Warum wird Ihr Standort benötigt?

Die LBS ist eine Gruppe von acht eigenständig agierenden Landesbausparkassen. Mit regionalen Angeboten und Inhalten unterstützen wir Sie in ihrer individuellen Situation. Damit Ihr passendes Angebot bereitgestellt werden kann, benötigen wir Ihren ungefähren Standort. Dafür fragen wir Sie nach Ihrer PLZ / Ort. Diese Daten werden als Cookie lokal innerhalb Ihres Browsers gespeichert.

Der Schutz Ihrer Daten ist uns sehr wichtig.

Ausführliche Informationen finden Sie unter „ Sicherheit und Datenschutz “.

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zu folgenden Themen:

Kann ich meinen Bausparvertrag teilen lassen?

Bausparen ist so flexibel wie das Leben. Ändert sich Ihre persönliche Lebenssituation, kann der Vertrag angepasst werden. Sie können Ihren bestehenden Bausparvertrag in zwei oder mehrere kleinere Bausparverträge teilen lassen. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Berater vor Ort.

Kann ich die Bausparsumme reduzieren?

Bausparen ist so flexibel wie das Leben. Ändert sich Ihre persönliche Lebenssituation, kann der Vertrag angepasst werden. Die Reduzierung der Bausparsumme ist vertragsrechtlich möglich und steuer- bzw. prämienrechtlich ohne Auswirkungen. Sprechen Sie hierzu mit Ihrem Berater vor Ort.

Kann ich den Bausparvertrag auf eine andere Person übertragen?

In der Regel stimmt die Bausparkasse einer Übertragung – mit allen Rechten und Pflichten – zu. Ein Bausparvertrag kann mit dem gesamten Guthaben oder nur mit dem Darlehensanspruch (Bausparvertrag ist zugeteilt und Guthaben ausbezahlt) übertragen werden.
Übertragungen sind nur möglich zwischen Angehörigen im Sinne des § 15 Abgabenordnung (AO).

Kann ich zwischen den Tarifen wechseln?

Ja, bei einer Vielzahl unserer Tarife ist ein Wechsel problemlos möglich. Wenden Sie sich hierzu bitte an Ihren Berater vor Ort .

Welche Gebühren fallen an?

Bei den aktuellen LBS-Tarifen fällt eine Abschlussgebühr an. Diese Gebühr wird bei Vertragsabschluss fällig und beträgt einmalig 1 % der Bausparsumme. Diese kann bequem mit den laufenden Einzahlungen verrechnet werden, sodass Sie keinen Einmalbetrag leisten müssen. Zusätzlich zur Abschlussgebühr wird ein Jahresentgelt von 12,00 Euro jährlich berechnet. Abweichend davon gestalten sich die Konditionen für Riesterverträge. Bei Fragen hierzu wenden Sie sich bitte an unsere Ansprechpartner im KundenServiceCenter. Schreiben uns über unser Kontaktformular. KundenServiceCenter .

Kann ich den Vertrag vorzeitig kündigen?

Ja, Sie können Ihren Bausparvertrag jederzeit kündigen und sich das Guthaben einschließlich Zinsen nach Ablauf der dreimonatigen Kündigungsfrist auszahlen lassen.

Beim einigen Tarifen entfällt der Bonus, wenn der Vertrag vor Ablauf von sieben Jahren Vertragslaufzeit gekündigt wird. Hierzu beraten wir Sie gerne persönlich.

Bei einer Kündigung innerhalb der gesetzlichen Bindungsfrist verlieren Sie die staatlichen Vergünstigungen, die auf den gekündigten Bausparvertrag gewährt wurden. Das gilt auch, wenn das Guthaben für wohnwirtschaftliche Maßnahmen verwendet wird. Der Darlehensanspruch entfällt im Falle der Kündigung.

Welche Verwendungsmöglichkeiten gibt es?

Bausparen ist eine zweckgebundene Sparform. Dies bedeutet, dass Sie bei der Verwendung der Bausparmittel an die Bestimmungen des Bausparkassengesetzes und an die Allgemeinen Bedingungen für Bausparverträge gebunden sind.

Zur Übersicht der Verwendungsmöglichkeiten

Wie lange läuft mein Bausparvertrag?

Ein Bausparvertrag hat keine feste Laufzeit. Die Mindestlaufzeit für die Zuteilung beträgt 18 Monate bis zum Stichtag. Mit Ihrem Sparverhalten können Sie beeinflussen, wie schnell Ihr Vertrag zuteilungsreif wird.

Welche Voraussetzungen muss mein Vertrag für die Zuteilung erfüllen?

Damit Ihr Bausparvertrag zugeteilt werden kann, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Mindestlaufzeit 18 Monate
  • Mindestguthaben je nach Tarif 30-50% der Bausparsumme
  • ausreichende Bewertungszahl
  • Zuteilungsantrag gestellt

Mit welcher Bewertungszahl wird mein Bausparvertrag zugeteilt?

Die Bewertungszahl bringt Dauer und Höhe der Sparleistung zum Ausdruck. Bausparkassen dürfen keine verbindlichen Aussagen über die Zuteilungsaussichten machen. Bei der LBS Saar liegt die Mindestbewertungszahl bei 217.

Wie kann ich mir meinen Vertrag zuteilen lassen?

