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Pressekonferenz: „Bausparen ist die Lösung für viele wohnungspolitische Herausforderungen“

21.11.2017 - LBS Westdeutsche Landesbausparkasse - Presseinformation

LBS West schließt Unternehmensumbau zwei Jahre früher ab

Münster (LBS). Die LBS West hat kräftig Gas gegeben: Zwei Jahre früher als geplant hat Vorstandsvorsitzender Jörg Münning am Dienstag den Abschluss des Unternehmensumbaus „LBS 2020“ bekanntgeben. Mit dieser Strategie hat sich die Bausparkasse fit gemacht für die Anforderungen aus Niedrigzins und europäischer Bankenaufsicht. Münning: „Trotz der gewaltigen Anstrengungen für Eigentümer, Mitarbeiter und Außendienst konnten wir Marktanteil und Gewinn halten und stehen bei der Produktivität weiter an der Branchenspitze.“ Das honorieren auch andere Häuser: Ab Dezember bearbeitet die LBS von Münster aus zusätzlich das Spargeschäft der LBS Hessen-Thüringen.

Innerhalb von nicht einmal drei Jahren wurde der Verwaltungsaufwand um 40 auf rund 100 Mio. Euro gesenkt, knapp 100 Mitarbeiter abgebaut und der Standort Düsseldorf geschlossen. Synergien entstehen durch eine deutlich engere Verzahnung des LBS-Außendienstes mit den Sparkassen sowie durch die Nutzung einer einheitlichen IT-Plattform. Das eröffnet die Möglichkeiten neuer Kooperationen. Ab Dezember wird die LBS West schrittweise bis Ende 2018 die Bearbeitung des Passivgeschäfts der LBS Hessen-Thüringen übernehmen.

„Wir haben die wirtschaftliche Basis geschaffen, um auch mit einer noch länger anhaltenden Niedrigzinsphase umgehen zu können“, betonte Münning. Jetzt könne man sich mit neuer Kraft den weiteren Herausforderungen des Marktes stellen, allen voran der Digitalisierung: „Kunden verlangen individuelle Lösungen in den unterschiedlichsten Lebenssituationen an den verschiedensten Orten – darauf müssen wir unser Unternehmen und unsere Produkte weiter ausrichten.“ Individuelle Beratung sei schon immer die Stärke der LBS gewesen, diese müsse nun mit den elektronischen Möglichkeiten verknüpft werden.

Ziel sei es, so Münning, das Bausparen als Instrument der Zinsabsicherung und frühzeitigen Eigenkapitalbildung nachhaltig zu positionieren: „Für viele wohnungspolitische Probleme, die derzeit in Berlin diskutiert werden, ist Bausparen die Lösung!“ So sei eine Aufwertung von Wohnungsbauprämie und Arbeitnehmer-Sparzulage nötig, weil sonst immer weniger junge Familien das für eine Immobilienfinanzierung notwendige Eigenkapital aufbringen könnten. „Die Einkommensgrenzen wurden 20 Jahre lang nicht angefasst, so dass heute manchmal schon Berufsanfänger nicht mehr anspruchsberechtigt sind.“ Weniger nachhaltig, aber kurzfristig hilfreich sei zudem das diskutierte Baukindergeld.

Auch die Wohn-Riester-Förderung sei ein hervorragendes Instrument, das immer noch unter der von bestimmten Interessengruppen betriebenen Kritik an der völlig anders gearteten Riester-Rente leide. „Wohn-Riester zielt auf den effizienten Rentenbaustein ‚Mietfreies Wohnen‘ ab, der im Schnitt 600 Euro im Monat ausmacht.“ Mit der Erhöhung der Grundförderung ab Januar 2018 habe die Politik bereits ein richtungsweisendes Zeichen gesetzt. Als weitere Anreize nannte Münning die Abschaffung des viel zu komplizierten und zu hoch verzinsten Wohnförderkontos und die Möglichkeit, die energetische Modernisierung aus Riester-Mitteln zu finanzieren.


Material zum Download

  1. Jörg Münning, Vorstandsvorsitzender der LBS Westdeutsche Landesbausparkasse
Charts: LBS PK 2017 (PDF 1,814 MB)
PM: LBS (PDF 0,240 MB)

Kontakt

LBS Westdeutsche Landesbausparkasse

Himmelreichallee 40
48149 Münster


Sven Schüler

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Dr. Christian Schröder

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