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Whirlpool: Mit diesen Nebenkosten müssen Sie rechnen

 Whirlpool im Garten © iStock.com / Alice_yeo
Ein eigener Whirlpool ist ein kleiner Luxus im Haus oder Garten (© iStock.com / Alice_yeo)

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Whirlpool: Mit diesen Nebenkosten müssen Sie rechnen

Die Anschaffung ist nicht alles: Diese Kosten kommen monatlich hinzu

Warum ein Whirlpool? Vorteile, Nachteile und Optionen

Ein Whirlpool ist die ideale Zwischenlösung: Er ist kleiner als ein Swimmingpool, aber deutlich luxuriöser als die Badewanne. Zudem kann er drinnen wie draußen stehen und lädt somit entweder im privaten Spa im Haus zum Entspannen ein oder aber draußen im Garten oder auf der Terrasse. So sind Wellness, Entspannung und ein „kleiner Urlaub“ zu Hause möglich.

Indoor-Whirlpools, Outdoor-Whirlpools und aufblasbare Becken

Whirlpools gibt es in verschiedenen Ausführungen und Qualitäten. Dabei besteht die Wahl zwischen Whirlpools für den Innenbereich, solchen für draußen, also beispielsweise den Garten oder Balkon, und aufblasbaren Whirlpools. Diese lassen sich flexibel aufstellen und können drinnen sowie draußen genutzt werden.

 Whirlpool im Haus © iStock.com / hemul75
Ein Whirlpool im Innenbereich macht den Raum zum privaten Spa (© iStock.com / hemul75)

1. Whirlpools für den Innenbereich

Indoor-Whirlpools, also Pools für den Innenbereich des Hauses, haben meist ein festes Becken. Dabei sind die Anschlüsse für Strom und Wasser fest verlegt.

Diese Whirlpools sind sehr langlebig und auch robust. Es gibt im Fachhandel eine enorme Auswahl verschiedener Produkte vom günstigen Einsteigermodell bis zum Luxus-Jacuzzi.

Und auch bei der Größe und dem Zubehör gibt es eine umfassende Auswahl in allen denkbaren Preisklassen.

 Whirlpool auf der Terrasse © iStock.com / Serhiy Stakhnyk
Der Whirlpool im Außenbereich muss allen Witterungen trotzen können (© iStock.com / Serhiy Stakhnyk)

2. Whirlpools für den Außenbereich

Bei Whirlpools für den Außenbereich wie den Garten oder die Terrasse kommt es darauf an, dass sie den Witterungseinflüssen standhalten können. Starke UV-Strahlung muss der Whirlpool genauso gut verkraften wie frostige Temperaturen. Hier ist auch die Unterlage entscheidend. Sie muss unbedingt wetterfest und sehr strapazierfähig sein, denn sie schützt den Whirlpool vor Steinen und anderen Spitzen Dingen auf dem Boden.

Im Außenbereich kühlt das Wasser im Pool an kalten Tagen schneller aus als bei einem Whirlpool im Innenbereich. Draußen ist daher eine Heizung empfehlenswert. Sie hält die Wassertemperatur konstant auf Wellness-Niveau. Eine Polyurethan-Dämmung im Boden und in den Wänden des Pools sowie eine Isolierabdeckung auf dem Wasser halten die Wärme im Becken. Das senkt die Stromkosten fürs Heizen erheblich. Durch die wetterbedingten Temperaturschwankungen liegen die durch das Heizen verursachten Stromkosten bei einem Outdoor-Whirlpool über denen eines Pools im Innenbereich.

Ein spezieller Wasseranschluss ist für den Whirlpool im Außenbereich nicht nötig. Er kann einfach mit dem Gartenschlauch befüllt werden. Verbrauchtes Wasser wird über den Ablaufstutzen abgelassen und ins Abwasser geleitet.

3. Aufblasbare Whirlpools

Als dritte Variante gibt es aufblasbare Whirlpools. Sie können flexibler aufgestellt werden, denn sie lassen sich schnell auf- und wieder abbauen. Mit ihnen ist das Entspannen drinnen und draußen, also indoor und outdoor im Garten oder auf der Terrasse möglich.

Aufblasbare Pools sind außerdem vergleichsweise günstig. Dafür sind sie jedoch auch weniger robust. Nach einiger Zeit sind Verformungen möglich. Auch kommt es bei dieser günstigen Variante häufiger zu Mängeln: Die Becken sind oder werden undicht oder die Pumpe fällt aus. Außerdem ist die Leistung der Heizung bei aufblasbaren Whirlpools oft schlechter als bei fest installierten Becken. Das treibt die Stromkosten in die Höhe.

 Liegefläche in einem Whirlpool © iStock.com / Igor Vershinsky
Probeliegen ist bei einem Whirlpool wichtig. Die Liegefläche muss zum Käufer passen (© iStock.com / Igor Vershinsky)

Das ist beim Whirlpool-Kauf wichtig

Die große Auswahl beim Kauf des Whirlpools ist vor allem für Einsteiger eine Herausforderung. Wer jedoch weiß, worauf es beim Whirlpool wirklich ankommt, findet sich leicht zurecht.

1. Sicherheit und Komfort

Wichtig ist beispielsweise, dass der Whirlpool bereits im Werk vormontiert wird. Das erleichtert und verkürzt den Aufbau. Auch ist eine ergonomisch ausgeformte Wanne wesentlich. Der Käufer muss sich darauf wohlfühlen. Aufgrund der sehr unterschiedlichen Körpergrößen ist ein Probeliegen zu empfehlen. Der Liegebereich sollte außerdem aus Sanitär-Acryl gefertigt sein.