Die Zuteilung kann jederzeit schriftlich beantragt werden. Die Vormerkung wird von der LBS nicht bestätigt. Führt die Vormerkung zum gewünschten Bewertungsstichtag nicht zur Zuteilung, bleibt sie weiterhin wirksam, d. h. der Vertrag nimmt – ohne erneuten Antrag – an den folgenden Zuteilungshandlungen so oft teil, bis er zugeteilt wird.

Ablauf der Zuteilung
Sparphase Bewertungs-
stichtag*
2 Monate Zuteilung** Darlehensphase

Wann kann ich über mein Bauspar-Geld nach Zuteilung verfügen?

Vor der Zuteilung werden Sie von uns benachrichtigt.

Wann sind die Bewertungsstichtage und Zuteilungstermine?

Bewertungsstichtag ist jeweils der letzte Tag des Monats. Der Zeitraum zwischen dem Bewertungsstichtag und dem Zuteilungstermin beträgt drei Monate. Somit ist jeder Monatsletzte auch ein Zuteilungstermin.

Was sagt meine Bewertungszahl aus, und wie wird sie berechnet?

Die Bewertungszahl drückt die Sparleistung aus, d. h. wie viel Geld für welche Zeit auf dem Bausparkonto angelegt wurde. Die Bewertungszahl erhöht sich nach zwei Kriterien:

  • durch jede Einzahlung
  • durch die weitere Verzinsung des Guthabens bis zum nächsten Bewertungsstichtag

Kann ich die Sparrate verändern?

Ja, Sie können Ihre Sparrate grundsätzlich verändern. Die Regelsparrate dient als Richtlinie. Niedrigere Einzahlungen verlängern die Laufzeit, Sonderzahlungen im Rahmen der Allgemeinen Bedingungen für Bausparverträge führen schneller zum Ziel.

Was ist, wenn ich das Darlehen früher benötige als geplant?

In diesem Fall können Sie durch erhöhte Sparraten oder Sonderzahlungen im Rahmen der Allgemeinen Bedingungen für Bausparverträge Ihren Bausparvertrag evtl. bis zum geplanten Finanzierungszeitpunkt zur Zuteilung bringen, oder eine Zwischen- bzw. Vorfinanzierung durch die LBS Saar oder Sparkasse in Anspruch nehmen.

Wann erhalte ich eine Zuteilungsnachricht?

Wenn Ihr Bausparvertrag zu einem unserer monatlichen Bewertungsstichtage die Zuteilungsvoraussetzungen erfüllt hat, erhalten Sie von der LBS die Zuteilungsnachricht nach dem betreffenden Bewertungsstichtag.

Was habe ich nach Erhalt der Zuteilungsnachricht zu veranlassen?

Mit der Zuteilungsnachricht erhalten Sie einen Auszahlungsauftrag für Ihr Bausparguthaben.

Dafür sind folgende Angaben erforderlich:

  • Ihre Bankverbindung
  • Bitte geben Sie an, ob Sie das Bauspardarlehen in Anspruch nehmen möchten:
    Wenn ja, ist noch ein gesonderter Darlehensantrag bei Ihrem Bausparberater zu stellen.
    Wenn nein, wird Ihr Bausparvertrag nach Auszahlung des Sparguthabens aufgelöst.
  • wohnwirtschaftliche Verwendung des Bausparguthabens:
    1. Wenn der Bausparvertrag innerhalb der gesetzlichen Bindungsfrist (gerechnet seit Vertragsbeginn) ausbezahlt wird, benötigen Sie für die wohnwirtschaftliche Verwendung eine Bestätigung durch Ihren Bausparberater oder Ihr Kreditinstitut.
    Bitte bringen Sie entsprechende Nachweise mit. Das könnten sein:
    - Bauplan mit Kostenaufstellung
    - Baurechnungen ggf. mit Bauplan
    - Kaufurkunde oder Vorvertrag
    - Bestätigung des Gläubigers, dass das abzulösende Darlehen ursprünglich für eine wohnwirtschaftliche Maßnahme aufgenommen wurde, und die Vertragsmittel zur Ablösung verwendet werden.
    2. Kein Nachweis ist erforderlich, wenn der Bausparvertrag außerhalb der gesetzlichen Bindungsfrist (gerechnet seit Vertragsbeginn) ausbezahlt wird.
  • Die Bindungsfrist endet:
    nach sieben Jahren. Falls der derzeitige Vertragsinhaber den Bausparvertrag innerhalb der Bindungsfrist übernommen hat, bleiben die Aufwendungen des früheren Vertragsinhabers immer an die wohnwirtschaftliche Verwendung gebunden (kein Bindungsfristablauf).
  • Datum, Unterschrift und Geburtsdatum

Gilt der beigefügte Auszahlungsauftrag für die gesamte Bausparsumme?

Nein, der Auftrag gilt nur für das Bausparguthaben.
Für das Bauspardarlehen (Differenzbetrag zwischen Bausparsumme und Bausparguthaben) stellen Sie einen separaten Darlehensantrag, den Sie bei Ihrem Bausparberater erhalten.

Muss ich sofort nach Erhalt der Zuteilungsnachricht mein Geld abrufen?

