Smart Lighting: Die Licht-Revolution für Zuhause

Tipps für stimmungsvolle Beleuchtung: Wir stellen die besten Smart-Lighting-Lösungen vor

Christine Hiller & Dennis Quast

Smart Lighting verwandelt jedes Zuhause in eine Wohlfühloase. Mit beliebigen Weiß- oder Farbnuancen schaffen intelligente Lichtsysteme eine schöne Atmosphäre. Je nach Geschmack und Stimmung lässt sich damit das passende Ambiente gestalten – und im Handumdrehen verändern.


@ Smart Homes - Wohnzimmer

Ein vernetztes Smart Home besitzt eine eigene Programmierschnittstelle, die via Netzwerk oder über erweiterbare Apps gesteuert werden kann. Wer neu baut, kann in jedem Raum einen Touchbildschirm installieren und die Geräte über Kabel vernetzen, eine sogenannte Bussteuerung. Wer sein Zuhause im Nachhinein vernetzen möchte, wählt Produkte, die über eine Fernsteuerung oder eine App via WLAN, Bluetooth, ZigBee oder Z Wave arbeiten.

Unser Fokus in diesem Artikel liegt auf den gängigen cleveren Beleuchtungsmöglichkeiten . Bei der Kaufentscheidung spielt vor allem die Art der Steuerung eine wichtige Rolle. Die Herausforderung ist immer die gleiche: Die Signale der Sensoren (etwa der Schalter) müssen zur Leuchte gelangen. Lösungen gibt es viele. Wir zeigen, wie Sie Ihr Zuhause mit geringem Aufwand stimmungsvoll beleuchten.


@ Lach und Schnitzer GmbH - Eingang

Funklösungen für Smart Lighting

Hersteller bieten Geräte, mit denen Anwender zum Beispiel Jalousien oder Leuchten von weitem bedienen können. Bei einer Leuchte mit beigelegter Fernbedienung lassen sich etwa Farbe und Intensität des Lichts steuern. Dabei müssen keine neuen Kabel verlegt werden. Nachteil: Jede Leuchte benötigt eine eigene Fernbedienung. So sammeln sich nach und nach die Steuerungsgeräte auf dem Wohnzimmertisch .


@ Admonter Holzindustrie AG - Badezimmer

Die Lösung: Funkaktoren, die in eine vorhandene Unterputzdose eingebaut werden. In Verbindung mit einer Schaltzentrale wie Smartphone oder Tablet können Leuchten dann über diese Geräte ein- und ausgeschaltet werden. Auch Zeitschaltfunktionen sind möglich. Außerdem lassen sich Bewegungsmelder einbinden und per App steuern. Es gibt auch batteriebetriebene Wandsender. Wer sie neben dem Bett anbringt, kann von dort aus das Licht einschalten. Dank Zubehör wie Zwischenstecker, Schalter, Heizkörperthermostate oder Fensterkontakte ist dann alles über eine einzige Steuerkomponente und eine App programmierbar. So entsteht Smart-Home-Feeling zu einem verhältnismäßig geringen Preis.


@ Philips Lighting US - Tischleuchten

Intelligente Lampen

In diesem Fall sind Leuchten per App steuerbar. Sie können dann oftmals nicht nur gedimmt werden – außerdem stehen mehrere Lichtfarben zur Wahl. Je nach Anbietersoftware sind auch Zeitschaltuhrfunktionen möglich. Das Smartphone oder Tablet muss dafür mit einem Heimnetzwerk verbunden sein. Allerdings sind dann meist nur Leuchten in Standardfassungen wie E27, E14 oder GU10 per App steuerbar, von denen der Leuchtmittelhersteller Lampen mit integrierter WLAN- Schnittstelle und Steuerungselektronik anbietet. Leuchten mit festverbauten LEDs, die ebenfalls eine Steuerungselektronik und WLAN haben, benötigen eine andere Software. Trotzdem eine günstige Alternative für alle, die nur eine Leuchte pro Raum steuern möchten.

Buslösung für Smart Lighting

Die Buslösung ist vor allem für Bauherren und Komplettsanierer interessant. Hier wird ein Kabel im Haus installiert (z. B. KNX- oder EIB-Kabelnetz), welches für die Kommunikation verschiedener elektronischer und elektrischer Geräte sorgt. Dazu gehören neben Leuchten auch Rauchmelder, Alarmanlage, Jalousien, Heizung und Waschmaschine.

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@ Beinert-Knotte Elektro

Dieses System erlaubt komplexere Programmierungen. Im Prinzip kann alles integriert werden, was mit einer Steuerungselektronik für eine Buslösung ausgestattet ist. Jeder Busteilnehmer (das können mehrere pro Raum sein), hat seine eigene „Intelligenz“. Beim Ausfall einer Komponente bleibt das System betriebsfähig.

Meist wird pro Stockwerk ein Touchdisplay an zentraler Stelle installiert. Über WLAN, LAN-Netzwerk am PC oder per Smartphone können dann die gewünschten Aktionen geplant und aktiviert werden. Auch diverse Lichtszenen sind programmierbar. Einziges Manko: Eine Businstallation ist teurer als die weniger komplexen Alternativen.

Haben Sie schon Erfahrung mit Smart Lighting? Erzählen Sie uns davon!


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Dieser Artikel wurde zuerst veröffentlicht auf Houzz .