Warum wird Ihr Standort benötigt?

Die LBS ist eine Gruppe von acht eigenständig agierenden Landesbausparkassen. Mit regionalen Angeboten und Inhalten unterstützen wir Sie in ihrer individuellen Situation. Damit Ihr passendes Angebot bereitgestellt werden kann, benötigen wir Ihren ungefähren Standort. Dafür fragen wir Sie nach Ihrer PLZ / Ort. Diese Daten werden als Cookie lokal innerhalb Ihres Browsers gespeichert.

Der Schutz Ihrer Daten ist uns sehr wichtig.

Ausführliche Informationen finden Sie unter „ Sicherheit und Datenschutz “.

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zu folgenden Themen:

Kann ich meinen Bausparvertrag teilen lassen?

Ja, Sie können Ihren bestehenden Bausparvertrag in zwei oder mehrere kleinere Bausparverträge teilen.
Gesamtguthaben mit Wohnungsbauprämien, vermögenswirksamen Leistungen, Zinsen etc. werden dabei im gleichen Verhältnis wie die neu gebildeten Bausparsummen aufgeteilt. In prämienrechtlicher Hinsicht sind für die neu entstehenden Bausparverträge die gleichen Bestimmungen maßgebend, wie für den ursprünglichen Vertrag. Auch gelten weiterhin dieselben Rechte und Pflichten wie vor der Teilung (Begünstigung, Sicherungsabtretung, Vollmacht). An der Bewertungszahl ändert die Teilung nichts. Bei Teilung einer ungeraden Euro-Bausparsumme müssen die neu gebildeten Teil-Bausparsummen immer volle 1.000,- EUR betragen.
Nach einer Teilung verfällt der Anspruch auf den Bonus im Tarif LBS-WF.

Kann ich die Bausparsumme reduzieren?

Ja, die Ermäßigung der Bausparsumme ist vertragsrechtlich möglich und steuer- bzw. prämienrechtlich ohne Auswirkungen.
Die Ermäßigung eines Darlehensvertrages ist anteilig möglich, wenn Sondertilgungen (mindestens 20% des Restdarlehens, aber nicht weniger als 500,- EUR bei den aktuellen Tarifen) geleistet werden oder auf einen entsprechenden Teil des Darlehens verzichtet wird.
Nach einer Ermäßigung verfällt der Anspruch auf den Bonus im Tarif LBS-WF.

Kann ich den Bausparvertrag auf eine andere Person übertragen?

In der Regel stimmt die Bausparkasse einer Übertragung – mit allen Rechten und Pflichten – zu. Ein Bausparvertrag kann mit dem gesamten Guthaben oder nur mit dem Darlehensanspruch (Bausparvertrag ist zugeteilt und Guthaben ausbezahlt) übertragen werden.
Übertragungen sind nur möglich zwischen Angehörigen im Sinne des § 15 Abgabenordnung (AO). Ausnahmen hiervon sind Vertragsumschreibungen aufgrund von

  • Todesfall
  • Schuldnerwechsel

Bausparvertragsweiter- und -rückübertragungen sind grundsätzlich nicht möglich. Damit Wohnungsbauprämien und Sparzulagen nicht zurückgefordert werden bzw. keine Nachversteuerung erfolgt, muss der Übernehmer die Vertragsmittel zum Wohnungsbau für sich selbst oder für den ursprünglichen Vertragsinhaber oder einen Angehörigen dessen verwenden. Für Übertragungen wird ein einmaliger Kostenbeitrag erhoben, dieser geht zu Lasten des Übernehmers.

Kann ich zwischen den Tarifen wechseln?

Ja, Sie können zwischen folgenden Tarifen wechseln:

  • aus der Tarifvariante LBS-W4 in die Tarifvariante LBS-W6 *
  • aus der Tarifvariante LBS-W6 in die Tarifvariante LBS-W4 *
  • aus der Tarifvariante LBS-W9 in die Tarifvariante LBS-W4

* Ein Tarifwechsel ist abhängig von der Zustimmung der Bausparkasse.

Welche Gebühren fallen an?

Bei den aktuellen LBS-Tarifen LBS-W4, LBS-W6, LBS-W9, LBS-WS fällt eine Abschlussgebühr an. Diese Gebühr wird bei Vertragsabschluss fällig und beträgt einmalig 1,10% der Bausparsumme.

Zusätzlich zur Abschlussgebühr wird ein Jahresentgelt von 0,30 Euro pro 1.000 Euro Bausparsumme berechnet, maximal 30 Euro pro Vertrag.

Abweichend davon gestalten sich die Konditionen für Riesterverträge. Bei Fragen hierzu wenden Sie sich bitte an unser LBS-Service Center.

Kann ich den Vertrag vorzeitig kündigen?

Ja, Sie können Ihren Bausparvertrag jederzeit kündigen und sich das Guthaben einschließlich Zinsen nach Ablauf der dreimonatigen Kündigungsfrist auszahlen lassen.

Beim Tarif LBS-WF entfält die Verzinsung, wenn der Vertrag vor Ablauf von sieben Jahren Vertragslaufzeit gekündigt wird.

Der Darlehensanspruch entfällt jedoch bei Kündigung. Halten Sie die Kündigungsfrist nicht ein, fallen Vorschusszinsen (Zinsausgleich) aus dem Guthaben an und zwar 1,00% pro Monat.

Bei einer Kündigung innerhalb der gesetzlichen Bindungsfrist verlieren Sie die staatlichen Vergünstigungen, die auf den gekündigten Bausparvertrag gewährt wurden. Das gilt auch, wenn das Guthaben für wohnwirtschaftliche Maßnahmen verwendet wird.

Welche Verwendungsmöglichkeiten gibt es?

Bausparen ist eine zweckgebundene Sparform. Dies bedeutet, dass Sie bei der Verwendung der Bausparmittel an die Bestimmungen des Bausparkassengesetzes und an die Allgemeinen Bedingungen für Bausparverträge gebunden sind.

Zur Übersicht der Verwendungsmöglichkeiten

Wie lange läuft mein Bausparvertrag?

Ein Bausparvertrag hat keine feste Laufzeit. Die Mindestlaufzeit für die Zuteilung beträgt 18 Monate bis zum Stichtag. Mit Ihrem Sparverhalten können Sie beeinflussen, wie schnell Ihr Vertrag zuteilungsreif wird.

