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Sie möchten Ihre Vertragsdaten online abrufen? Hier kommen Sie zur Anwendung "Mein LBS-Bausparen" der LBS Bayern.

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Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zu folgenden Themen:


Kann ich meinen Bausparvertrag teilen lassen?

Ja, Sie können Ihren bestehenden Bausparvertrag in zwei oder mehrere kleinere Bausparverträge teilen. Wird aufgrund einer Vertragsteilung in der Tarifvariante LBS-U+ die Mindestbausparsumme von 50.000 Euro unterschritten, gilt eine um 10 Prozentpunkte erhöhte Mindestansparung (40% im LBS-U4+ (R), bzw. 50% in den Tarifvarianten LBS-U5+ (R) und LBS-U6 (R).
Gesamtguthaben mit Wohnungsbauprämien, vermögenswirksamen Leistungen, Zinsen etc. werden dabei im gleichen Verhältnis wie die neu gebildeten Bausparsummen aufgeteilt. Die Mindestbausparsumme von geteilten Verträgen ist je nach Tarif unterschiedlich. In prämienrechtlicher Hinsicht sind für die neu entstehenden Bausparverträge die gleichen Bestimmungen maßgebend, wie für den ursprünglichen Vertrag. Auch gelten weiterhin dieselben Rechte und Pflichten wie vor der Teilung (Begünstigung, Sicherungsabtretung, Vollmacht). An der Bewertungszahl ändert die Teilung nichts. Bei Teilung einer ungeraden Euro-Bausparsumme müssen die neu gebildeten Teil-Bausparsummen immer volle 1.000,- EUR betragen.

Kann ich die Bausparsumme erhöhen?

Ja, zur Erhöhung einer bestehenden Bausparsumme wird zunächst ein neuer Vertrag abgeschlossen. Anschließend wird der neue Vertrag (unter bestimmten Voraussetzungen) mit dem bestehenden Vertrag zusammengefasst.
Bei der Zusammenfassung werden die einzelnen Verträge zwar kostenmäßig weiterhin getrennt geführt, hinsichtlich der Zuteilung jedoch wie ein Vertrag gewertet. Grundsätzliche Voraussetzungen für eine Zusammenfassung sind: Alle Verträge werden unter einer Stammnummer geführt und haben den gleichen Tarif.

Kann ich die Bausparsumme reduzieren?

Ja, die Ermäßigung der Bausparsumme ist vertragsrechtlich möglich und steuer- bzw. prämienrechtlich ohne Auswirkungen. Wird in der Tarifvariante LBS-U+ aufgrund der Ermäßigung der Bausparsumme die Mindestbausparsumme von 50.000 Euro unterschritten, gilt eine um 10 Prozentpunkte erhöhte Mindestansparung (40% im LBS-U4+ (R), bzw. 50% in den Tarifvarianten LBS-U5+ (R) und LBS-U6 (R).
Die neue festzusetzende Bausparsumme ist je nach Tarif unterschiedlich. Eventuelle Einzahlungen bzw. Zinsgutschriften müssen dabei berücksichtigt werden.
Die Ermäßigung eines Darlehensvertrages ist anteilig möglich, wenn Sondertilgungen (mindestens 20% des Restdarlehens, aber nicht weniger als 500,- EUR bei den aktuellen Tarifen) geleistet werden oder auf einen entsprechenden Teil des Darlehens verzichtet wird.

Kann ich den Bausparvertrag auf eine andere Person übertragen?

Ja, ein Bausparvertrag kann mit dem gesamten Guthaben oder nur mit dem Darlehensanspruch (Bausparvertrag ist zugeteilt und Guthaben ausbezahlt) übertragen werden. Dies geschieht jeweils mit allen Rechten und Pflichten.
Übertragungen sind nur möglich zwischen Angehörigen im Sinne des § 15 Abgabenordnung (AO). Ausnahmen hiervon sind Vertragsumschreibungen aufgrund von

  • Todesfall
  • Schuldnerwechsel

Bausparvertragsweiter- und -rückübertragungen sind grundsätzlich nicht möglich. Damit Wohnungsbauprämien und Sparzulagen nicht zurückgefordert werden bzw. keine Nachversteuerung erfolgt, muss der Übernehmer die Vertragsmittel zum Wohnungsbau für sich selbst oder für den ursprünglichen Vertragsinhaber oder einen Angehörigen dessen verwenden. Für Übertragungen wird ein einmaliger Kostenbeitrag erhoben, dieser geht zu Lasten des Übernehmers.