Nein, Sie müssen nicht sofort reagieren. Bitte informieren Sie uns, zu welchem Zeitpunkt Sie die Bausparmittel benötigen. Nach Ablauf des Zuteilungstermins kann dies jederzeit wieder schriftlich beantragt werden. Die Zuteilung erfolgt dann nach 3 Monaten zum Monatsletzten.

Kann ich auf die Zuteilung verzichten?

Ja, Sie können auch auf die Zuteilung verzichten und Ihren Bausparvertrag für einen späteren Bedarf erneut zu einem unserer Stichtage zur Zuteilung vormerken lassen. Bei Verzicht brauchen Sie nichts weiter zu tun. Der Bausparvertrag besteht mit den gleichen Konditionen als Sparvertrag weiter.

Was passiert mit meinem Bauspardarlehen?

Wenn Sie sich nur das Bausparguthaben auszahlen lassen, halten wir das Bauspardarlehen 12 Monate nach Zuteilung kostenfrei bereit. Danach werden Sie erneut angeschrieben.

Muss ich das Bauspardarlehen in Anspruch nehmen?

Nein, Sie können auf den Darlehensanspruch verzichten. In diesem Fall wird das Bausparkonto nach Auszahlung des Guthabens aufgelöst.

Wie ist die wohnwirtschaftliche Verwendung nachzuweisen?

Die wohnwirtschaftliche Verwendung wird auf dem Auszahlungsauftrag von Ihrem Bausparberater bestätigt.

Warum bekomme ich eine Zuteilungsnachricht?

Mit der Zuteilungsnachricht informieren wir Sie darüber, dass Sie ab Zuteilungstermin über Ihr Bausparguthaben jederzeit und über das Bauspardarlehen nach Darlehensgenehmigung und Sicherstellung verfügen können.
Wenn Ihr Bausparvertrag vor- bzw. zwischenfinanziert ist, wird dieser Kredit zum Zuteilungstermin mit dem Bausparguthaben verrechnet bzw. auf das Bauspardarlehen umgeschuldet.

Wie lange dauert die Rückzahlung des Darlehens?

Das kommt auf den jeweiligen Tarif an. Die Rückzahlungszeit kann je nach Tarif zwischen ca. 6 und 15 Jahren betragen. Bitte besprechen Sie die genauen Rückzahlungsmodalitäten mit Ihrem Bausparberater.

Sind Sondertilgungen möglich?

Sondertilgungen auf das Bauspardarlehen sind jederzeit möglich. Es fallen keine Gebühren oder Vorfälligkeitsentschädigungen an. Sie können diese entweder monatlich eine höhere Rate zahlen oder Sondertilgungen leisten.

Kann ich das Darlehen vorzeitig zurückzahlen?

Die vorzeitige Rückzahlung Ihres Bauspardarlehens ist jederzeit zum Monatsende möglich.

Kann ich vermögenswirksame Leistungen zur Tilgung verwenden?

Ja, Sie können Ihre vermögenswirksamen Leistungen auch in der Darlehensphase auf Ihren Bausparvertrag einzahlen und damit Ihr Darlehen tilgen.

Wie hoch sind die Sollzinsen für das Bauspardarlehen?

Die Sollzinsen für das Bauspardarlehen beim Bausparvertrag sind je nach Tarif unterschiedlich und für die gesamte Laufzeit fest. Informationen zu unseren aktuellen Tarifen finden Sie hier.

Welche Sicherheiten benötigt die LBS?

Bauspardarlehen werden grundsätzlich nur gegen eine entsprechende Sicherheit ausbezahlt. Die Formen der Absicherung sind in der folgenden Übersicht zusammengestellt:

Die Sicherstellung der LBS-Kredite:

Dingliche Sicherstellung Grundschuld
Ersatzsicherheiten (nicht dinglich, anstatt dinglicher Sicherstellung) Bürgschaften Sparkassenbürgschaft
Bankbürgschaft
Verpfändung von Wertpapieren
Spar(kassen)briefen
Bausparguthaben
Guthaben bei Kreditinstituten
Unter bestimmten Voraussetzungen können "Kleindarlehen" auch gegen Abgabe einer Verpflichtungserklärung oder blanko ausgereicht werden

Muss ich die gesamte Darlehenssumme in Anspruch nehmen?

Wenn Sie nicht das gesamte Darlehen benötigen, können Sie selbstverständlich auch nur einen Teilbetrag ausschöpfen. Geben Sie diesen bitte auf dem Darlehnsantrag an.

Kontoauszugsversand

Wann wird der Kontoauszug verschickt?

Der Versand der Kontoauszüge beginnt, sobald die Abrechnung aller Bausparverträge zum Jahresabschluss beendet ist. Bis Ende Januar wird der Versand abgeschlossen sein. Gleichzeitig erhalten Sie den Wohnungsbauprämienantrag und die Information zur elektronischen Vermögensbildungsbescheinigung.

In welchen Zeitabständen erhalte ich meine Kontoauszüge?

Sie erhalten Ihre Kontoauszüge und Prämienanträge sowie die Information zur elektronischen Vermögensbildungsbescheinigung jährlich.

Warum habe ich keinen Kontoauszug erhalten?

Sollten Sie Ihren Kontoauszug nicht erhalten haben, kann dies verschiedene Gründe haben: Vielleicht sind Sie im vergangenen Jahr umgezogen und Ihre neue Anschrift liegt uns noch nicht vor? Oder Ihr Familienname hat sich geändert? Bitte melden Sie uns Änderungen Ihrer persönlichen Daten immer rechtzeitig! Nutzen Sie dafür unseren Online-Service im Bereich "Service: Anträge und Änderungen ".

