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Wohnwirtschaftliche Verwendung

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Wohnungswirtschaftliche Maßnahmen, wohnwirtschaftliche Zwecke (§ 1 Abs. 3 BSpKG). Nach dem Bausparkassengesetz dürfen Bauspardarlehen nur zur Finanzierung wohnwirtschaftlicher Maßnahmen verwendet werden. Als solche gelten unter anderem:

  • Der Bau und Erwerb sowie die Renovierung und Modernisierung von Gebäuden und Wohnungen, die ausschließlich oder überwiegend Wohnzwecken dienen
  • Der Kauf von Bauland und der Erwerb von Erbbaurechten zum Bau von überwiegend zu Wohnzwecken dienenden Gebäuden sowie zum Bau anderer Gebäude, hier jedoch beschränkt auf den Teil des Kaufpreises, der dem zu Wohnzwecken bestimmten Anteil am zu errichtenden Gebäude entspricht
  • Maßnahmen zur Erschließung und zur Förderung von Wohngebieten
  • Der Erwerb von Rechten zur dauerhaften Nutzung von Wohnraum, z. B. bei einem Einkauf in ein Seniorenstift
  • Die Bereitstellung von Darlehen, wenn ihre Gewährung Voraussetzung für die Überlassung einer Wohnung ist, z. B. bei einem Mieterdarlehen
  • Die Umschuldung von Krediten, die der Finanzierung der vorgenannten Maßnahmen dienen, die auf einem überwiegend Wohnzwecken dienenden Grundstück abgesichert sind oder die zur Leistung von Bauspareinlagen aufgenommen worden sind

Bauspardarlehen können schließlich auch für gewerbliche Bauvorhaben eingesetzt werden, wenn diese im Zusammenhang mit dem Bau von Wohnungen durchgeführt werden oder in Wohngebieten durchgeführt werden und dazu bestimmt sind, zur Versorgung der Wohngebiete beizutragen.