Welche Voraussetzungen muss mein Vertrag für die Zuteilung erfüllen?

Damit Ihr Bausparvertrag zugeteilt werden kann, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Zuteilungsantrag gestellt
  • Mindestlaufzeit 18 Monate
  • Mindestguthaben je nach Tarif 40 bzw. 45% der Bausparsumme*
  • ausreichende Bewertungszahl

* Im Tarif LBS-W4 kann ab 30% Mindestguthaben eine FleX-Zuteilung gewählt werden, wenn die weiteren Voraussetzungen erfüllt sind. Details dazu finden Sie hier .

Mit welcher Bewertungszahl wird mein Bausparvertrag zugeteilt?

Bausparkassen dürfen keine verbindlichen Aussagen über die Zuteilungsaussichten machen. Bei der LBS Bayern sind seit März 2002 stets die Bausparverträge mit einer Bewertungszahl ab 208 zugeteilt worden.

Wie kann ich mir meinen Vertrag zuteilen lassen?

Die Zuteilung kann jederzeit schriftlich oder mündlich beantragt werden. Die Vormerkung wird von der LBS nicht bestätigt. Führt die Vormerkung zum gewünschten Bewertungsstichtag nicht zur Zuteilung, bleibt sie weiterhin wirksam, d. h. der Vertrag nimmt – ohne erneuten Antrag – an den folgenden Zuteilungshandlungen so oft teil, bis er zugeteilt wird.

Ablauf der Zuteilung
Sparphase Bewertungs-
stichtag*
2 Monate Zuteilung** Darlehensphase

Wann kann ich über mein Bauspar-Geld nach Zuteilung verfügen?

Vor der Zuteilung werden Sie von uns benachrichtigt. Dieser Benachrichtigung liegt ein Auszahlungsauftrag für das Guthaben bei.

Wann sind die Bewertungsstichtage und Zuteilungstermine?

Bewertungsstichtag ist jeweils der letzte Tag des Monats, der Zeitraum zwischen dem Bewertungsstichtag und dem Zuteilungstermin beträgt zwei Monate.

Stichtag Zuteilungstermin
31. Januar 31. März
28. Februar 30. April
31. März 31. Mai
30. April 30. Juni
31. Mai 31. Juli
30. Juni 31. August
31. Juli 30. September
31. August 31. Oktober
30. September 30. November
31. Oktober 31. Dezember
30. November 31. Januar
31. Dezember 28. Februar

Was sagt meine Bewertungszahl aus, und wie wird sie berechnet?

Die Bewertungszahl drückt die Sparleistung aus, d. h. wie viel Geld für welche Zeit auf dem Bausparkonto angelegt wurde. Die Bewertungszahl erhöht sich nach zwei Kriterien:

  • durch jede Einzahlung
  • durch die weitere Verzinsung des Guthabens bis zum nächsten Bewertungsstichtag

Kann ich die Sparrate verändern?

Ja, Sie können Ihre Sparrate grundsätzlich verändern. Die Regelsparrate dient als Richtlinie. Niedrigere Einzahlungen verlängern die Laufzeit, Sonderzahlungen im Rahmen der Allgemeinen Bedingungen für Bausparverträge führen schneller zum Ziel.

Was ist, wenn ich das Darlehen früher benötige als geplant?

In diesem Fall können Sie durch erhöhte Sparraten oder Sonderzahlungen im Rahmen der Allgemeinen Bedingungen für Bausparverträge Ihren Bausparvertrag evtl. bis zum geplanten Finanzierungszeitpunkt zur Zuteilung bringen, oder eine Zwischen- bzw. Vorfinanzierung durch die LBS oder Sparkasse in Anspruch nehmen.

Wann erhalte ich eine Zuteilungsnachricht?

Wenn Ihr Bausparvertrag zu einem unserer monatlichen Bewertungsstichtage (31.01., 28.02., 31.03., …) die Zuteilungsvoraussetzungen erfüllt hat, erhalten Sie von der LBS die Zuteilungsnachricht ca. vier Wochen nach dem Bewertungsstichtag.

Was habe ich nach Erhalt der Zuteilungsnachricht zu veranlassen?

Mit der Zuteilungsnachricht erhalten Sie einen Auszahlungsauftrag für Ihr Bausparguthaben.

Dafür sind folgende Angaben erforderlich:

  • Ihre Bankverbindung
  • Bitte geben Sie an, ob Sie das Bauspardarlehen in Anspruch nehmen möchten:
    Wenn ja, ist noch ein gesonderter Darlehensantrag bei Ihrem Bausparberater zu stellen.
    Wenn nein, wird Ihr Bausparvertrag nach Auszahlung des Sparguthabens aufgelöst.
  • wohnwirtschaftliche Verwendung des Bausparguthabens:
    1. Wenn der Bausparvertrag innerhalb der gesetzlichen Bindungsfrist (gerechnet seit Vertragsbeginn) ausbezahlt wird, benötigen Sie für die wohnwirtschaftliche Verwendung eine Bestätigung durch Ihren Bausparberater oder Ihr Kreditinstitut.
    Bitte bringen Sie entsprechende Nachweise mit. Das könnten sein:
    - Bauplan mit Kostenaufstellung
    - Baurechnungen ggf. mit Bauplan
    - Kaufurkunde oder Vorvertrag
    - Bestätigung des Gläubigers, dass das abzulösende Darlehen ursprünglich für eine wohnwirtschaftliche Maßnahme aufgenommen wurde, und die Vertragsmittel zur Ablösung verwendet werden.
    2. Kein Nachweis ist erforderlich, wenn der Bausparvertrag außerhalb der gesetzlichen Bindungsfrist (gerechnet seit Vertragsbeginn) ausbezahlt wird.
  • Die Bindungsfrist endet:
    nach sieben Jahren. Falls der derzeitige Vertragsinhaber den Bausparvertrag innerhalb der Bindungsfrist übernommen hat, bleiben die Aufwendungen des früheren Vertragsinhabers immer an die wohnwirtschaftliche Verwendung gebunden (kein Bindungsfristablauf).
  • Datum, Unterschrift und Geburtsdatum
Haben Sie schon an einen Folgevertrag gedacht?
Am besten schließen Sie gleich online einen Bausparvertrag ab.