Die Düsen am Whirlpool sollten korrosionsfrei und ergonomisch angeordnet sein. So sind sie länger wartungsfrei und außerdem gut mit den Händen zu erreichen.

Abnehmbare Wannenschürzen erleichtern die Wartung des Pools beziehungsweise dessen Reparatur. Damit es dazu erst möglichst spät kommt, sollten die Werkstoffe, die Funktion und Elektrik von einer unabhängigen Stelle geprüft worden sein. Ein Blick auf vorhandene Prüfstempel und -zertifikate lohnt sich. RAL-Gütezeichen oder Abzeichen vom TÜV geben Hinweise auf eine geprüfte Qualität.

Auf den Whirlpool sollte es mindestens fünf Jahre Gewährleistung beim Einbau durch einen Handwerker geben, für Ersatzteile eine Nachkaufgarantie von zehn Jahren.

2. Größe

Die Größe des Whirlpools ist entscheidend. Sie sollte abhängig von diesen Punkten ausgewählt werden:

• Wie viele Personen sollen hineinpassen? Ein Paar oder eine Familie?

• Wo soll der Whirlpool stehen? Wie viel Platz ist dort verfügbar?

• Ab welcher Größe ist eine Baugenehmigung nötig?

Anschaffungskosten eines Whirlpools

Der Preis für einen Whirlpool ist abhängig von der Art, Größe und Qualität. Aufblasbare Pools gibt es schon ab 500 Euro. Für Einsteiger kann solch ein Whirlpool eine gute Anschaffung sein. Vor dem Kauf ist allerdings eine genaue Recherche nötig, denn viele Modelle zeigen schnell Gebrauchsspuren und lassen in der Qualität nach. Es kommt zu Defekten, Löchern im Material und so weiter.

Ein fest aufstellbarer Außenwhirlpool oder ein Gerät für drinnen kostet etwa ab 2.000 Euro, Luxusmodelle gibt es ungefähr von 3.000 Euro bis 8.000 Euro. Bei der Auswahl sind diese Punkte entscheidend:

• Was sind die eigenen Ansprüche?

• Wie oft wird der Whirlpool genutzt?

• Wie groß muss der Pool sein?

• Was ist der Zweck des Pools?

• Wo soll der Whirlpool stehen?

Bei der Anschaffung ist auch der geplante Standort wichtig. Muss er erst noch vorbereitet werden? Gibt es dort bereits einen Strom- und Wasseranschluss? Ein Experte kann hier die nötigen Hinweise geben.

 Eine Frau steckt Geld in ein Sparschwein © iStock.com / Foremniakowski
Der kleine Luxus eines Whirlpools hat seinen Preis, ist aber nicht unerschwinglich (© iStock.com / Foremniakowski)

Betriebskosten eines Whirlpools

Neben den Anschaffungskosten sollten auch die Betriebskosten eines Whirlpools einkalkuliert werden. Laufende Kosten fallen beispielsweise für Wasser, Strom und die Reinigung an. Hier ist mit etwa 70 Euro bis 200 Euro insgesamt im Monat zu rechnen.

Die genauen Kosten hängen von vielen Faktoren wie beispielsweise den Stromkosten ab, deshalb ist der Rahmen der Betriebskosten recht weit gefasst. Entscheidend sind der Strompreis und der Stromverbrauch. Der Verbrauch hängt unter anderem von der gewünschten Temperatur des Wassers ab. Je wärmer es sein soll, umso mehr Strom verbraucht die Heizung. Das gilt insbesondere dann, wenn der Pool nicht oder nur schlecht isoliert ist oder sogar im Außenbereich im Winter betrieben wird. Dann läuft die Heizung entsprechend länger. Und auch die Häufigkeit und Dauer der Nutzung hat einen Einfluss auf die Stromkosten.

Grob überschlagen muss bei einem Whirlpool für vier Personen im Freien mit einem Verbrauch von rund 2.400 Kilowattstunden bis 7.200 Kilowattstunden jährlich kalkuliert werden. Bei einem Strompreis von 30 Cent pro Kilowattstunde wären das 720 Euro bis 2.160 Euro Stromkosten im Jahr. Hinzu kommen bei einem Pool dieser Größe ein Wasserverbrauch von etwa 2.800 Liter pro Jahr sowie die Kosten für die regelmäßige Reinigung. Für das Wasser fallen 5 Euro bis 6 Euro jährlich an, für die nötigen chemischen Mittel werden pro Jahr etwa 50 Euro bis 150 Euro fällig.

Beispielrechnung: Das kostet ein Whirlpool wirklich im Monat

Um einen realistischen Überblick über die monatlichen Kosten eines Whirlpools zu bekommen, müssen alle Faktoren aufgelistet werden:

• Stromkosten: 200 kWh bis 600 kWh à ~30 Cent/kWh = 60 Euro bis 180 Euro

• Wasserkosten: 230 Liter à ~0,2 Cent/Liter = 0,50 Euro

• Chemische Mittel für die Poolreinigung = 4 Euro bis 12,50 Euro

Insgesamt entstehen durch einen Whirlpool somit Kosten von rund 65 Euro bis etwa 200 Euro monatlich. Die genauen Werte schwanken jedoch wie erwähnt abhängig vom Aufstellort, der Häufigkeit und Dauer der Nutzung, der Qualität und Isolierung.

Ihr LBS-Berater ist gern für Sie da.