Warum erhalte ich noch einen Kontoauszug?

Auch wenn Ihr Bausparvertrag im letzten Jahr aufgelöst wurde, erhalten Sie noch einmal einen Kontoauszug, da dieser Vertrag im abgelaufenen Kalenderjahr noch bestanden hat. In diesem Fall erhalten Sie kein Geld mehr, da die Schlussrechnung bereits erfolgt ist. Dem Kontoauszug können Sie auch entnehmen, zu welchem Zeitpunkt der Vertrag aufgelöst wurde.

Vermögenswirksame Leistungen

Was ändert sich durch die elektronische Vermögensbildungsbescheinigung?

Seit dem Jahr 2018 wird die bisherige Bescheinigung der vermögenswirksamen Leistungen (vL) in Papierform durch eine elektronische Vermögensbildungsbescheinigung (vL-Meldung) ersetzt. Diese wird von der LBS Saar direkt elektronisch an die Finanzverwaltung geleitet.
Zusammen mit dem Kontoauszug erhalten Sie das Formular „Information zur elektronischen Vermögensbildungsbescheinigung“. Hier sind alle Daten aufgeführt, die an die Finanzverwaltung übermittelt werden.
Folgende Daten werden übermittelt:
Vorname, Name, Geburtsdatum, Steuer-ID des Arbeitnehmers, Anschrift, die Art der Anlage, Institutsschlüssel, Vertragsnummer, der jeweilige Jahresbetrag, das Kalenderjahr (dem die vL zuzuordnen sind), Ende der Sperrfrist.
Gemeinsam mit dem Kontoauszug erhalten Sie die "Information zur elektronischen Vermögensbildungsbescheinigung" für Ihre Unterlagen.

Was soll ich mit der „Information zur elektronischen Vermögensbildungsbescheinigung“ machen?

Wenn Sie sparzulagenberechtigt sind, prüfen Sie bitte sämtliche Angaben. Sind alle Daten korrekt, brauchen sie nichts weiter zu veranlassen Sie können die Information bei Ihren Unterlagen ablegen.
Sind einzelne Angaben falsch oder fehlen, berichtigen oder ergänzen Sie diese bitte in der Korrekturspalte. Reichen Sie das Formular schnellstmöglich wieder bei uns ein.
Wichtig ist, dass das Formular von allen Arbeitnehmern unterschrieben ist und die Einwilligung in die Datenübermittlung erteilt wird.
Die LBS Saar wird die korrigierten Daten dann elektronisch an das Finanzamt übermitteln.
Wenn Sie keinen Anspruch auf Arbeitnehmersparzulage haben, brauchen Sie nichts weiter zu unternehmen. Ob Sie Zulage erhalten, sehen Sie über die Fördervoraussetzungen .

Warum sind die vermögenswirksamen Leistungen nicht vollständig?

Sollten die vermögenswirksamen Leistungen nicht vollständig auf der Bescheinigung aufgeführt sein, fragen Sie bitte zuerst bei Ihrem Arbeitgeber nach, ob die vermögenswirksamen Leistungen jeden Monat überwiesen wurden. Wenn ja, schicken Sie uns eine Bestätigung zu, damit wir Ihr Bausparkonto prüfen können.
Bei falscher Kennzeichnung des Überweisungsbeleges durch Ihren Arbeitgeber kann es vorkommen, dass die Zahlung irrtümlich als eigene Leistung gebucht wird. Darüber hinaus kann die zeitliche Zuordnung fehlerhaft sein. Sollten wir bei unserer Prüfung einen Fehler feststellen, werden wir dies für Sie korrigieren.

Wie wird die Arbeitnehmersparzulage beantragt?

Seit dem Jahr 2018 wird die bisherige Bescheinigung der vermögenswirksamen Leistungen (vL) in Papierform durch eine elektronische Vermögensbildungsbescheinigung (vL-Meldung) ersetzt. Diese wird von der LBS Saar unmittelbar elektronisch an die Finanzverwaltung geleitet.
Voraussetzung für die Gewährung der Arbeitnehmersparzulage ist, dass Sie der dafür notwendigen Datenübermittlung nicht widersprochen haben und uns die Steueridentifikationsnummer vorliegt.
In Ihrer Steuererklärung ist nur noch der entsprechende Antrag zu stellen.
Für die Einwilligung in die Datenübermittlung nutzen Sie bitte das Formular " Elektronische Vermögensbildungsbescheinigung (vL-Meldung ". Eine erteilte Einwilligung gilt bis zu Ihrem Widerruf. Dieser ist der LBS vor Beginn des Kalenderjahres vorzulegen, für das die Einwilligung zum ersten Mal nicht mehr gelten soll.

Wohnungsbauprämie

Kann ich für meine vL Wohnungsbauprämie erhalten?

Ja, wenn Ihr zu versteuerndes Einkommen

  • über 17.900,- EUR bei Alleinstehenden oder 35.800,- Euro bei Verheirateten
  • und unter 25.600,- EUR bei Alleinstehenden oder 51.200,- Euro bei Verheirateten liegt.