Kann ich zwischen den Tarifen wechseln?

Ja, Sie können zwischen folgenden Tarifen wechseln:

  • aus den Tarifvarianten LBS-U8 und LBS-U9 in die Tarifvariante LBS-U+
  • innerhalb der Tarifvarianten LBS-U+ (LBS-U4+ / LBS-U5+ / LBS-U6+)

Welche Gebühren fallen an?

Bei den aktuellen LBS-Tarifen LBS-U+, LBS-U8, LBS-U9, LBS-U5 und LBS-V10 fällt eine Abschlussgebühr an. Diese Gebühr wird bei Vertragsabschluss fällig und beträgt einmalig 1% der Bausparsumme. Die Abschlussgebühr ist prämienbegünstigt und unter Umständen steuerlich absetzbar.
Bei den Tarifvarianten LBS-U+, LBS-U8 und LBS-U9 wird zusätzlich zur Abschlussgebühr ein Jahresentgelt von 9,60 Euro berechnet.
Bei den Tarifvarianten LBS-U5 und LBS-V10 beträgt das Jahresentgelt 4,80 Euro.

Kann ich den Vertrag vorzeitig kündigen?

Ja, Sie können Ihren Bausparvertrag jederzeit kündigen und sich das Guthaben einschließlich Zinsen plus evtl. Zinsbonus nach Ablauf der dreimonatigen Kündigungsfrist auszahlen lassen.

Der Darlehensanspruch entfällt jedoch bei Kündigung. Halten Sie die Kündigungsfrist nicht ein, fallen Vorschusszinsen (Zinsausgleich) aus dem Guthaben an und zwar 1,00% pro Monat.

Bei einer Kündigung innerhalb der gesetzlichen Bindungsfrist verlieren Sie die staatlichen Vergünstigungen, die auf den gekündigten Bausparvertrag gewährt wurden. Das gilt auch, wenn das Guthaben für wohnwirtschaftliche Maßnahmen verwendet wird.

Wie funktioniert der Zinsbonus?

Für Ihr Bausparguthaben werden Ihnen jährlich Zinsen gutgeschrieben, deren Höhe vom gewählten Tarif abhängt. Zusätzlich können Sie unter bestimmten Voraussetzungen einen Zinsbonus (siehe Tabelle) erhalten. Der Zinsbonus wird aus den aufgelaufenen Basiszinsen ermittelt.


Tarif Zins-
bonus
nach Ablauf von ... Jahren Gesamt-
verzinsung
ca.
LBS-U+ kein Zins-
bonus
- 0,10%
LBS-U8 kein Zins-
bonus
- 0,10%
LBS-U9 kein Zins-
bonus
- 0,10%
LBS-U5 110% 1 sieben (bei Darlehensverzicht
oder Kündigung)
0,50%
LBS-V10 310% 2 zehn (bei Darlehensverzicht
oder Kündigung)
1,00%

1 110% Zinsbonus aus den seit Vertragsbeginn aufgelaufenen Basiszinsen, wenn nach mindestens sieben Jahren entweder auf das Darlehen verzichtet oder der Vertrag gekündigt wird. Dadurch ergibt sich eine Gesamtverzinsung von ca. 0,50%.
2 310% Zinsbonus aus den seit Vertragsbeginn aufgelaufenen Basiszinsen, wenn nach mindestens 10 Jahren Vertragslaufzeit auf das Darlehen verzichtet oder der Vertrag gekündigt wird, dann Gesamtverzinsung ca. 1,0%. Ab dem 11. Laufzeitjahr wird der Zinsbonus konstant aus den bis zum Ablauf von 10 Jahren verdienten Basiszinsen ermittelt.

Welche Verwendungsmöglichkeiten gibt es?

