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©Fotolia/assierromero, Junge mit Sparschwein
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Taschengeld für Kinder

So lernen Kinder und Jugendliche den Umgang mit eigenem Geld-Budget

Fast achtzehn Jahre alt und keine Ahnung von Steuern, Miete und Versicherungen: Wie steht es um die ökonomische Bildung der Jugend? Wer als Kind die Grundlagen lernt, profitiert langfristig.

Taschengeld – entscheidend ist das Vorbild der Eltern

Antonia Grohmann vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) stellt fest: "Leute, die früh von den Eltern zum Sparen ermutigt wurden und das Budgetieren beigebracht bekamen, haben ein besseres Verständnis für Zinsen, Inflation und Risikodiversifizierung." Anlageprofis müssen Eltern laut der Wissenschaftlerin nicht sein: "Einfache Verhaltensweisen reichen." Und die Versuchungen schon in jungem Alter sind groß: Schulden werden oft da gemacht, wo bargeldlose und zeitverzögerte Bezahlung möglich ist. Smartphones, Internet und Onlinehandel bergen gerade für Jugendliche und junge Erwachsene Schuldenrisiken. Finanzbildung wird für eine erfolgreiche Lebensplanung also immer wichtiger.

Mit Taschengeld lernen junge Sparer, Entscheidungen zu fällen

Es ist also wichtig, dass Kinder sich daran gewöhnen, über Geld und Konsumentscheidungen nachzudenken. Ein Taschengeld kann dabei helfen. Experten raten, spätestens ab der Einschulung einen regelmäßigen Betrag zu zahlen. So lernt der Nachwuchs, Geld zu verstehen, zu sparen und es sich einzuteilen. Ab zwölf Jahren empfiehlt der Beratungsdienst "Geld und Haushalt" der Sparkassen-Finanzgruppe ein Taschengeldkonto. Dazu gibt es die erste Karte, mit der das Kind bequem über sein Geld verfügen kann – natürlich mit gewissen Einschränkungen. Denn das Konto wird auf Guthaben-Basis geführt, Jugendliche können es nicht überziehen. So trainieren sie den Umgang mit Konto und Karte, bis sie mit achtzehn eigenverantwortlich handeln.



Vom Taschengeld schrittweise zum eigenen Budget

Etwa ab 14 Jahren sollten die Jugendlichen zum Taschengeld ein zusätzliches Budget erhalten, raten Experten. Damit begleichen sie notwendige Ausgaben für Busfahrten und Schulmaterial, Essen oder Kleidung. Mit dem erhöhten finanziellen Spielraum lernen die Teenager die Grundlagen für ein selbständiges Haushalten. Einen Rechtsanspruch auf Taschengeld besitzt der Nachwuchs nicht. Die Eltern zahlen das Geld freiwillig und legen die Höhe, den Anlass oder Zahltag fest, häufig sehr unterschiedlich. Also kein Wunder, das dass Thema immer wieder zu heißen Debatten zwischen Jugendlichen und ihren Eltern führt. Orientierungs- und Argumentationshilfen bietet zum Beispiel der "Fahrplan Taschengeld für Eltern und Kinder" des Sparkassen-Beratungsdienstes "Geld und Haushalt" unter www.geldundhaushalt.de