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Sparer-Kassen-Leistungverhältnis

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(§ 8 BSpKG). Verhältnis zwischen den Leistungen der Bausparer (Bausparen) und denen der Bausparkasse. Grundvoraussetzung für die Funktionsfähigkeit des kollektiven Bausparsystems ist die dauerhafte Ausgewogenheit der Leistungen der Bausparer (Sparerleistungen) und der Gegenleistung der Bausparkasse aus der von ihr zu verwaltenden Zuteilungsmasse (Kassenleistung). Das in § 8 BSpKG definierte individuelle Sparer-Kassen-Leistungsverhältnis (SKLV) bezieht sich auf die gesamte Laufzeit der einzelnen Bausparverträge. Für seine Berechnung kommen verschiedene Methoden in Betracht. So beispielsweise die Ermittlung des Quotienten aus der Summe der Guthaben, die der Bausparvertrag zu bestimmten Terminen in der Sparphase aufweist, und der Summe der Restdarlehen in der Tilgungsphase. Gemessen wird damit die jeweils effektive Kapitalbindung eines Bausparvertrages in der Spar- und Darlehensphase.

Das SKLV erlaubt eine theoretische Aussage über die langfristigen Liquiditätswirkungen eines bestimmten Spar- und Tilgungsverhaltens auf das Bausparkollektiv. Nach § 7 BSpKVO sind die Bausparkassen verpflichtet, in ihren ABB geeignete Zuteilungsvoraussetzungen aufzunehmen, die auf Dauer zu einem kollektiven SKLV von mindestens 1,0 führen. Eine Legaldefinition für das kollektive SKLV gibt es nicht. In der Praxis lässt sich das kollektive SKLV für die Vergangenheit durch entsprechende Analysen der Entnahmen aus der Zuteilungsmasse feststellen; für die Zukunft durch entsprechende Simulationsrechnungen, die auf Annahmen über die Entwicklung von Größenordnung und Struktur der Bausparkollektive basieren.