Bausparen ist eine zweckgebundene Sparform. Dies bedeutet, dass Sie bei der Verwendung der Bausparmittel an die Bestimmungen des Bausparkassengesetzes und an die Allgemeinen Bedingungen für Bausparverträge gebunden sind.

Zur Übersicht der Verwendungsmöglichkeiten



Wie lange läuft mein Bausparvertrag?

Ein Bausparvertrag hat keine feste Laufzeit. Die Mindestlaufzeit für die Zuteilung beträgt 18 Monate bis zum Stichtag. Mit Ihrem Sparverhalten können Sie beeinflussen, wie schnell Ihr Vertrag zuteilungsreif wird.

Welche Voraussetzungen muss mein Vertrag für die Zuteilung erfüllen?

Damit Ihr Bausparvertrag zugeteilt werden kann, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Zuteilungsantrag gestellt
  • Mindestlaufzeit 18 Monate
  • Mindestguthaben von 30, 40 bzw. 50% der Bausparsumme
  • ausreichende Bewertungszahl

Mit welcher Bewertungszahl wird mein Bausparvertrag zugeteilt?

Bausparkassen dürfen keine verbindlichen Aussagen über die Zuteilungsaussichten machen. Bei der LBS Bayern sind seit März 2002 stets die Bausparverträge mit einer Bewertungszahl ab 208 zugeteilt worden.

Wie kann ich mir meinen Vertrag zuteilen lassen?

Die Zuteilung kann jederzeit schriftlich oder mündlich beantragt werden. Die Vormerkung wird von der LBS nicht bestätigt. Führt die Vormerkung zum gewünschten Bewertungsstichtag nicht zur Zuteilung, bleibt sie weiterhin wirksam, d. h. der Vertrag nimmt – ohne erneuten Antrag – an den folgenden Zuteilungshandlungen so oft teil, bis er zugeteilt wird.


Ablauf der Zuteilung
Sparphase Bewertungs-
stichtag*
2 Monate Zuteilung** Darlehensphase

* Das ist der Zeitpunkt, an dem alle Zuteilungsvoraussetzungen erfüllt sein müssen.
** Ab Zuteilung wird die Bausparsumme zur Auszahlung bereitgestellt

Wann kann ich über mein Bauspar-Geld nach Zuteilung verfügen?

Ab Zuteilung können Sie über das Bausparguthaben jederzeit und über das Bauspardarlehen nach Darlehensgenehmigung und Sicherstellung verfügen.

Wann sind die Bewertungsstichtage und Zuteilungstermine?

Bewertungsstichtag ist jeweils der letzte Tag des Monats, der Zeitraum zwischen dem Bewertungsstichtag und dem Zuteilungstermin beträgt zwei Monate.


Stichtag Zuteilungstermin
31. Januar 31. März
28. Februar 30. April
31. März 31. Mai
30. April 30. Juni
31. Mai 31. Juli
30. Juni 31. August
31. Juli 30. September
31. August 31. Oktober
30. September 30. November
31. Oktober 31. Dezember
30. November 31. Januar
31. Dezember 28. Februar

Was sagt meine Bewertungszahl aus, und wie wird sie berechnet?

Die Bewertungszahl drückt die Sparleistung aus, d. h. wie viel Geld für welche Zeit auf dem Bausparkonto angelegt wurde. Die Bewertungszahl erhöht sich nach zwei Kriterien:

  • durch jede Einzahlung
  • durch die weitere Verzinsung des Guthabens bis zum nächsten Bewertungsstichtag

Kann ich die Sparrate verändern?

Ja, Sie können Ihre Sparrate grundsätzlich verändern. Die Regelsparrate dient als Richtlinie. Niedrigere Einzahlungen verlängern die Laufzeit, Sonderzahlungen im Rahmen der Allgemeinen Bedingungen für Bausparverträge führen schneller zum Ziel.

Was ist, wenn ich das Darlehen früher benötige als geplant?

In diesem Fall können Sie durch erhöhte Sparraten oder Sonderzahlungen im Rahmen der Allgemeinen Bedingungen für Bausparverträge Ihren Bausparvertrag evtl. bis zum geplanten Finanzierungszeitpunkt zur Zuteilung bringen, oder eine Zwischen- bzw. Vorfinanzierung durch die LBS oder Sparkasse in Anspruch nehmen.

