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Paar beim Renovieren © Fotolia/Ingo Bartussek
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Altbau-Check innen

Wie Sie Haus und Wohnung wieder flott machen

Einmal im Jahr sollten Sie Wohnung und Haus auf Herz und Nieren prüfen: Welche Arbeiten fallen demnächst an, was ist dringend, was ist wichtig? Und dann planen Sie Ihre Investitionen.

So bringen Sie frischen Wind in den Keller

  • Sind die Kellerwände total durchfeuchtet?
    Wände trockenlegen: Finden Sie heraus, woher die Feuchte kommt – oft findet man die Fehlerquelle nur durch Aufgraben der Außenwand, an Lichtschächten oder Außentreppen. Erster Schritt: Bauen Sie nachträglich in die Außenwand eine waagerechte Sperre. Je tiefer die Sperrschicht liegt, desto besser schützt sie. Dann sperren Sie die Außenwände senkrecht gegen Erdfeuchte, von außen oder innen.
  • Möchten Sie den Keller für mehr als nur Vorräte nutzen?
    Keller ausbauen: Das größte Problem neben Feuchtigkeit bereitet die Dunkelheit. Altbaukeller waren nie zum Wohnen gedacht, den Kartoffeln genügten winzige Fenster. Sie lassen sich verbreitern und/oder vertiefen – wie viel Mauerwerk Sie schadlos aufstemmen können, hängt vom Gewicht des Wandstücks ab, das über der Öffnung ruht. Eventuell müssen Sie die Wand darüber abstützen – je breiter das Fenster, desto kritischer. Arbeiten Sie mit einem Mauermeister und einem Statiker zusammen.
  • Sieht der Kellerfußboden ramponiert aus?
    Boden beschichten: Begradigen Sie Ränder von Schadstellen mit Hammer und Meißel, vergießen Sie kleinere Risse mit Flüssig-Kunststoff. Grundieren Sie größere Risse und füllen sie nass in nass mit Reparaturmörtel. Tragen Sie mit einer Bürste Tiefgrund auf, legen Armierung in die nasse Masse, walzen darüber noch einmal Tiefgrund. Darauf flüssigen Kunststoff auftragen und 12 Stunden, besser 24 Stunden trocknen lassen.

So fühlen Sie der Haustechnik auf den Zahn

  • Möchten Sie Heizkosten sparen?
    Experten befragen: Ein qualifizierter Energieberater klärt, wie sich die Energie-Einsparverordnung EnEV umsetzen lässt: Ob es genügt, die Heizung zu modernisieren, oder ob außer einem neuen Kessel mit Brenner auch eine Rundum-Dämmung und neue Fenster sinnvoll sind.
  • Arbeiten Kessel und Brenner seit mehr als zehn Jahren?
    Technik austauschen: Die besten Energie-Ergebnisse erhält man, wenn man veraltete Kessel und Brenner austauschen lässt. Zusätzliche Spareffekte ergeben sich durch eine Heizungsregelung, etwa Thermostatventile und eine witterungsgeführte Steuerung.
  • Liegen die Heizrohre im Keller frei?
    Rohre dämmen: Die Heizrohre führen das Heizwasser vom Kessel zu den Heizkörpern und das Warmwasser zu den Zapfstellen in Küche und Bad. Auf dem Weg dorthin verlieren sie kaum Wärme, wenn sie in einem Dämm-Mantel stecken. Packen Sie die Rohre in flexible Dämmschläuche, die lassen sich auch um Biegungen führen und nach Bedarf ablängen.
  • Ist der Öltank im Keller nur einwandig?
    Aufstellungsraum dichten: Seit 1994 sind einwandige Tanks nicht mehr zulässig. Lassen Sie eine Leckschutzauskleidung aus hochelastischem Kunststoff einbauen.
  • Ist der Grenzwertgeber des Öltanks von Anno dazumal?
    Gerät austauschen: Der Grenzwertgeber verhindert automatisch das Überfüllen des Öltanks. Geräte, die vor 1984 hergestellt wurden, können verstopfen. Sollte Ihres zu diesen Veteranen gehören, lassen Sie es ersetzen.
  • Lagert Ihr Heizöl frostsicher?
    Leitungen dämmen: Verläuft die Ölleitung vom Erdtank zum Haus in mindestens 80 Zentimeter Tiefe? Sonst sollten Sie die Leitungen und das Absperrventil dämmen. Fragen Sie einen Heizungsfachmann um Rat.
  • Tröpfeln Rinnsale aus den Hähnen?
    Leitungen prüfen: Oft verstopfen Ablagerungen die Rohre – ein Installateur stöbert sie auf mit einem Videoskop und macht sie wieder frei.

