Dürfen wir vorstellen?: Unser LBS Tiny-House.

Ein Raumwunder auf vier Rädern.

Der Begriff „Tiny-House“ kommt ursprünglich aus Amerika. Weder dort noch hier in Deutschland gibt es eine offizielle Definition, was eigentlich ein „Tiny-House“ ist. Übersetzt bedeutet es so viel wie winziges Haus. Die meisten Tiny-Houses sind mobil mit Rädern, aber mittlerweile gibt es auch Menschen, die sich genau so ein kleines Haus auf ihr Grundstück bauen, ohne an Mobilität zu denken.

Das LBS Tiny-House.

Lange hat uns das Projekt „Tiny-House“ begleitet. Mitte 2018 war es dann soweit. Wir entschieden uns für unser erstes eigenes Minihaus. Wie auch beim Bau eines richtigen Hauses ist die Planung das A und O. Viele Fragen beschäftigten uns, auf die wir Antworten finden mussten.

Gerade bei einem Tiny-House ist es besonders wichtig, sich darüber Gedanken zu machen, wie autark man es gestalten möchte. Zum Beispiel, ob es eine eigene, unabhängige Wasserversorgung geben soll oder man zukünftig beim Standplatz immer auf die benötigten Anschlüsse achten muss. Wie sieht es mit der Stromversorgung aus? Will man sich auch hierbei auf die Anschlüsse der äußeren Umgebung verlassen oder möchte man unabhängig davon leben? Macht eine Solaranlage Sinn, um unabhängiger von Stromlieferanten zu sein?

Mit der Tischlerei Bock fanden wir einen kompetenten Ansprechpartner zum Thema Tiny-House. Wir wurden während des Baus immer über den aktuellen Stand informiert, bekamen regelmäßig Fotos und pünktlich zum Valentinstag wurde das Haus in unsere Zentrale in Potsdam geliefert.

Passend zu dem Tag waren wir sofort schockverliebt. Da stand es nun - unser eigenes Tiny-House - vor unserem Eingang und strahlte uns bei bestem Sonnenschein an. Wir wussten, dass wir nicht viel Zeit zusammen verbringen konnten, bevor es auf Tour gehen würde. Bereits eine gute Woche nach Ankunft würden wir es auf große Wohnträume-Tour schicken.

Ein Tiny-House darf man keineswegs mit einem Wohnmobil oder einem Wohnwagen verwechseln. Es ist zum Wohnen und konzeptioniert worden und nicht für einen Roadtrip. Damit unser Tiny-House diese aufregende Tour auch gut übersteht, entschieden wir uns zum Beispiel dafür, es etwas kürzer zu machen, als es normaler Weise der Fall wäre. Die Küche reduzierten wir um einen guten Meter und ersetzten das Bad durch einen extra Raum für den Kühlschrank und die Kleidung.

Auf die maximale Breite und Höhe verzichteten wir natürlich nicht. Und obwohl wir durch diese Entscheidungen etwas an Wohnfläche verloren, fühlte es sich im Inneren immer wohnlich an.

Wir lieben unser Tiny-House und hoffen, dass auch Sie auf unserer Wohnträume-Tour vorbei kommen. Entdecken Sie Wohnraum neu.

Mehr zum Tiny-House finden Sie auch auf unseren Blog.