Gilt der beigefügte Auszahlungsauftrag für die gesamte Bausparsumme?

Nein, der Auftrag gilt nur für das Bausparguthaben.
Für das Bauspardarlehen (Differenzbetrag zwischen Bausparsumme und Bausparguthaben) stellen Sie einen separaten Darlehensantrag, den Sie bei Ihrem Bausparberater erhalten.

Muss ich sofort nach Erhalt der Zuteilungsnachricht mein Geld abrufen?

Nein, Sie müssen nicht sofort reagieren. Bitte informieren Sie uns, zu welchem Zeitpunkt Sie die Bausparmittel benötigen. Sofern wir von Ihnen keine Nachricht über den Zeitpunkt der Verfügung erhalten, wird die Zuteilung nach 15 Monaten durch die LBS widerrufen. In dieser Zeit läuft Ihr Bausparvertrag als Sparvertrag weiter und wird auch weiterhin verzinst.

Kann ich auf die Zuteilung verzichten?

Ja, Sie können auch auf die Zuteilung verzichten und Ihren Bausparvertrag für einen späteren Bedarf erneut zu einem unserer Stichtage zur Zuteilung vormerken lassen. Den Verzicht können Sie beispielsweise im unteren Teil des Auszahlungsauftrages aussprechen. Der Bausparvertrag besteht mit den gleichen Konditionen als Sparvertrag weiter.

Was passiert mit meinem Bauspardarlehen?

Wenn Sie sich nur das Bausparguthaben auszahlen lassen, halten wir das Bauspardarlehen sechs Monate nach Zuteilung kostenfrei bereit. Ab dem siebten Monat können wir einen Bereithaltungszins von 2% jährlich aus dem Darlehensanspruch verlangen.

Muss ich das Bauspardarlehen in Anspruch nehmen?

Nein, Sie können auf den Darlehensanspruch verzichten. In diesem Fall wird das Bausparkonto nach Auszahlung des Guthabens aufgelöst.

Wie ist die wohnwirtschaftliche Verwendung nachzuweisen?

Die wohnwirtschaftliche Verwendung wird auf dem Auszahlungsauftrag von Ihrem Bausparberater bestätigt.

Warum bekomme ich eine Zuteilungsnachricht?

Mit der Zuteilungsnachricht informieren wir Sie darüber, dass Sie ab Zuteilungstermin über Ihr Bausparguthaben jederzeit und über das Bauspardarlehen nach Darlehensgenehmigung und Sicherstellung verfügen können.
Wenn Ihr Bausparvertrag vor- bzw. zwischenfinanziert ist, wird dieser Kredit zum Zuteilungstermin mit dem Bausparguthaben verrechnet bzw. auf das Bauspardarlehen umgeschuldet.

Wie lange dauert die Rückzahlung des Darlehens?

Zunächst ist die Darlehenshöhe in Prozent der Bausparsumme festzustellen.

Beispiel
55.000,- EUR (Darlehen) x 100
Darlehen in % der Bausparsumme = __________________________ = 55%
100.000,- EUR (Bausparsumme)

Wenn Sie Ihre Darlehenshöhe in Prozent errechnet haben, können Sie über den Link unten Ihre voraussichtliche Tilgungsdauer ermitteln. Wir haben dabei unterstellt, dass Sie den vereinbarten Zahlungstermin bis zur vollständigen Tilgung des Darlehens beibehalten und keine Sonderzahlungen leisten.

Sind Sondertilgungen möglich?

Sondertilgungen auf das Bauspardarlehen sind jederzeit möglich. Es fallen keine Gebühren oder Vorfälligkeitsentschädigungen an. Sie können entweder monatlich eine höhere Rate zahlen oder Sondertilgungen leisten.

Kann ich das Darlehen vorzeitig zurückzahlen?

Die vorzeitige Rückzahlung Ihres Bauspardarlehens ist jederzeit zum Monatsende möglich.

Kann ich vermögenswirksame Leistungen zur Tilgung verwenden?

Ja, Sie können Ihre vermögenswirksamen Leistungen auch in der Darlehensphase auf Ihren Bausparvertrag einzahlen und damit Ihr Darlehen tilgen.

Wie hoch sind die Sollzinsen für das Bauspardarlehen?

Die Sollzinsen für das Bauspardarlehen beim Bausparvertrag sind je nach Tarif unterschiedlich und für die gesamte Laufzeit fest.

Unsere Tarife haben folgende Zinssätze

Tarif Sollzinssatz für das
Bauspardarlehen
Effektiver Jahreszins des
Darlehens nach Zuteilung
*
LBS-W4 1,50%** 1,86%**
LBS-W6 1,25% 1,79%
LBS-W9
1,00% 1,43%
LBS-WF 2,50% 2,78%

Welche Sicherheiten benötigt die LBS?

Bauspardarlehen werden grundsätzlich nur gegen eine entsprechende Sicherheit ausbezahlt. Die Formen der Absicherung sind in der folgenden Übersicht zusammengestellt:

Die Sicherstellung der LBS-Kredite:

Dingliche Sicherstellung Grundschuld
Ersatzsicherheiten (nicht dinglich, anstatt dinglicher Sicherstellung) Bürgschaften Sparkassenbürgschaft
Bankbürgschaft
Verpfändung von Wertpapieren
Spar(kassen)briefen
Bausparguthaben
Guthaben bei Kreditinstituten
Unter bestimmten Voraussetzungen können "Kleindarlehen" auch gegen Abgabe einer Verpflichtungserklärung oder blanko ausgereicht werden

Muss ich die gesamte Darlehenssumme in Anspruch nehmen?

Wenn Sie nicht das gesamte Darlehen benötigen, können Sie im Darlehensantrag auf einen Teil verzichten.

Wie sind die Laufzeiten für das Bauspardarlehen?

