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Sparen und Finanzieren ohne Risiko

Was die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank für Bausparer bedeutet

Das Zinstief hat weitreichende Folgen für Vermögensaufbau, Altersvorsorge und Immobilien-Finanzierung. Gerade für Bausparer stellen sich in diesem Umfeld wichtige Fragen. Hier geben wir Antworten.

Bausparen ist das klassische Instrument, um sich das aktuelle Zinsniveau langfristig zu sichern. Diese Zinssicherung bis zur letzten Rate ist angesichts historisch niedriger Zinsen so wertvoll wie nie zuvor. Auch wer erst in einigen Jahren eine Immobilienfinanzierung plant, kann sich mit einem Bausparvertrag jetzt schon niedrige Zinsen für die Zukunft sichern. Zusätzlich können Bausparer von attraktiver staatlicher Förderung profitieren. Dazu zählen die Wohnungsbauprämie, vermögenswirksame Leistungen mit Arbeitnehmersparzulage und Wohn-Riester. Das sind Vorteile, die in dieser Form nur das Bausparen bietet.

Niemand weiß, wie sich die Zinsen in den nächsten fünf oder zehn Jahren entwickeln werden. Bausparer können in jedem Fall gelassen bleiben. Denn sie haben das historisch niedrige Zinsniveau für sich fixiert und sind damit vor steigenden Zinsen geschützt.

Den großen Stellenwert von langfristiger Zinssicherung betont auch die Zeitschrift "Finanztest": „Bei dem derzeit sehr niedrigen Zinsniveau sind Kunden gut beraten, wenn sie sich niedrige Zinsen für lange Zeit sichern.“ (Ausgabe 4/2019)

Das Zwecksparsystem Bausparen ist für die langfristige Sicherung eines günstigen Darlehenszinses ausgelegt. Ein Zinsanstieg würde zu einer stärkeren Inanspruchnahme von Bauspardarlehen führen und das derzeitige Übergewicht auf der Sparseite ausgleichen. Falls die Nachfrage nach Bauspardarlehen im Verhältnis zu den Bauspareinlagen extrem ansteigen würde, haben Bausparkassen geeignete Instrumente, dies aufzufangen.

Dazu gehört ein nach dem Bausparkassengesetz vorgeschriebener spezieller "Fonds zur bauspartechnischen Absicherung", der das Zwecksparsystem in einer solchen Situation zusätzlich stabilisieren würde.

Das Bausparsystem ist gesetzlich besonders geregelt. Bausparkassen nehmen Spargelder von Bausparern entgegen und vergeben daraus Bauspardarlehen. Spareinlagen, die vorübergehend nicht für Bauspardarlehen benötigt werden, muss die Bausparkasse risikoarm und sicher anlegen – das fordert das Bausparkassengesetz. Dadurch sind Einlagen schon systembedingt sehr sicher.

Bevor Bausparer ihr Darlehen in Anspruch nehmen können, müssen sie Eigenkapital ansparen. Gemeinsam mit der Bonitäts- und Beleihungsprüfung bei der Kreditvergabe sorgt dies für eine weitreichende Risikoabsicherung.

Über die gesetzlich vorgeschriebene Einlagensicherung hinaus gehören die Landesbausparkassen dem Haftungsverbund der Sparkassen-Finanzgruppe an. Damit ist ein Höchstmaß an Sicherheit gegeben.

Bausparer haben viele Wahlmöglichkeiten. So können sie zum Beispiel mit Zustimmung der Bausparkasse von der Regelsparrate abweichen. Sie können sofort bei Erreichen der Zuteilungsreife ihr Darlehen in Anspruch nehmen, oder später, oder gar nicht. Und sie können ihr Bauspardarlehen durch außerplanmäßige Tilgungen jederzeit schneller zurückzahlen – kostenfrei!

Gerade angesichts niedriger Sparzinsen wirkt sich die staatliche Förderung besonders stark aus. Als effektive Starthilfe vor allem für junge Sparer gibt es die Wohnungsbauprämie und die Arbeitnehmersparzulage. Bei beiden Förderungen legt der Staat etwa neun Prozent auf die jährlich eingezahlten Sparbeiträge drauf. Noch höhere Summen sind mit Wohn-Riester möglich.