In diesen Fällen ist die Einbeziehung Ihrer vermögenswirksamen Leistungen in die prämienbegünstigten Aufwendungen möglich. Bitte vermerken Sie dies entsprechend auf dem Prämienantrag.
Bitte beachten Sie die Verbesserungen der Wohnungsbauprämie ab dem Jahr 2021. Nähere Informationen finden Sie hier.

Wann wird die Wohnungsbauprämie dem Bausparkonto gutgeschrieben?

Für alle Bausparverträge, die ab dem 1. Januar 2009 abgeschlossen wurden, müssen die Bausparmittel nach Zuteilung ohne zeitliche Begrenzung zwingend wohnwirtschaftlich verwendet werden. Ansonsten gehen die Wohnungsbauprämien verloren. Wir fordern die Wohnungsbauprämie bei Ihrem Finanzamt bei wohnwirtschaftlicher Verwendung an und überweisen den Betrag auf Ihr Konto.

  • Ausnahme: Sonderregelung für junge Leute (Abschluss ab 1. Januar 2009)
    Sofern der Bausparer das 25. Lebensjahr bei Vertragsabschluss noch nicht vollendet hatte, und das Bausparkonto länger als sieben Jahre läuft, sind die Wohnungsbauprämien der letzten sieben Sparjahre bis zur Auszahlung frei verfügbar. Im Kündigungsformular ist das entsprechende Feld "Ausnahme für junge Leute" anzukreuzen, wenn von der einmaligen Regelung Gebrauch gemacht wird. Die Gutschrift der Wohnungsbauprämie erfolgt folgendermaßen: Zunächst werden die Prämien der Vorjahre (= 6 Jahre) überwiesen, da der Antrag in der Regel bereits vorliegt. Die Prämie für die begünstigten Aufwendungen des Auflösungsjahres (= 7. Jahr) kann im Folgejahr beantragt werden. Anschließend wird diese nachüberwiesen.

Innerhalb der siebenjährigen Bindungsfrist wird die Wohnungsbauprämie festgesetzt und danach Ihrem Bausparkonto gutgeschrieben. Wurde Ihr Bausparvertrag vor Ablauf der Bindungsfrist zugeteilt, und wurden die Bausparmittel wohnwirtschaftlich verwendet, fordern wir die Wohnungsbauprämie bei Ihrem Finanzamt an und überweisen den Betrag auf Ihr Konto. Informieren Sie sich rechtzeitig über staatliche Förderungen!

Warum habe ich keinen Wohnungsbauprämienantrag erhalten?

Bitte prüfen Sie, ob einer der folgenden Gründe vorliegt:

  • Sie sind jünger als 16 Jahre und dadurch nicht prämienberechtigt.
  • Die prämienbegünstigten Aufwendungen liegen unter dem Mindestbetrag von 50 Euro.
  • Sie haben den Bausparvertrag nicht wohnwirtschaftlich verwendet.
  • Ihre Verträge befinden sich bereits in der Darlehensphase. Wohnungsbauprämie erhalten Sie jedoch nur in der Sparphase.
  • Sie besitzen einen Bausparvertrag mit Riester-Förderung. Wohnungsbauprämie erhalten Sie nur auf Bausparverträge ohne Riester-Förderung.
  • Sie haben Beiträge auf Ihren Bausparvertrag eingezahlt, die über die vereinbarte Bausparsumme hinausgehen. Für diese erhalten Sie jedoch keine Prämie.

Freistellungsauftrag

Warum erscheint auf allen Kontoauszügen der gleiche Freistellungsbetrag?

Ein Freistellungsauftrag wird in der Regel für alle bestehenden LBS-Bausparverträge im Gesamten erteilt.

Wie kann ich meinen Freistellungsbetrag ändern?

Bitte verwenden Sie für die Erteilung und Änderung Ihres Freistellungsbetrages unseren Vordruck.
Bei Bedarf können Sie sich das Formular gleich im Bereich "Service: Anträge und Änderungen " ausdrucken, herunterladen oder online anfordern.

Steuern

Warum wurden Abgeltungsteuer, Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer abgeführt?

Wenn auf Ihrem Konto Abgeltungsteuer (Kapitalertragsteuer) und Solidaritätszuschlag abgeführt wurden, obwohl Sie einen Freistellungsauftrag erteilt haben, kann es dafür mehrere Gründe geben:

  • Ihre Zinserträge waren höher als der Freistellungsbetrag.
  • Sie haben Ihren Freistellungsauftrag zeitlich befristet. Dieser Zeitraum ist bereits abgelaufen.
  • Wenn Ihr Freistellungsauftrag nicht vollständig ausgefüllt war, schicken wir Ihren Auftrag an Sie zurück. Möglicherweise haben wir von Ihnen noch keine Antwort erhalten.

Falls keiner der genannten Gründe auf Sie zutrifft, sprechen Sie uns gerne an, damit wir den Sachverhalt klären können.

Warum wurde Kirchensteuer abgeführt, obwohl ich es nicht beantragt habe?

