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Hessische Kinder fühlen sich gut und blicken der Zukunft positiv entgegen

Knapp 75 Prozent der hessischen Kinder haben alles, was sie brauchen, um ihre Ziele im Leben zu erreichen. Dies geht aus dem aktuellen LBS-Kinderbarometer Deutschland 2018 – Länderbericht Hessen hervor. Die Ergebnisse wurden Ende August in Frankfurt vorgestellt.

Die hessenstiftung – familie hat zukunft legte einen aktuellen Report vor, in dem Kinder als Experten ihrer Lebenswelten befragt wurden. Die Befragung im Rahmen einer bundesländerübergreifenden Studie wurde vom PROSOZ-Institut für Sozialforschung – PROKIDS im Auftrag der Hessenstiftung in Kooperation mit der Landesbausparkasse (LBS) Hessen-Thüringen und dem Deutschen Kinderschutzbund Landesverband Hessen e. V. durchgeführt. Dazu beantworteten im Sommer 2017 570 Schülerinnen und Schüler zwischen 9 und 14 Jahren aus ganz Hessen Fragen zu den Themen Gesundheit, Toleranz, Mitbestimmung und Zukunft.

Gesundheit: Frühstück gehört zum Alltag

Aus der Studie ergibt sich ein recht positives Bild über das Leben von Kindern in Hessen: 85 Prozent der befragten Kinder geht es gut ohne Unterschiede in den betrachteten Gruppen. Das ist ein leichter Anstieg gegenüber der Befragung von vor zwei Jahren. Dies wird sicherlich auch dadurch beeinflusst, dass sich die hessischen Kinder durchschnittlich selten krank fühlen. Das Ergebnis zum Ernährungsverhalten der Kinder hat den Beiratsvorsitzenden der hessenstiftung – familie hat zukunft, Staatsminister Stefan Grüttner, als Hessischer Gesundheitsminister besonders interessiert: „Kinder weisen uns auf Bereiche hin, die aus ihrer Sicht nicht optimal laufen.“ Für knapp jedes zweite Kind gehört das Frühstück fest zum Alltag. Gleichwohl gibt zusammengenommen ein Drittel an, selten oder nie vor der Schule zu frühstücken.

Toleranzempfinden deutlich angestiegen

Die Kinder in Hessen sind sich einig: Jeder Mensch sollte so sein dürfen, wie er oder sie ist. Insgesamt 95 Prozent der hessischen Kinder haben dieser Aussage zugestimmt – Mädchen und Kinder ohne Migrationshintergrund noch häufiger. Außerdem findet es knapp 90 Prozent der Kinder gut, dass Deutschland Menschen in Not aus anderen Ländern aufnimmt. Etwa Dreiviertel der Kinder sind mit Menschen aus dem Ausland befreundet, wobei die Anzahl bei Kindern mit Migrationshintergrund deutlich höher ist.

Etwa jedes dritte Kind ist mit einem Menschen mit Behinderungen befreundet – Tendenz mit dem Alter steigend. Wichtig ist den Kindern außerdem, dass man sich verlieben darf, in wen man möchte, also unabhängig vom Geschlecht. Über 90 Prozent der hessischen Kinder befürworten das. Mädchen sind gegenüber gleichgeschlechtlicher Liebe toleranter eingestellt als Jungen. Die Aussage „Ich finde es gut, dass es ganz unterschiedliche Familien gibt, beispielsweise Familien mit zwei Müttern oder zwei Vätern“ wird weit unterschiedlicher bewertet.

Mitbestimmung bleibt ambivalent

Interessant ist es, bei welchen Themen Kinder gerne mehr Mitsprache hätten: In der Familie wollen die Kinder bei den Themen Schulauswahl, Urlaubsauswahl und den geltenden Regeln mehr Mitbestimmung. In der Schule liegt ihr Augenmerk hingegen mehr auf der Planung von Klassenfahrten und Ausflügen, der Verwendung des Geldes aus der Klassenkasse und der Gestaltung von Klassenraum und Schulhof. So sehr dieses Interesse im privaten Rahmen vorhanden ist, desto weniger gilt dies auf der kommunalen Ebene: Die meisten Kinder in Hessen (54 Prozent) wollen nicht an Entscheidungen in ihrer Stadt bzw. Gemeinde mitbeteiligt sein. Verone Schöninger, die Landesvorsitzende des Deutschen Kinderschutzbundes in Hessen: „Wir wollen die politischen Gremien auffordern, Kinder in ihren Kommunen mehr in die Entscheidungsfindung einzubinden und offen mit ihnen zu diskutieren. Kinder- und Jugendparlamente können ein wichtiger Schritt sein. Positive Beispiele dafür gibt es.“

Positiver Blick in die Zukunft

Auch für die Zukunft haben die hessischen Kinder genaue Vorstellungen, was dazu gehört, damit es einem gut geht. Die meisten Befragten stellen sich unter anderem vor, zusammen mit ihrem späteren Partner in einem eigenen Haus zu wohnen. Peter Marc Stober, Sprecher der Geschäftsleitung der Landesbausparkasse (LBS) Hessen-Thüringen, sagte dazu: „Bei diesem Ziel können wir als Landesbausparkasse sie und ihre Familien dabei unterstützen, ihren Traum zu verwirklichen. Interessant an den Ergebnissen ist, dass die 9- bis 14-Jährigen, die später gerne Wohneigentum hätten, auch häufiger die Auffassung vertreten, dass ihnen alles Notwendige zum Erreichen ihrer Wünsche zur Verfügung steht – und umgekehrt.“

Länderbericht für Hessen mit detaillierten Studienergebnissen (PDF 1,487 MB)

Das LBS-Kinderbarometer

Die kindliche Perspektive ernst nehmen und ihr einen festen Platz in der gesellschaftlichen Diskussion geben – darum geht es im LBS-Kinderbarometer, das seit 1997 im Auftrag der Landesbausparkassen-Gruppe vom PROSOZ Institut für Sozialforschung – PROKIDS durchgeführt wird. Die Studie ist eine repräsentative, auf kontinuierliche Wiederholung angelegte Querschnittsstudie von Kindern im Alter zwischen 9 und 14 Jahren.