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 Heizen mit Pellets
Heizen mit Pellets Pellets © Fotolia/Tchara

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Pelletheizung: Die Kosten

Die umweltfreundliche Pelletheizung punktet mit niedrigen Betriebskosten

Die umweltfreundliche Pelletheizung punktet mit niedrigen Betriebskosten und gleicht damit die höheren Anschaffungskosten aus.

Was ist eine Pelletheizung?

Eine Pellet-Zentralheizung ersetzt andere Heizsysteme wie Gas- oder Ölheizungen und darf nicht mit dem Pelletofen verwechselt werden, der jeweils nur einen Raum erwärmt. Sie wird mit Holzpellets betrieben, kleinen Presslingen, die meist aus Holzspänen und Sägemehl bestehen.

Trotz höherer Preise: Anschaffung lohnt sich schnell

In der Anschaffung sind Pelletheizungen teurer als Gas- oder Ölheizungen. Da aber die Betriebskosten niedriger ausfallen als bei Heizsystemen mit fossilen Brennstoffen, amortisiert sich das Heizen mit Pellets für große Doppel- und Einfamilienhäuser relativ schnell. Hier machen sich niedrigere Preise beim Verbrauch bald bemerkbar.

 Grafik Brennstoffpreise
Grafik Brennstoffpreise Credit im Bild

Eine Pelletheizung kann finanziell gefördert werden

Auch größere Wohneinheiten können von einer Pelletheizung profitieren. Zudem hilft die Investition, unabhängiger von fossilen Brennstoffen zu werden.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützen dabei mit Fördermitteln. Weitere Fördermöglichkeiten finden Sie in der Förderfibel des Deutschen Pelletinstituts .

So funktioniert die Pelletheizanlage

Wie bei den klassischen Öl- und Gasheizanlagen wird auch bei der Pelletheizung durch Verbrennen Energie erzeugt. Diese erhitzt das Wasser im Kessel der Anlage und transportiert es bei Bedarf in die Heizkörper.

Pelletlagerung

Die Pellets lagern in loser Schüttung in einem Tank. Ein Fördersystem transportiert sie in den Brenner. Dafür kommen mehrere Techniken in Frage, zum Beispiel Fallschachtfeuerung, Unterschubfeuerung, Quereinschubfeuerung, Walzenrostsystem und Sturzbrandtechnik.

Das kostet die Pelletheizung

Beim Kauf und Betrieb einer Pelletheizung fallen folgende Kosten an:

Anschaffungskosten:

  • Kosten für den Kessel
  • Pufferspeicher
  • Kaminumbau
  • Installation der Anlage
  • Lagerraum für Pellets
  • Förderanlage

Lassen Sie sich ausführlich von einem Fachmann beraten und vergleichen Sie Angebote und Fördermöglichkeiten. Für eine installierte, moderne Holzpellet-Zentralheizung mit Speicher und Lager können Sie laut dem Deutschen Pelletinstitut grob mit einer Investition ab 20.000 Euro kalkulieren.

Wichtig ist, die Anlage mit einem Fachplaner und in Rücksprache mit dem zuständigen Schornsteinfeger zu planen.

Laufende Kosten

Diese setzen sich zusammen aus den Kosten für Strom, Schornsteinfeger, Wartung, Reinigung und Brennstoffe. Eventuell kommen weitere Posten wie Reparaturen oder Ersatzteile hinzu. Die laufenden Kosten variieren nach Objektgröße, Heizbedarf und Einzelfall.

Richtwerte für die Kostenplanung

Für die erste grobe Planung können Sie pro Jahr folgende Richtwerte ansetzen (Quelle: Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER) der Universität Stuttgart):

  • Stromkosten: 100 – 160 Euro
  • Schornsteinfeger: 135 Euro
  • Wartung (Pflege, Reinigung, Betriebsstoffersatz): 285 - 360 Euro.
  • Die Pelletpreise variieren. Vergleichen Sie hier genau. Im September 2017 lag der Durchschnittspreis für ein Kilo Pellets bei 23,27 Cent und eine Kilowattstunde (kWh) Wärme aus Pellets bei 4,54 Cent.

 Grafik Pelletpreise
Grafik Pelletpreise Credit im Bild

Spartipp: Preise vergleichen und Pellets im Sommer kaufen – da sind sie meist günstiger als in der Heizsaison. Dabei unbedingt auf Qualität achten: Billiges Brennmaterial mit schlechtem Heizwert bringt weniger Energie und kommt am Ende teurer.

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