Eine Kirchensteuer wird immer dann beim Kapitalertragsteuerabzug berücksichtigt, wenn Sie einer staatlich anerkannten Kirche angehören und Ihr Hauptwohnsitz in Deutschland ist.
Die entsprechenden Kirchensteuerdaten werden uns vom Bundeszentralamt mitgeteilt. Seit 2015 brauchen Sie keinen Antrag auf Kirchensteuerabzug mehr erteilen. Die LBS erhält nach einer Abfrage anhand Ihrer Steueridentifikationsnummer (SteuerID) beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) Ihre Kirchensteuerdaten für das Folgejahr und führt somit die Kirchensteuer automatisch ab.
Der Abruf der Kirchensteuerdaten erfolgt jährlich im Zeitraum vom 01.09. bis 31.10.. Falls Sie mit einer Übermittlung Ihrer Daten zur Religionszugehörigkeit nicht einverstanden sind, können Sie bis zum 30.06. des Jahres widersprechen (Sperrvermerk). Die Sperrvermerkerklärung müssen Sie auf dem amtlich vorgeschriebenen Vordruck beim BZSt einreichen. Nähere Informationen erhalten Sie vom BZSt, 53221 Bonn oder unter www.bzst.de . Bitte beachten Sie: Im Falle eines Widerspruches sind Sie zur Abgabe einer Steuererklärung zum Zwecke der Veranlagung der Kirchensteuer durch das Finanzamt verpflichtet. Dies gilt auch, wenn eine Daten-Übermittlung wegen fehlender SteuerID nicht möglich ist. Empfehlung: Teilen Sie uns Ihre SteuerID mit, sofern nicht bereits geschehen.
Wenn Sie mit der Abfrage Ihrer Kirchensteuerdaten einverstanden sind oder keiner steuererhebenden Religionsgemeinschaft angehören, brauchen Sie bezüglich Ihrer Kirchensteuer auf Abgeltungsteuer nichts zu unternehmen.

Wann erhalte ich Abgeltungsteuer, Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer zurück?

Wenn Ihr Freistellungsbetrag bei der LBS zu niedrig angesetzt, der Freibetrag bei Ihren anderen Kreditinstituten jedoch noch nicht ausgeschöpft ist, erhalten Sie die abgeführte Abgeltungsteuer, den Solidaritätszuschlag und ggf. die Kirchensteuer zurück.
Dazu geben Sie eine Steuererklärung beim Finanzamt ab. Der untere Teil Ihres Kontoauszuges entspricht der Steuerbescheinigung. Legen Sie diesen Abschnitt Ihrer Steuererklärung bei, dann können Sie die abgeführte Kapitalertragssteuer, den Solidaritätszuschlag und ggf. die Kirchensteuer über das Finanzamt zurückbekommen.

Im Feld "Höhe der Kapitalerträge" wird ein negativer Betrag ausgewiesen. Was bedeutet das?

Wurde Ihr Vertrag im Vorjahr aufgrund Kündigung aufgelöst und ein Zinsausgleich belastet, so haben wir dies bei den Guthabenzinsen berücksichtigt. Ist der Zinsausgleich höher als die tatsächlich gutgeschriebenen Zinsen für das Vorjahr, wurde die Differenz als Verlust gekennzeichnet (Minusbetrag). In diesem Fall können Sie den Verlust in Ihrer Steuererklärung mit anderen positiven Zinseinkünften aus dem Vorjahr verrechnen.

Wie werden Abgeltungsteuer, Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer berechnet?

Alle Zinserträge werden grundsätzlich mit einer Abgeltungsteuer in Höhe von 25% belegt. Diesen Betrag ziehen die Kreditinstitute direkt vom Zins ab und leiten ihn an das Finanzamt weiter. Sie können den Steuerabzug vermeiden, indem Sie einen Freistellungsauftrag erteilen. Aus der ermittelten Abgeltungsteuer wird zusätzlich ein Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5% berechnet und ebenso an das Finanzamt abgeführt.
Bei vorliegendem Auftrag wird aus der Abgeltungsteuer auch die Kirchensteuer berechnet. Diese beträgt je nach Bundesland 8% bzw. 9%.
Bei Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft wird aus der Abgeltungsteuer auch die Kirchensteuer berechnet. Diese beträgt je nach Bundesland 8% bzw. 9%. Dadurch reduziert sich die Abgeltungsteuer auf 24,51% bzw. 24,45%.

Buchungsposten

Warum wird mir die Zeitschrift "Das Haus" berechnet?

Als Kunde der LBS Saar erhalten Sie automatisch die Zeitschrift "Das Haus", wenn Sie beim Abschluss Ihres Bausparvertrages im Bausparantrag dem Abonnement zugestimmt haben. Damit erhalten Sie regelmäßig wertvolle Informationen rund ums Bausparen und Anregungen für Ihre eigenen vier Wände. Ihr Vorteil: Sie beziehen die Zeitschrift zum günstigen Jahresabonnement-Preis von 9,90 Euro für zehn Ausgaben direkt ins Haus. Das Einzelheft kostet am Kiosk 1,99 Euro. Sie sparen also 1,00 Euro pro Ausgabe. Selbstverständlich können Sie das Abonnement jederzeit kündigen.

Warum sind meine Zahlungseingänge nicht vollständig?

Möglicherweise haben Sie am Jahresende noch Beträge eingezahlt, die bei uns erst im neuen Jahr eingegangen sind. Diese Einzahlungen sind dann im Kontoauszug für das vergangene Jahr nicht aufgelistet. Wir können diese Beträge noch für das abgelaufene Jahr werten, wenn Sie uns eine Kopie des Einzahlungs- oder Überweisungsbeleges schicken. Sollten weitere Zahlungen für das abgelaufene Jahr fehlen, reichen Sie bitte einen Nachweis ein (z. B. Überweisungsbeleg), damit wir den Sachverhalt intern klären können.