Darlehen in % der
Bausparsumme
LBS-W4 LBS-W6 LBS-W9 LBS-WF
70 17 Jahre
11 Monate *
65 16 Jahre *
60 14 Jahre
4 Monate *
9 Jahre
5 Monate
55 12 Jahre
9 Monate
8 Jahre
2 Monate
5 Jahre
3 Monate
8 Jahre
6 Monate
50 11 Jahre
6 Monate
7 Jahre
5 Monate
4 Jahre
9 Monate
7 Jahre
8 Monate
45 10 Jahre
3 Monate
6 Jahre
7 Monate
4 Jahre
4 Monate
6 Jahre
10 Monate
40 9 Jahre
1 Monat
5 Jahre
10 Monate
3 Jahre
10 Monate
6 Jahre
35 7 Jahre
10 Monate
5 Jahre
1 Monat
3 Jahre
4 Monate
5 Jahre
3 Monate
30 6 Jahre
8 Monate
4 Jahre
4 Monate
2 Jahre
10 Monate
4 Jahre
5 Monate
25 5 Jahre
6 Monate
3 Jahre
8 Monate
2 Jahre
5 Monate
3 Jahre
8 Monate
20 4 Jahre
5 Monate
2 Jahre
11 Monate
1 Jahre
11 Monate
2 Jahre
11 Monate
* mit Flex-Zuteilung

Kontoauszugsversand

Wann wird der Kontoauszug verschickt?

Der Versand der Kontoauszüge beginnt, sobald die Abrechnung aller Bausparverträge zum Jahresabschluss beendet ist. Bis Ende Januar wird der Versand abgeschlossen sein. Gleichzeitig erhalten Sie den Wohnungsbauprämienantrag und die Information zur elektronischen Vermögensbildungsbescheinigung.

Versandtermine für den Kontoauszug 2018

PLZ-Region Großraum Datum
Auslandsadressen 11.01.2019
Außerbayerische Kunden, juristische Personen, Großkuverts 11.01.2019
80 München 14.01.2019
81 München 14.01.2019
82 Starnberg 15.01.2019
85 Freising 15.01.2019
89 Neu-Ulm 16.01.2019
94 Straubing 17.01.2019
86 Gersthofen 18.01.2019
95 Bayreuth 18.01.2019
63 Offenbach / Main 19.01.2019
92 Ebermannsdorf 22.01.2019
90 Nürnberg 23.01.2019
96 Bamberg 24.01.2019
87 Kempten 24.01.2019
93 Regensburg 25.01.2019
84 Landshut 28.01.2019
97 Würzburg 29.01.2019
91 Nürnberg 30.01.2019
83 Kolbermoor 31.01.2019

Wann erhalte ich meinen elektronischen Kontoauszug in meinem E-Postfach?

Wichtig: Diese Möglichkeit besteht grundsätzlich nur bei Einzelverträgen!
Die Kontoauszüge werden voraussichtlich Mitte Januar bereitgestellt. Voraussetzung ist, dass Sie bereits seit 2018 für unseren Service freigeschaltet sind.

Möchten Sie unser E-Postfach nutzen oder haben Sie weitere Fragen?
Hier finden Sie alle Informationen.

In welchen Zeitabständen erhalte ich meine Kontoauszüge?

Sie erhalten Ihre Kontoauszüge und Prämienanträge sowie die Information zur elektronischen Vermögensbildungsbescheinigung, nachdem bei uns die Jahresabschlussarbeiten erledigt sind.

Warum habe ich nicht alle Kontoauszüge erhalten?

Alle Kontoauszüge eines Bausparkunden werden etwa gleichzeitig verschickt. Die Festlegung der Reihenfolge bei Ausdruck und Versand erfolgt nach Postleitzahlenregionen, d.h. nach den ersten zwei Stellen der Postleitzahl. Sollten Ihnen dennoch Kontoauszüge fehlen, könnte eventuell eine unterschiedliche Adresse die Ursache sein.

Warum habe ich keinen Kontoauszug erhalten?

Dafür kann es verschiedene Gründe geben: Vielleicht sind Sie im vergangenen Jahr umgezogen, und Ihre neue Anschrift liegt uns noch nicht vor? Oder Ihr Familienname hat sich geändert?
Bitte melden Sie uns Änderungen Ihrer persönlichen Daten immer rechtzeitig! Nutzen Sie dafür unseren Online-Service im Bereich "Service: Anträge und Änderungen ".

Warum erhalte ich noch einen Kontoauszug?

Auch wenn Ihr Bausparvertrag im letzten Jahr aufgelöst wurde, erhalten Sie noch einmal einen Kontoauszug, da dieser Vertrag im abgelaufenen Kalenderjahr noch bestanden hat.
In diesem Fall erhalten Sie kein Geld mehr, da die Schlussrechnung bereits erfolgt ist. Dem Kontoauszug können Sie auch entnehmen, zu welchem Zeitpunkt der Vertrag aufgelöst wurde.

Vermögenswirksame Leistungen

Was ändert sich durch die elektronische Vermögensbildungsbescheinigung?

Seit dem Jahr 2018 wird die bisherige Bescheinigung der vermögenswirksamen Leistungen (vL) in Papierform durch eine elektronische Vermögensbildungsbescheinigung (vL-Meldung) ersetzt. Diese wird von der LBS Bayern direkt elektronisch an die Finanzverwaltung geleitet.
Zusammen mit dem Kontoauszug erhalten Sie das Formular „Information zur elektronischen Vermögensbildungsbescheinigung“. Hier sind alle Daten aufgeführt, die an die Finanzverwaltung übermittelt werden.
Folgende Daten werden übermittelt:
Vorname, Name, Geburtsdatum, Steuer-ID des Arbeitnehmers, Anschrift, die Art der Anlage, Institutsschlüssel, Vertragsnummer, der jeweilige Jahresbetrag, das Kalenderjahr (dem die vL zuzuordnen sind), Ende der Sperrfrist.
Gemeinsam mit dem Kontoauszug erhalten Sie die "Information zur elektronischen Vermögensbildungsbescheinigung" für Ihre Unterlagen.

Was soll ich mit der „Information zur elektronischen Vermögensbildungsbescheinigung“ machen?

Wenn Sie sparzulagenberechtigt sind, prüfen Sie bitte sämtliche Angaben. Sind alle Daten korrekt, brauchen sie nichts weiter zu veranlassen Sie können die Information bei Ihren Unterlagen ablegen.
Sind einzelne Angaben falsch oder fehlen, berichtigen oder ergänzen Sie diese bitte in der Korrekturspalte. Reichen Sie das Formular schnellstmöglich wieder bei uns ein.
Wichtig ist, dass das Formular von allen Arbeitnehmern unterschrieben ist und die Einwilligung in die Datenübermittlung erteilt wird.
Die LBS Bayern wird die korrigierten Daten dann elektronisch an das Finanzamt übermitteln.
Wenn Sie keinen Anspruch auf Arbeitnehmersparzulage haben, brauchen Sie nichts weiter zu unternehmen.

