Die Hausbesichtigung

Vor einer Hausbesichtigung sollten Sie klären, dass diese unverbindlich und kostenfrei ist, gerade wenn die Besichtigung mit einem Makler erfolgt. Soweit Grundriss- und Ansichtspläne des Hauses vorhanden sind, ist es hilfreich, sich diese vorab zusenden zu lassen. Dadurch hat man bereits eine erste Orientierung und Vorstellung von dem Haus.

Die Besichtigung sollte mit ausreichend Tageslicht und Zeit durchgeführt werden. Beginnen Sie mit einem Rundgang um das Haus und gehen Sie im Hausinnern dann durch jedes Zimmer pro Geschoss. Wichtig ist, dass Sie sich auch den Heizungskeller und den Hausanschlussraum zeigen lassen, ebenso wie den Spitzboden. Schließlich müssen Sie auch wissen, in welchem Zustand die Heizungsanlage ist und welche Qualität die Dachdämmung und Dachdeckung aufweist.

Machen Sie sich bei der Hausbesichtigung Notizen beziehungsweise nutzen Sie vorgegebene Checklisten.

Eine sehr umfangreiche Checkliste zur Besichtigung gebrauchter Häuser findet sich in dem Buchtitel „Hauskauf - neu oder gebraucht“.

Wenn eine Immobilie in Ihre nähere Wahl rückt, ist es sinnvoll, einen Sachverständigen mit der Begutachtung zu beauftragen. Dies sollte schriftlich geschehen und das Ziel der Begutachtung sollte ebenfalls festgehalten werden. Zum Beispiel ob bei dem zu besichtigenden Gebäude Mängel vorliegen, die sich auf den Kaufpreis auswirken könnten. Sachverständige finden Sie entweder in den "Gelben Seiten" Ihrer Stadt oder Gemeinde unter dem Stichwort „Sachverständige Bauschäden“ oder im Internet unter www.gelbeseiten.de oder aber auch im Sachverständigenverzeichnis der öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen der Industrie- und Handelskammern unter www.svv.ihk.de.

V.i.S.d.P: Institut Bauen und Wohnen

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