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07.10.2021
LBS Bayerische Landesbausparkasse
Presseinformation

Drei Preisträger in Bayern beim bundesweiten Architekturwettbewerb „Das Goldene Haus 2021“

Wohlfühlen in Oberbayern, Unterfranken und im Allgäu

Jedes Jahr in der Januar/Februar-Ausgabe der Zeitschrift "Das Haus" finden die Leserinnen und Leser die Ausschreibung für den Architekturwettbewerb "Das Goldene Haus". 2021 stand er unter dem Motto „Wohnen & Wohlfühlen“.

Das Thema war gut gewählt: Die Pandemie hatte das Wohnen vieler Menschen in den Vordergrund gerückt. Wer wegen Homeschooling und Homeoffice die meiste Zeit des Tages zuhause verbringt, der merkt schnell, was er zum Wohlfühlen braucht. Bei dem jährlichen Architekturwettbewerb sucht die Jury Vorbilder in der Architektur, die Mut machende Beispiele für künftige Bauherren sein könnten. Und offensichtlich sind die Bayern beim Wohlfühlen gut aufgestellt: Diesmal setzten sich gleich drei bayerische Baufamilien durch und wurden mit einem von zwei Hauptpreisen und zwei Anerkennungen ausgezeichnet.

Gar nicht normal

Ein Doppelhaus in Baldham, das ganz anders daherkommt, wurde vom Architekturbüro IFUB* mit Sitz in München und Berlin geplant. Die Jury fand, dass diese beiden Haushälften zeigen, wie unterschiedlich und individuell Grundrisse eines Doppelhauses sein können, und prämierte es mit einem Hauptpreis: „Ein tolles Beispiel, wie gute Architektur funktionieren kann. Wenn sich zwei Familien gut verstehen, kann ein gemeinsames Doppelhaus helfen, etwas kostengünstiger zu bauen. Das Grundstück kann besser ausgenutzt werden, und das lässt vielleicht auch den Kaufpreis erträglicher erscheinen.“

Ganz schlank, das Haus

Eine von vier Anerkennungen ging an ein Einfamilienhaus in Würzburg, das auf einem schmalen, scheinbar „unbebaubaren“ Grundstück steht. Die Baufamilie und ihr Architekt Claus Arnold jedoch waren mutig und kreativ und wurden dafür von der Jury belohnt: „Für solch ein schwieriges Grundstück braucht es die Expertise eines Architekturbüros und neugierige wie offene Bauherren“, so ihre Würdigung. Denn lediglich 4,70 Meter breit ist das ganze Haus, in dem sich ein Raum an den anderen reiht wie an einer Perlenkette.

Modern und traditionsbewusst in einem

Eine weitere Anerkennung ging an eine Baufamilie für ihr Einfamilienhaus im Ostallgäuer Halblech-Trauchgau, dessen Besonderheiten erst auf den zweiten Blick erkennbar sind. Denn von Weitem sieht das Haus aus, wie viele andere in der Nachbarschaft. Aber von Nahem zeigen sich seine Besonderheiten, die manchen erst einmal irritieren: unten Sichtbeton statt Putz und oben Holz. „Schön zu sehen, wie alte Bauweisen im 21. Jahrhundert weiterentwickelt werden. Regional, traditionell, gut. Ein Haus mit ganz eigener Identität“, urteilten die Juroren. Das Gefühl für den Ort und seine Menschen hatten die jungen Architekten, Veronika und Matthias Meichelböck vom Oberammergauer Studio Meichelböck.

Bilder

Sie teilen sich nicht nur das Grundstück, sie teilen sich auch den Hauptpreis: Jede Familie bekam einen Bausparvertrag, auf den bereits 2.500 Euro angespart sind. Sabine Hartmann (2. v.r.), Filialdirektorin der Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg, freute sich mit ihren Kunden.
Sie teilen sich nicht nur das Grundstück, sie teilen sich auch den Hauptpreis: Jede Familie bekam einen Bausparvertrag, auf den bereits 2.500 Euro angespart sind. Sabine Hartmann (2. v.r.), Filialdirektorin der Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg, freute sich mit ihren Kunden.
Ein Haus kann auch schmal sein, wenn es nur gut geplant ist. Und die Familie ist glücklich über ihr schlankes Haus.
Ein Haus kann auch schmal sein, wenn es nur gut geplant ist. Und die Familie ist glücklich über ihr schlankes Haus.
2.000 Euro Preisgeld von „Das Haus“ gibt es für eine Anerkennung. Gunnar Brand (r.), Das-Haus-Redakteur und Jurymitglied, freute sich über dieses Beispiel gelungener Architektur mit dem Architekten- und dem Baupaar (v.li.).
2.000 Euro Preisgeld von „Das Haus“ gibt es für eine Anerkennung. Gunnar Brand (r.), Das-Haus-Redakteur und Jurymitglied, freute sich über dieses Beispiel gelungener Architektur mit dem Architekten- und dem Baupaar (v.li.).

Kontakt

Ihr Pressekontakt
LBS Bayerische Landesbausparkasse
Arnulfstraße 50
80335 München

Christiane Stiller
Tel.: 089 41113-6840
E-Mail: christiane.stiller@lbs-bayern.de