Warum sind die vermögenswirksamen Leistungen nicht vollständig?

Sollten die vermögenswirksamen Leistungen nicht vollständig auf der Bescheinigung aufgeführt sein, fragen Sie bitte zuerst bei Ihrem Arbeitgeber nach, ob die vermögenswirksamen Leistungen jeden Monat überwiesen wurden. Wenn ja, schicken Sie uns eine Bestätigung zu, damit wir Ihr Bausparkonto prüfen können.
Bei falscher Kennzeichnung des Überweisungsbeleges durch Ihren Arbeitgeber kann es vorkommen, dass die Zahlung irrtümlich als eigene Leistung gebucht wird. Darüber hinaus kann die zeitliche Zuordnung fehlerhaft sein. Sollten wir bei unserer Prüfung einen Fehler feststellen, werden wir dies für Sie korrigieren.

Wie wird die Arbeitnehmersparzulage beantragt?

Seit dem Jahr 2018 wird die bisherige Bescheinigung der vermögenswirksamen Leistungen (vL) in Papierform durch eine elektronische Vermögensbildungsbescheinigung (vL-Meldung) ersetzt. Diese wird von der LBS Bayern unmittelbar elektronisch an die Finanzverwaltung geleitet.
Voraussetzung für die Gewährung der Arbeitnehmersparzulage ist, dass Sie der dafür notwendigen Datenübermittlung nicht widersprochen haben und uns die Steueridentifikationsnummer vorliegt.
In Ihrer Steuererklärung ist nur noch der entsprechende Antrag zu stellen.
Für die Einwilligung in die Datenübermittlung nutzen Sie bitte das Formular " Elektronische Vermögensbildungsbescheinigung (vL-Meldung ". Eine erteilte Einwilligung gilt bis zu Ihrem Widerruf. Dieser ist der LBS vor Beginn des Kalenderjahres vorzulegen, für das die Einwilligung zum ersten Mal nicht mehr gelten soll.

Wohnungsbauprämie

Kann ich für meine vL Wohnungsbauprämie erhalten?

Ja, wenn Ihr zu versteuerndes Einkommen

  • über 17.900,- EUR bei Alleinstehenden oder 35.800,- Euro bei Verheirateten
  • und unter 25.600,- EUR bei Alleinstehenden oder 51.200,- Euro bei Verheirateten liegt.

In diesen Fällen ist die Einbeziehung Ihrer vermögenswirksamen Leistungen in die prämienbegünstigten Aufwendungen möglich. Bitte vermerken Sie dies entsprechend auf dem Prämienantrag.

Wann wird die Wohnungsbauprämie dem Bausparkonto gutgeschrieben?

Innerhalb der siebenjährigen Bindungsfrist wird die Wohnungsbauprämie festgesetzt und danach Ihrem Bausparkonto gutgeschrieben. Wurde Ihr Bausparvertrag vor Ablauf der Bindungsfrist zugeteilt, und wurden die Bausparmittel wohnwirtschaftlich verwendet, fordern wir die Wohnungsbauprämie bei Ihrem Finanzamt an und überweisen den Betrag auf Ihr Konto. Informieren Sie sich rechtzeitig über staatliche Förderungen!
Für alle Bausparverträge, die ab dem 1. Januar 2009 abgeschlossen wurden, müssen die Bausparmittel nach Zuteilung ohne zeitliche Begrenzung zwingend wohnwirtschaftlich verwendet werden. Ansonsten gehen die Wohnungsbauprämien verloren. Wir fordern die Wohnungsbauprämie bei Ihrem Finanzamt bei wohnwirtschaftlicher Verwendung an und überweisen den Betrag auf Ihr Konto.

  • Ausnahme: Sonderregelung für junge Leute (Abschluss ab 1. Januar 2009)
    Sofern der Bausparer das 25. Lebensjahr bei Vertragsabschluss noch nicht vollendet hatte, und das Bausparkonto länger als sieben Jahre läuft, sind die Wohnungsbauprämien der letzten sieben Sparjahre bis zur Auszahlung frei verfügbar. Im Kündigungsformular ist das entsprechende Feld "Ausnahme für junge Leute" anzukreuzen, wenn von der einmaligen Regelung Gebrauch gemacht wird. Die Gutschrift der Wohnungsbauprämie erfolgt folgendermaßen: Zunächst werden die Prämien der Vorjahre (= 6 Jahre) überwiesen, da der Antrag in der Regel bereits vorliegt. Die Prämie für die begünstigten Aufwendungen des Auflösungsjahres (= 7. Jahr) kann im Folgejahr beantragt werden. Anschließend wird diese nachüberwiesen.

Warum habe ich keinen Wohnungsbauprämienantrag erhalten?

Bitte prüfen Sie, ob einer der folgenden Gründe vorliegt:

  • Sie sind jünger als 16 Jahre und dadurch nicht prämienberechtigt.
  • Die prämienbegünstigten Aufwendungen liegen unter dem Mindestbetrag von 50 Euro.
  • Sie haben den Bausparvertrag nicht wohnwirtschaftlich verwendet.
  • Ihre Verträge befinden sich bereits in der Darlehensphase. Wohnungsbauprämie erhalten Sie jedoch nur in der Sparphase.
  • Sie besitzen nur Altersvorsorgeverträge mit Riester-Förderung. Wohnungsbauprämie erhalten Sie jedoch nur auf Bausparverträge ohne Riester-Förderung.
  • Sie haben Beiträge auf Ihren Bausparvertrag eingezahlt, die über die vereinbarte Bausparsumme hinausgehen. Für diese erhalten Sie jedoch keine Prämie.

Freistellungsauftrag

Warum erscheint auf allen Kontoauszügen der gleiche Freistellungsbetrag?

