Nutze die Kraft der Sonne und senke deine Stromkosten! Erzeuge mit einer Solaranlage günstigen Strom, den du direkt verbrauchen, speichern oder ins Netz einspeisen kannst. Die KfW unterstützt dich mit einem Förderkredit – hier erfährst du mehr dazu.

Wenn du Strom mit deiner eigenen PV-Anlage erzeugst, wirst du unabhängiger von anderen Energieversorgern, tust etwas fürs Klima und sparst langfristig Geld. Zunächst fallen jedoch Anschaffungskosten an, für die Planung, die Anlage selbst und ihre Montage. Hier springt die KfW-Bank mit ihrem Förderkredit ein. Das Programm der KfW heißt "Erneuerbare Energien – Standard" und trägt die Nummer 270. Damit finanziert die staatliche Förderbank eine Reihe von klimafreundlichen Investitionen in erneuerbare Energien, darunter auch Kauf und Installation von Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher.
Tilgungsfreie Anlaufzeit:
Die ersten ein bis fünf Jahre sind tilgungsfrei. In dieser Zeit müssen nur die Zinsen gezahlt werden.
Für Bausparvertrag geeignet:
Zum Tilgen am Ende der Zinsbindung bei der KfW kannst du auch deinen Bausparvertrag nutzen.
100 Prozent Förderung:
Die KfW finanziert bis zu 100 Prozent der förderfähigen Kosten.
Flexibel kombinierbar:
Das KfW-Programm 270 lässt sich mit anderen Fördermitteln kombinieren.
Bonus:
Die Einspeisevergütung kann zusätzlich in Anspruch genommen werden.
Der Umstieg auf Photovoltaik ist weiterhin attraktiv. Zum einen werden Module und Speicher immer günstiger und besser, zum anderen gilt nach wie vor, dass auf alle gekauften Komponenten keine Mehrwertsteuer zu bezahlen ist.
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wurde 2025 überarbeitet. Die wichtigsten Änderungen sind:
Für selbst produzierten Strom, den du ins öffentliche Netz einspeist, erhältst du Geld vom Netzbetreiber in deiner Region. Für Anlagen bis 10 Kilowattpeak (KWp) liegt die Einspeisevergütung bei Teileinspeisung (das bedeutet, du nutzt einen Teil des Stroms selbst) seit 1. Februar 2026 bei 7,86 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh). Der Satz gilt dann 20 Jahre lang für deine Anlage – entscheidend ist das Datum der Inbetriebnahme. Wird deine Photovoltaikanlage erst später, nach dem 1. August 2026 in Betrieb genommen, bekommst du 1% weniger je Kilowattstunde. Nutzt du den Strom nicht selbst, bekommst du für die Volleinspeisung eine höhere Vergütung: 12,35 Ct/kWh für Anlagen, die zwischen dem 1.2.26 und 31.7.26 in Betrieb genommen werden.
1. Schritt:
Such dir einen Finanzierungspartner, der den Kreditantrag für dich stellt. Das kann deine LBS, deine Sparkasse oder eine andere Bank sein.
2. Schritt:
Der Finanzierungspartner reicht den Antrag bei der KfW ein.
3. Schritt:
Die KfW prüft deine Unterlagen und entscheidet über die Förderung.
4. Schritt:
Du erhältst eine Förderzusage und unterzeichnest den Kreditvertrag.
5. Schritt:
Du kannst mit der Umsetzung deines Vorhabens starten.
Photovoltaik wird auch im Jahr 2026 gefördert. Die Bundesregierung hat die Förderung von PV-Anlagen mit der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) angepasst, dennoch lohnt sich eine Photovoltaikanlage, am besten mit einem Speicher. Die Vergütung für die Einspeisung von Solarstrom in das öffentliche Stromnetz gibt es nach wie vor. Wobei es immer günstiger ist, den erzeugten Strom selber zu verbrauchen oder zu speichern. Für die Lieferung und Installation der Photovoltaik-Anlage sowie des Pufferspeichers fällt weiterhin keine Mehrwertsteuer an.
Neben der Einspeisevergütung für den Verkauf von Solarstrom gibt es eine Reihe von staatlichen Förderprogrammen für die Anschaffung von Photovoltaikanlagen. Dazu zählen der Förderkredit der KfW-Bank und das Förderprogramme des BAFA für Maßnahmen aus dem individuellen Sanierungsfahrplan. Teilweise gibt es auch regionale Förderprogramme zum Beispiel von den Landesförderinstituten der Bundesländer. Einen Überblick über alle Förderprogramme liefert die Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz.
Beim KfW-Förderprogramm 270 (Erneuerbare Energien – Standard) handelt es sich um einen Förderkredit, der nach der tilgungsfreien Anlaufzeit in regelmäßigen Raten zurückgezahlt werden muss. Die Kredithöhe richtet sich danach, wie viel die Anschaffung deiner PV-Anlage kostet und wie viel Geld du dir dafür leihen möchtest. Eine einhundert-prozentige Finanzierung ist möglich. Den derzeit aktuell gültigen Zinssatz findest du auf den Seiten der KfW.
Den Antrag auf eine KfW-Förderung für Solaranlagen muss ein Finanzierungspartner für dich stellen. Das kann zum Beispiel deine Bank, deine Sparkasse oder deine Bausparkasse sein. Bei deiner LBS vor Ort wirst du auf Wunsch auch dazu beraten, welche Förderung grundsätzlich für dein Vorhaben infrage kommt. Möchtest du die KfW-Förderung Photovoltaik (Programm 270) nutzen, reicht dein Berater oder deine Beraterin bei der KfW den Antrag ein und informiert dich, sobald eine Zusage vorliegt. Dann unterschreibst du noch den Kreditvertrag und schon kannst du eine Handwerksfirma mit der Lieferung und der Montage deiner Solaranlage beauftragen.