Wonach richten sich die Kosten für die Kontoführung?

Je nach Tarif ist ein Jahresentgelt zu entrichten. Grundlagen sind die jeweiligen Allgemeinen Bedingungen für Bausparverträge (ABB).

Riester

Warum wurde wieder eine Abschlussgebühr belastet?

Bei Bausparverträgen mit Riester-Förderung wird die Abschlussgebühr in gleichmäßigen jährlichen Beträgen auf fünf Jahre verteilt.
Der erste Betrag wird bei Vertragsabschluss belastet, die anderen vier Beträge an den vier folgenden Jahrestagen.

Warum wurde eine Zulage gekürzt oder gestrichen?

Informationen dazu erhalten Sie von der Zulagenverwaltung der LBS Saar unter der folgenden Telefonnummer: 0681 383 2211

Wann erhalte ich meine Bescheinigung nach § 92 EStG, meinen Zulagenantrag bzw. das Kontrollblatt für die Beantragung der Altersvorsogezulage?

Die Unterlagen für Ihren Bausparvertrag mit Riester-Förderung verschicken wir bis Ende Februar an Sie.

Verzugszinsen

Warum wurden Verzugszinsen belastet?

Sie sind mit Ihren Darlehensraten in Verzug gekommen. Nach den gesetzlichen Vorschriften darf die LBS für fällige Tilgungsanteile ab diesem Zeitpunkt nicht mehr den vereinbarten Vertragszins verlangen. Die fälligen Tilgungsanteile sind mit dem Verzugszins zu verzinsen.

Wo steht die rechtliche Grundlage für die Belastung von Verzugszinsen?

§ 497 Abs. 1 und 4 BGB in Verbindung mit § 288 Absatz 1 BGB

Warum sind bisher keine Verzugszinsen belastet worden?

Dies kann mehrere Gründe haben, zum Beispiel:
1. Sie hatten bisher keinen Zahlungsrückstand.
2. Sie hatten bereits Zahlungsrückstände. Aber erst mit Umsetzung der EU-Wohnimmobilienkreditrichtlinie sind in den deutschen Gesetzen Regelungen eingeführt.worden, die es für die LBS notwendig gemacht haben, Verzugszinsen zu berechnen und zu belasten.

Was bedeuten die Abkürzungen GFZ und GRZ?

Geschossflächenzahl (GFZ): Die Geschossflächenzahl gibt das Verhältnis zwischen Geschossfläche und Grundstücksgröße an.
Grundflächenzahl (GRZ): Die Grundflächenzahl gibt das Verhältnis zwischen überbauter Fläche und Grundstücksgröße an.

Wozu dient ein Grundbuchauszug?

Ein Grundbuchauszug ist eine Abschrift aller Grundbucheintragungen, die zu einem Grundstück bestehen. Das Gundbuch ist ein öffentliches Register, das Auskunft über private Rechtsverhältnisse an Grundstücken gibt. Im Grundbuch sind u. a. Art und Größe des Grundstücks, Eigentumsverhältnisse sowie Rechte und Belastungen (z. B. Geh- und Fahrtrecht, Wohnrechte, Grundpfandrechte etc.) beschrieben.

Wie funktioniert Erbbaurecht?

Das Erbbaurecht ist ein grundstücksgleiches Recht mit eigenständigen gesetzlichen Regelungen, die seit 2007 im Erbbaurechtsgesetz (ErbbauRG) zu finden sind. Der Grundstückseigentümer bzw. Erbbaurechtsgeber stellt dabei dem Erbbaurechtsnehmer bzw. Erbbauberechtigten für einen bestimmten Zeitraum (= Laufzeit des Erbbaurechts) das Grundstück zur Errichtung und Nutzung eines Gebäudes zur Verfügung. Als Gegenleistung hat der Erbbaurechtsnehmer eine regelmäßig wiederkehrende Leistung, den Erbbauzins, zu zahlen. In der Regel wird im Vertrag vereinbart, dass der Erbbauzins an veränderte Indizes wie den Verbraucherpreisindex angepasst werden kann. Das Anpassungsrecht wird meist durch eine Wertsicherungsklausel im Vertrag gewährleistet. Das Erbbaurecht erlischt in der Regel durch Zeitablauf. Gegen Zahlung einer Entschädigung geht dann das Bauwerk in das Eigentum des Erbbaurechtsgebers über. Das Erbbaurecht kann veräußert und / oder vererbt werden.

Was besagt das Genehmigungsfreistellungsverfahren?