Weil Sie uns den Freistellungsauftrag für alle bestehenden Bausparverträge zusammen erteilt haben.
Dabei handelt es sich um einen Gesamtbetrag, der für alle bestehenden Kundenstammnummern Ihrer Bausparverträge zusammen gilt, und somit auf jedem Kontoauszug erscheint. Bei Ehegatten kann der Freistellungsauftrag bis zu drei unterschiedliche Kundenstammnummern betreffen.

Wie kann ich meinen Freistellungsbetrag ändern?

Bitte verwenden Sie für die Erteilung und Änderung Ihres Freistellungsbetrages unseren Vordruck.
Bei Bedarf können Sie sich das Formular gleich im Bereich "Service: Anträge und Änderungen " ausdrucken, herunterladen oder online anfordern.

Steuern

Warum wurden Abgeltungsteuer, Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer abgeführt?

Wenn auf Ihrem Konto Abgeltungsteuer (Kapitalertragsteuer) und Solidaritätszuschlag abgeführt wurden, obwohl Sie einen Freistellungsauftrag erteilt haben, kann es dafür mehrere Gründe geben:

  • Ihre Zinserträge waren höher als der Freistellungsbetrag. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn Bonuszinsen und weitere Bausparverträge unter einer anderen Stammnummer im erteilten Freistellungsbetrag nicht berücksichtigt wurden.
  • Sie haben auf dem Freistellungsauftrag nicht alle Bausparvertragsstammnummern angegeben.
  • Sie haben Ihren Freistellungsauftrag zeitlich befristet. Dieser Zeitraum ist bereits abgelaufen.
  • Wenn Ihr Freistellungsauftrag nicht vollständig ausgefüllt war, schicken wir Ihren Auftrag an Sie zurück. Möglicherweise haben wir von Ihnen noch keine Antwort erhalten.

Falls keiner der genannten Gründe auf Sie zutrifft, informieren Sie uns bitte, damit wir den Sachverhalt klären können.

Warum wurde Kirchensteuer abgeführt, obwohl ich es nicht beantragt habe?

Eine Kirchensteuer wird immer dann beim Kapitalertragsteuerabzug berücksichtigt, wenn Sie einer staatlich anerkannten Kirche angehören und Ihr Hauptwohnsitz in Deutschland ist.
Die entsprechenden Kirchensteuerdaten werden uns vom Bundeszentralamt mitgeteilt. Seit 2015 brauchen Sie keinen Antrag auf Kirchensteuerabzug mehr erteilen. Die LBS erhält nach einer Abfrage anhand Ihrer Steueridentifikationsnummer (SteuerID) beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) Ihre Kirchensteuerdaten für das Folgejahr und führt somit die Kirchensteuer automatisch ab.
Der Abruf der Kirchensteuerdaten erfolgt jährlich im Zeitraum vom 01.09. bis 31.10.. Falls Sie mit einer Übermittlung Ihrer Daten zur Religionszugehörigkeit nicht einverstanden sind, können Sie bis zum 30.06. des Jahres widersprechen (Sperrvermerk). Die Sperrvermerkerklärung müssen Sie auf dem amtlich vorgeschriebenen Vordruck beim BZSt einreichen. Nähere Informationen erhalten Sie vom BZSt, 53221 Bonn oder unter www.bzst.de . Bitte beachten Sie: Im Falle eines Widerspruches sind Sie zur Abgabe einer Steuererklärung zum Zwecke der Veranlagung der Kirchensteuer durch das Finanzamt verpflichtet. Dies gilt auch, wenn eine Daten-Übermittlung wegen fehlender SteuerID nicht möglich ist. Empfehlung: Teilen Sie uns Ihre SteuerID mit, sofern nicht bereits geschehen.
Wenn Sie mit der Abfrage Ihrer Kirchensteuerdaten einverstanden sind oder keiner steuererhebenden Religionsgemeinschaft angehören, brauchen Sie bezüglich Ihrer Kirchensteuer auf Abgeltungsteuer nichts zu unternehmen.

Wann erhalte ich Abgeltungsteuer, Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer zurück?

Wenn Ihr Freistellungsbetrag bei der LBS zu niedrig angesetzt, der Freibetrag bei Ihren anderen Kreditinstituten jedoch noch nicht ausgeschöpft ist, erhalten Sie die abgeführte Abgeltungsteuer, den Solidaritätszuschlag und ggf. die Kirchensteuer zurück.
In diesem Fall geben Sie eine Steuererklärung beim Finanzamt ab. Der untere Teil Ihres Kontoauszuges entspricht der Steuerbescheinigung. Legen Sie diesen Abschnitt Ihrer Steuererklärung bei, dann können Sie die abgeführte Kapitalertragssteuer, den Solidaritätszuschlag und ggf. die Kirchensteuer über das Finanzamt zurückbekommen.

Im Feld "Höhe der Kapitalerträge" wird ein negativer Betrag ausgewiesen. Was bedeutet das?

Wurde Ihr Vertrag im Jahr 2018 aufgrund Kündigung aufgelöst und ein Zinsausgleich belastet, so haben wir dies bei den Guthabenzinsen berücksichtigt. Ist der Zinsausgleich höher als die tatsächlich gutgeschriebenen Zinsen für 2018, wurde die Differenz als Verlust gekennzeichnet (Minusbetrag). In diesem Fall können Sie den Verlust in Ihrer Steuererklärung mit anderen positiven Zinseinkünften aus 2018 verrechnen.

Wie werden Abgeltungsteuer, Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer berechnet?

Alle Zinserträge werden grundsätzlich mit einer Abgeltungsteuer in Höhe von 25% belegt. Diesen Betrag ziehen die Kreditinstitute direkt vom Zins ab und leiten ihn an das Finanzamt weiter. Sie können den Steuerabzug vermeiden, indem Sie einen Freistellungsauftrag erteilen. Aus der ermittelten Abgeltungsteuer wird zusätzlich ein Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5% berechnet und ebenso an das Finanzamt abgeführt.
Bei vorliegendem Auftrag wird aus der Abgeltungsteuer auch die Kirchensteuer berechnet. Diese beträgt je nach Bundesland 8% bzw. 9%.
Bei Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft wird aus der Abgeltungsteuer auch die Kirchensteuer berechnet. Diese beträgt je nach Bundesland 8% bzw. 9%. Dadurch reduziert sich die Abgeltungsteuer auf 24,51% bzw. 24,45%.