So klopfen Sie Küche und Bad auf Schäden ab

  • Die Fliesen sind akzeptabel, bloß einige sind gebrochen?
    Platten austauschen: Schlagen Sie jeweils die ganze Reihe ab – senkrecht oder waagerecht. Ergänzen Sie Musterfliesen mit Uni-Farben, einfarbigen Belag mit neuen Fliesen in einem deutlich abweichenden Ton – dann sieht es aus wie gewollt und nicht wie geflickt.
  • Sitzen Schimmelpilze in rissigen Fugen?
    Fugen reparieren: Alte Fuge auskratzen oder heraustrennen mit einer Fräse, gründlich säubern und trockene Fuge mit spezieller pilzhemmender Dichtmasse schließen. Dichtstoffe in Zukunft trocken und sauber halten, sonst schimmeln sie.
  • Tropft der alte Wasserhahn unaufhörlich?
    Leck schließen: Die Leckstelle verrät, welche Dichtung defekt ist. Tropft es oben am Drehgriff, liegt es an der Stopfbuchse: Nehmen Sie den Griff ab, ziehen die Mutter am Spindelende eine Vierteldrehung fester. Tritt Wasser in der Mitte aus, ist die Ringdichtung kaputt: Sperren Sie das Wasser ab, demontieren das Oberteil und tauschen die Ringdichtung. Tröpfelt der Auslauf: Erneuern Sie die Dichtscheibe am Ende der Spindel.
  • Wuchert Schimmel hinter Schränken oder in Ecken?
    Möbel rücken: Früher stellte man keine Möbel an Außenwände, denn dahinter sammelt sich Luftfeuchtigkeit. Sie kondensiert an kalten Mauern und bietet Schimmelpilzen Brutstätte. Entfernen Sie zunächst den Schimmel, reiben dann eine fungizide Grundierung in den Putz und stellen die Möbel anders. Noch besser: dämmen Sie die Wände von außen oder notfalls von innen.

So bereinigen Sie alte Böden

  • Parkett oder Dielenbretter sind stumpf?
    Glanz erneuern: Mieten Sie eine Schleifmaschine, gehen Sie damit viermal über die Oberfläche, jeweils mit feinerer Körnung. Ölen Sie geöltes Holz wieder, Lack haftet nicht. Ehemals lackiertes Holz lässt sich wieder versiegeln.
  • Hängt Schmutz in den Parkettfugen?
    Fugen schließen: Kratzen Sie die Risse aus, füllen sie mit Fugenpaste aus dem Bau- oder Holzmarkt. Lassen Sie die Masse trocknen, schleifen sie an, wischen feucht nach. Streichen Sie am nächsten Tag Öl, Wachs oder Lack darüber.
  • Hat der Bodenbelag endgültig ausgedient?
    Belag austauschen: Lassen Sie ebenen Altbelag liegen, entfernen holprigen und glätten den Untergrund. Dann verlegen Sie Holz oder Laminat, Teppichboden oder Fliesen.

So machen Sie Türen und Treppen flott

  • Klemmen die Türen oder schließen plötzlich nicht mehr?
    Kanten einseifen: Holz dehnt sich und schwindet wieder, je nach Raumfeuchte. Oft gibt sich das Problem von selbst, wenn Raumtemperatur oder Witterung sich ändern. Sonst bestreichen Sie die Kanten mit Wachs oder Seife.
  • Sind die Stufen der Holztreppe schief und krumm?
    Tritte sichern: Holzkeile festklemmen zwischen Lauffläche und Vorderkante der Folgestufe, so hebeln Sie die Trittstufen auf Sollhöhe. Montieren Sie eine Hartholzleiste unter die Vorderkante oder doppeln die Setzstufen auf, dann bleiben die Tritte in Position. Fixieren Sie den neuen Treppenwinkel von unten.
  • Die Holztreppe trägt fleckigen porösen Lack?
    Lack entfernen: Zwei-Komponenten-Lack wiedersetzt sich Abbeizer und Schwingschleifer – mieten Sie in der Holzhandlung einen Profi-Tellerschleifer und für die Ecken einen Dreieckschleifer.

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