Das Freistellungsverfahren ist das Kernstück der Novelle der Bayerischen Bauordnung in den Jahren 1994 und 1998. Nach Art. 64 BayBO ist es möglich, Wohnhäuser ohne Baugenehmigung zu errichten, sofern folgende Bedingungen erfüllt sind:

  • Das Gebäude befindet sich im Geltungsbereich eines qualifizierten Bebauungsplanes, dessen Festsetzungen in vollem Umfang eingehalten werden.
  • Wenn es nicht die Errichtung, Änderung oder Nutzungsänderung baulicher Anlagen betrifft,
    a) durch die dem Wohnen dienende Nutzungseinheiten mit einer Größe von insgesamt mehr als 5.000 qm Bruttogrundfläche geschaffen werden oder
    b) die öffentlich zugänglich sind und der gleichzeitigen Nutzung durch mehr als 100 Personen dienen,
    und die Vorhaben den angemessenen Sicherheitsabstand zu einem Betriebsbereich nicht einhalten.
  • Die Erschließung mit Wasser, Abwasser und Straße ist gesichert.
  • Die Gemeinde verlangt nicht, dass ein Baugenehmigungsverfahren durchgeführt werden muss.

Was versteht man unter dem "Verkehrswert" einer Immobilie?

Der Verkehrswertbegriff ist im § 194 BauGB gesetzlich geregelt. Eine vereinfachte Zusammenfassung der gesetzlichen Definition lautet:
Der Verkehrswert ist der, bei einem anstehenden Verkauf am wahrscheinlichsten zu erzielende Preis. Dabei wird unterstellt, dass Käufer und Verkäufer wirtschaftlich vernünftig handeln, und alle wertbeeinflussenden Eigenschaften des Grundstücks und Gebäudes beachtet werden.

Wie kann ich den Wert einer Immobilie beurteilen?

Der Wert einer Immobilie wird wie bei jeder anderen Ware durch das Marktgeschehen bestimmt. Dabei weist jedes Objekt individuelle Merkmale auf.

Wesentliche Faktoren zur Wertermittlung sind

  • die Lage (Mikro- und Makrolage)
  • das Grundstück (Größe, Form, Schnitt, Art und Maß der baulichen Nutzung, Bodenbeschaffenheit, Belastungen in der Abt. II des Grundbuchs u. v. a. m.)
  • die Bebauung (Objektart, Zustand, Ausstattung, Präsentation, Größe, Alter)
  • die rechtliche Situation (privat-rechtliche und öffentlich-rechtliche Belastungen)
  • die regionale Angebots- und Nachfragesituation

Eine Prüfung aller wertbeeinflussenden Merkmale ist vom Laien kaum durchzuführen. Die Wertermittlung und Kaufabwicklung sollte daher grundsätzlich durch einen kompetenten Immobiliensachverständigen erfolgen. Gerne steht Ihnen hierzu unsere Experten der LBS Gutachter GmbH in Saarbrücken zur Verfügung.

Was bedeutet "ökologisch bauen"?

Ökologisch bauen heißt, durch klimagerechte und energiegewinnende Baukonzepte, energiesparende Bauweisen und Heizungssysteme die Nutzungskosten zu senken. Luft, Wasser und Boden werden dabei so weit wie möglich reingehalten. Die verwendeten Baustoffe sollten schadstofffrei und wiederverwertbar sein. Darüber hinaus wird ein optimales Wohnklima für die Bewohner angestrebt.

Was ist mit "kostengünstig bauen" gemeint?

Kostengünstiges Bauen bedeutet nicht den Verzicht auf Qualitätsstandards. Durch die Wahl des richtigen Grundstücks, einer überlegten Planung und Grundrissgestaltung, der Verwendung der richtigen Materialien und dem evtl. Einsatz von Modulen oder seriellen Bauen kann eine Menge Geld gespart werden. Da dieses Thema so viele Facetten hat, ist es am besten sich mit der Planung an einen darauf spezialisierten Profi zu wenden.

Was macht ein Bauträger?

Ein Bauträger übernimmt vom Grundstückserwerb bis zur Gebäudeerstellung alle nötigen Leistungen und Risiken. Interessenten haben auf diesem Weg die Möglichkeit ohne großen Eigenaufwand einen Neubau zu erwerben.

Welche Rolle spielt der Notar beim Immobilienerwerb?

Aufgabe des Notars ist es, beim Immobilienerwerb den übereinstimmenden Vertragsabschlusswillen der beiden Vertragsparteien festzustellen, ihn zu formulieren, vorzulesen und zu beurkunden. Dies ist eine gesetzliche Formvorschrift. Außerdem muss er die Beteiligten über die rechtliche Tragweite Ihrer Vereinbarungen aufklären. Das Notariat hat darüber hinaus die Aufgabe, die grundbuchmäßige Erfassung und Bearbeitung des Eigentumsüberganges zu veranlassen.

Was bedeutet "Sondereigentum" und "Gemeinschaftseigentum"?

Ein Wohneigentum ist das Sondereigentum an einer Wohnung, verbunden mit dem Miteigentumsanteil am Gemeinschaftseigentum (z. B. Treppenhaus).

Wozu dient eine Teilungserklärung?

Soll eine Wohnungsanlage in einzeln verwertbare Eigentumswohnungen aufgeteilt werden, muss der Grundstückseigentümer eine Aufteilung nach Wohnungseigentumsgesetz vornehmen. Dazu ist ein Aufteilungsplan und eine Abgeschlossenheitsbescheinigung durch die Baubehörde nötig. Mit diesen Dokumenten kann dann ein Notar die Aufteilung mittels einer Teilungserklärung vornehmen. In der Teilungserklärung werden die Miteigentumsanteile am gemeinschatlichen Eigentum in Verbindung mit dem Sondereigentum an einer bestimmten Wohnung festgeschrieben.