Buchungsposten

Was ist ein Umstellungsausgleich?

Wenn Ihr Bausparvertrag von einem alten Tarif in einen aktuellen Tarif umgestellt wurde, wird Ihr Bausparkonto mit einem Umstellungsausgleich belastet. Der Umstellungsausgleich wird aus den bereits gutgeschriebenen Zinsen berechnet. Die Höhe ist abhängig vom bisherigen Tarif. Ein evtl. Zinszuschlag / Bonus entfällt dabei.
Durch Abzug des Umstellungsausgleichs verringert sich das Sparguthaben um den entsprechenden Betrag. Eine Rückumstellung in den ursprünglichen Tarif ist danach nicht mehr möglich.

Warum wird mir die Zeitschrift "Das Haus" berechnet?

Als LBS-Kunde erhalten Sie automatisch die Zeitschrift "Das Haus", wenn Sie beim Abschluss Ihres Bausparvertrages auf dem Abschlussformular den Absatz mit der Bestellung nicht durchgestrichen haben. Damit bekommen Sie regelmäßig wertvolle Informationen rund ums Bausparen und Anregungen für Ihre eigenen vier Wände.
Ihr Vorteil: Sie beziehen die Zeitschrift zum günstigen Jahresabonnement-Preis von 9,50 EUR direkt ins Haus, der Handelspreis für eine einzelne Ausgabe beträgt 1,40 EUR. Selbstverständlich können Sie das Abonnement jederzeit kündigen.

Warum sind meine Zahlungseingänge nicht vollständig?

Möglicherweise haben Sie am Jahresende noch Beträge eingezahlt, die bei uns erst im neuen Jahr eingegangen sind. Diese Einzahlungen sind dann im Kontoauszug für das vergangene Jahr nicht aufgelistet.
Wir können diese Beträge noch für das abgelaufene Jahr werten, wenn Sie uns eine Kopie des Einzahlungs- oder Überweisungsbeleges schicken.
Sollten weitere Zahlungen für das abgelaufene Jahr fehlen, reichen Sie bitte einen Nachweis ein (z. B. Überweisungsbeleg), damit wir den Sachverhalt intern klären können.

Wonach richten sich die Kosten für die Kontoführung?

Je nach Tarif ist eine Kontogebühr oder ein Jahresentgelt zu entrichten. Grundlagen sind die jeweiligen Allgemeinen Bedingungen für Bausparverträge (ABB).

Riester

Warum wurde wieder eine Abschlussgebühr belastet?

Bei Bausparverträgen mit Riester-Förderung wird die Abschlussgebühr in gleichmäßigen jährlichen Beträgen auf fünf Jahre verteilt.
Der erste Betrag wird bei Vertragsabschluss belastet, die anderen vier Beträge an den vier folgenden Jahrestagen.

Warum wurde eine Zulage gekürzt oder gestrichen?

Informationen dazu erhalten Sie von der Zulagenstelle der Landesbausparkassen unter der folgenden Telefonnummer: (089) 4 11 13 – 71 96.

Wann erhalte ich meine Bescheinigung nach § 92 EStG, meinen Zulagenantrag bzw. das Kontrollblatt für die Beantragung der Altersvorsogezulage?

Die Unterlagen für Ihren Bausparvertrag mit Riester-Förderung verschicken wir bis Ende Februar.

Verzugszinsen

Warum wurden Verzugszinsen belastet?

Sie sind mit Ihren Darlehensraten in Verzug gekommen. Nach den gesetzlichen Vorschriften darf die LBS für fällige Tilgungsanteile ab diesem Zeitpunkt nicht mehr den vereinbarten Vertragszins verlangen. Die fälligen Tilgungsanteile sind mit dem Verzugszins zu verzinsen.

Wo steht die rechtliche Grundlage für die Belastung von Verzugszinsen?

§ 497 Abs. 1 und 4 BGB in Verbindung mit § 288 Absatz 1 BGB

Warum sind bisher keine Verzugszinsen belastet worden?

Dies kann mehrere Gründe haben, zum Beispiel:
1. Sie hatten bisher keinen Zahlungsrückstand.
2. Sie hatten bereits Zahlungsrückstände. Aber erst mit Umsetzung der EU-Wohnimmobilienkreditrichtlinie sind in den deutschen Gesetzen Regelungen eingeführt.worden, die es für die LBS notwendig gemacht haben, Verzugszinsen zu berechnen und zu belasten.
(Die LBS hat beispielsweise erst ab dem 21.03.2016 Allgemeinverbraucherdarlehen ausgereicht.)

Was bedeuten die Abkürzungen GFZ und GRZ?

Geschossflächenzahl (GFZ): Die Geschossflächenzahl gibt das Verhältnis zwischen Geschossfläche und Grundstücksgröße an.
Grundflächenzahl (GRZ): Die Grundflächenzahl gibt das Verhältnis zwischen überbauter Fläche und Grundstücksgröße an.

Wozu dient ein Grundbuchauszug?

Ein Grundbuchauszug ist eine Abschrift aller Grundbucheintragungen, die zu einem Grundstück bestehen. Das Gundbuch ist ein öffentliches Register, das Auskunft über private Rechtsverhältnisse an Grundstücken gibt. Im Grundbuch sind u. a. Art und Größe des Grundstücks, Eigentumsverhältnisse sowie Rechte und Belastungen (z. B. Geh- und Fahrtrecht, Wohnrechte, Grundpfandrechte etc.) beschrieben.

Wie funktioniert Erbbaurecht?

Das Erbbaurecht ist ein grundstücksgleiches Recht mit eigenständigen gesetzlichen Regelungen, die seit 2007 im Erbbaurechtsgesetz (ErbbauRG) zu finden sind. Der Grundstückseigentümer bzw. Erbbaurechtsgeber stellt dabei dem Erbbaurechtsnehmer bzw. Erbbauberechtigten für einen bestimmten Zeitraum (= Laufzeit des Erbbaurechts) das Grundstück zur Errichtung und Nutzung eines Gebäudes zur Verfügung. Als Gegenleistung hat der Erbbaurechtsnehmer eine regelmäßig wiederkehrende Leistung, den Erbbauzins, zu zahlen. In der Regel wird im Vertrag vereinbart, dass der Erbbauzins an veränderte Indizes wie den Verbraucherpreisindex angepasst werden kann. Das Anpassungsrecht wird meist durch eine Wertsicherungsklausel im Vertrag gewährleistet. Das Erbbaurecht erlischt in der Regel durch Zeitablauf. Gegen Zahlung einer Entschädigung geht dann das Bauwerk in das Eigentum des Erbbaurechtsgebers über. Das Erbbaurecht kann veräußert und / oder vererbt werden.

