unvergesslichem Erlebnis.

Ack van Rooyen, Jahrgang 1930, gehört mit seinem unverkennbaren Trompetenstil zu den Pionieren der europäischen Jazz-Szene. Unverkennbar ist vor allem sein Flügelhornspiel. Er holte den neuen Sound aus dem Nachkriegs-Amerika nach Holland und von dort aus nach ganz Europa. In Deutschland wurde er unter anderem bekannt durch seine Zeit bei den Big Bands des Senders Freies Berlin und des Süddeutschen Rundfunks.

Auch Herb Geller ist eine Legende. Sein Name fällt in einem Atemzug mit Jazz-Größen wie Ella Fitzgerald, Quincy Jones und Benny Goodman: Der Meister des Altsaxofons aus Los Angeles gilt als einer der letzten Romantiker unter den Jazzern. Einfühlsam und melodiös ist sein Stil. In seiner Wahlheimat Hamburg lehrt Professor Geller die Kunst des Saxofonspielens an der Musikhochschule.



Den jugendlichen Kontrapunkt übernahm die Jazzsängerin Anke Jochmaring. Sie studiert Gesang in Zwolle in den Niederlanden und Berlin. In Jazzkreisen hat sie sich bereits als Mitglied des Bundesjazzorchesters einen Namen gemacht. Mit ihrer Band „tritorn“ gewann sie im Jahr 2001 den ersten Preis beim deutschen Hochschulwettbewerb für Jazzensemble.

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