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Automatischer Kirchensteuerabzug

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Mitglieder von staatlich anerkannten Religionsgemeinschaften müssen auf ihre Kapitalerträge eine Kirchensteuer zahlen. Kapitalerträge sind Einkünfte, die Sparer oder Anleger durch ihre Geldanlagen erwirtschaften. Zum Beispiel über Zinsen, Dividenden oder Kursgewinne. Die Kirchensteuer ist damit ein Zuschlag auf die Abgeltungssteuer.

Seit 2015 ziehen Kreditinstitute die Kirchensteuer auf Kapitalerträge automatisch ab und leiten sie an das Finanzamt weiter. Steuerpflichtige müssen ihre Kapitaleinkünfte daher nicht mehr in ihrer Steuererklärung angeben. Welche Kunden Kirchensteuer zahlen müssen, erfährt das Institut vom Bundeszentralamt für Steuern. Mit einem Freistellungsauftrag oder einer Nichtveranlagungs-Bescheinigung können sich Bürger einen Freibetrag sichern.

Die Weitergabe der Daten unterbinden

Wenn Kunden nicht möchten, dass die LBS über ihr Kirchensteuerabzugsmerkmal informiert wird, können sie einen Sperrvermerk eintragen lassen. Diesen müssen sie beim Bundeszentralamt für Steuern beantragen:

Bundeszentralamt für Steuern
Hauptdienstsitz Bonn-Beuel
An der Küppe 1
53225 Bonn

Die LBS wird durch den Sperrvermerk in den Folgejahren keine Kirchensteuer abführen. Der Sperrvermerk gilt auch für Anfragen anderer Geldinstitute, bei denen der Kunde ein Konto oder Depot führt, und zwar solange, bis er ihn beim Bundeszentralamt für Steuern wieder löschen lässt. Der Sperrvermerk verpflichtet den Kirchensteuerpflichtigen aber zur Abgabe einer Steuererklärung.