Was besagt das Genehmigungsfreistellungsverfahren?

Das Freistellungsverfahren ist das Kernstück der Novelle der Bayerischen Bauordnung in den Jahren 1994 und 1998. Nach Art. 64 BayBO ist es möglich, Wohnhäuser ohne Baugenehmigung zu errichten, sofern folgende Bedingungen erfüllt sind:

  • Das Gebäude befindet sich im Geltungsbereich eines qualifizierten Bebauungsplanes, dessen Festsetzungen in vollem Umfang eingehalten werden.
  • Wenn es nicht die Errichtung, Änderung oder Nutzungsänderung baulicher Anlagen betrifft,
    a) durch die dem Wohnen dienende Nutzungseinheiten mit einer Größe von insgesamt mehr als 5.000 qm Bruttogrundfläche geschaffen werden oder
    b) die öffentlich zugänglich sind und der gleichzeitigen Nutzung durch mehr als 100 Personen dienen,
    und die Vorhaben den angemessenen Sicherheitsabstand zu einem Betriebsbereich nicht einhalten.
  • Die Erschließung mit Wasser, Abwasser und Straße ist gesichert.
  • Die Gemeinde verlangt nicht, dass ein Baugenehmigungsverfahren durchgeführt werden muss.

Was versteht man unter dem "Verkehrswert" einer Immobilie?

Der Verkehrswertbegriff ist im § 194 BauGB gesetzlich geregelt. Eine vereinfachte Zusammenfassung der gesetzlichen Definition lautet:
Der Verkehrswert ist der, bei einem anstehenden Verkauf am wahrscheinlichsten zu erzielende Preis. Dabei wird unterstellt, dass Käufer und Verkäufer wirtschaftlich vernünftig handeln, und alle wertbeeinflussenden Eigenschaften des Grundstücks und Gebäudes beachtet werden.

Wie kann ich den Wert einer Immobilie beurteilen?

Der Wert einer Immobilie wird wie bei jeder anderen Ware durch das Marktgeschehen bestimmt. Dabei weist jedes Objekt individuelle Merkmale auf.

Wesentliche Faktoren zur Wertermittlung sind

  • die Lage (Mikro- und Makrolage)
  • das Grundstück (Größe, Form, Schnitt, Art und Maß der baulichen Nutzung, Bodenbeschaffenheit, Belastungen in der Abt. II des Grundbuchs u. v. a. m.)
  • die Bebauung (Objektart, Zustand, Ausstattung, Präsentation, Größe, Alter)
  • die rechtliche Situation (privat-rechtliche und öffentlich-rechtliche Belastungen)
  • die regionale Angebots- und Nachfragesituation

Eine Prüfung aller wertbeeinflussenden Merkmale ist vom Laien kaum durchzuführen. Die Wertermittlung und Kaufabwicklung sollte daher grundsätzlich durch einen kompetenten Immobiliensachverständigen oder Makler erfolgen.

Was bedeutet "ökologisch bauen"?

Ökologisch bauen heißt, durch klimagerechte und energiegewinnende Baukonzepte, energiesparende Bauweisen und Heizungssysteme die Nutzungskosten zu senken. Luft, Wasser und Boden werden dabei so weit wie möglich reingehalten. Die verwendeten Baustoffe sollten schadstofffrei und wiederverwertbar sein. Darüber hinaus wird ein optimales Wohnklima für die Bewohner angestrebt.

Was ist mit "kostengünstig bauen" gemeint?

Kostengünstiges Bauen bedeutet nicht den Verzicht auf Qualitätsstandards. Durch die Wahl des richtigen Grundstücks, einer überlegten Planung und Grundrissgestaltung, der Verwendung der richtigen Materialien und dem evtl. Einsatz von Modulen oder seriellen Bauen kann eine Menge Geld gespart werden. Da dieses Thema so viele Facetten hat, ist es am besten sich mit der Planung an einen darauf spezialisierten Profi zu wenden.

Was macht ein Bauträger?

Ein Bauträger übernimmt vom Grundstückserwerb bis zur Gebäudeerstellung alle nötigen Leistungen und Risiken. Interessenten haben auf diesem Weg die Möglichkeit ohne großen Eigenaufwand einen Neubau zu erwerben.

Welche Rolle spielt der Notar beim Immobilienerwerb?

Aufgabe des Notars ist es, beim Immobilienerwerb den übereinstimmenden Vertragsabschlusswillen der beiden Vertragsparteien festzustellen, ihn zu formulieren, vorzulesen und zu beurkunden. Dies ist eine gesetzliche Formvorschrift. Außerdem muss er die Beteiligten über die rechtliche Tragweite Ihrer Vereinbarungen aufklären. Das Notariat hat darüber hinaus die Aufgabe, die grundbuchmäßige Erfassung und Bearbeitung des Eigentumsüberganges zu veranlassen.

Was bedeutet "Sondereigentum" und "Gemeinschaftseigentum"?

Ein Wohneigentum ist das Sondereigentum an einer Wohnung, verbunden mit dem Miteigentumsanteil am Gemeinschaftseigentum (z. B. Treppenhaus).

Wozu dient eine Teilungserklärung?

Soll eine Wohnungsanlage in einzeln verwertbare Eigentumswohnungen aufgeteilt werden, muss der Grundstückseigentümer eine Aufteilung nach Wohnungseigentumsgesetz vornehmen. Dazu ist ein Aufteilungsplan und eine Abgeschlossenheitsbescheinigung durch die Baubehörde nötig. Mit diesen Dokumenten kann dann ein Notar die Aufteilung mittels einer Teilungserklärung vornehmen. In der Teilungserklärung werden die Miteigentumsanteile am gemeinschatlichen Eigentum in Verbindung mit dem Sondereigentum an einer bestimmten Wohnung festgeschrieben.