Wann erhalte ich eine Zuteilungsnachricht?

Wenn Ihr Bausparvertrag zu einem unserer monatlichen Bewertungsstichtage (31.01., 28.02., 31.03., …) die Zuteilungsvoraussetzungen erfüllt hat, erhalten Sie von der LBS die Zuteilungsnachricht ca. vier Wochen nach dem Bewertungsstichtag.

Was habe ich nach Erhalt der Zuteilungsnachricht zu veranlassen?

Mit der Zuteilungsnachricht erhalten Sie einen Auszahlungsauftrag für Ihr Bausparguthaben.

Dafür sind folgende Angaben erforderlich:

  • Ihre Bankverbindung
  • Bitte geben Sie an, ob Sie das Bauspardarlehen in Anspruch nehmen möchten:
    Wenn ja, ist noch ein gesonderter Darlehensantrag bei Ihrem Bausparberater zu stellen.
    Wenn nein, wird Ihr Bausparvertrag nach Auszahlung des Sparguthabens aufgelöst.
  • wohnwirtschaftliche Verwendung des Bausparguthabens:
    1. Wenn der Bausparvertrag innerhalb der gesetzlichen Bindungsfrist (gerechnet seit Vertragsbeginn) ausbezahlt wird, benötigen Sie für die wohnwirtschaftliche Verwendung eine Bestätigung durch Ihren Bausparberater oder Ihr Kreditinstitut.
    Bitte bringen Sie entsprechende Nachweise mit. Das könnten sein:
    - Bauplan mit Kostenaufstellung
    - Baurechnungen ggf. mit Bauplan
    - Kaufurkunde oder Vorvertrag
    - Bestätigung des Gläubigers, dass das abzulösende Darlehen ursprünglich für eine wohnwirtschaftliche Maßnahme aufgenommen wurde, und die Vertragsmittel zur Ablösung verwendet werden.
    2. Kein Nachweis ist erforderlich, wenn der Bausparvertrag außerhalb der gesetzlichen Bindungsfrist (gerechnet seit Vertragsbeginn) ausbezahlt wird.
  • Die Bindungsfrist endet:
    nach sieben Jahren. Falls der derzeitige Vertragsinhaber den Bausparvertrag innerhalb der Bindungsfrist übernommen hat, bleiben die Aufwendungen des früheren Vertragsinhabers immer an die wohnwirtschaftliche Verwendung gebunden (kein Bindungsfristablauf).
  • Datum, Unterschrift und Geburtsdatum
Haben Sie schon an einen Folgevertrag gedacht?
Am besten schließen Sie gleich online einen Bausparvertrag ab.

Gilt der beigefügte Auszahlungsauftrag für die gesamte Bausparsumme?

Nein, der Auftrag gilt nur für das Bausparguthaben.
Für das Bauspardarlehen (Differenzbetrag zwischen Bausparsumme und Bausparguthaben) stellen Sie einen separaten Darlehensantrag, den Sie bei Ihrem Bausparberater erhalten.

Muss ich sofort nach Erhalt der Zuteilungsnachricht mein Geld abrufen?

Nein, Sie müssen nicht sofort reagieren. Bitte informieren Sie uns, zu welchem Zeitpunkt Sie die Bausparmittel benötigen. Sofern wir von Ihnen keine Nachricht über den Zeitpunkt der Verfügung erhalten, wird die Zuteilung nach 15 Monaten durch die LBS widerrufen. In dieser Zeit läuft Ihr Bausparvertrag als Sparvertrag weiter und wird auch weiterhin verzinst.

Kann ich auf die Zuteilung verzichten?

Ja, Sie können auch auf die Zuteilung verzichten und Ihren Bausparvertrag für einen späteren Bedarf erneut zu einem unserer Stichtage zur Zuteilung vormerken lassen. Den Verzicht können Sie beispielsweise im unteren Teil des Auszahlungsauftrages aussprechen. Der Bausparvertrag besteht mit den gleichen Konditionen als Sparvertrag weiter.

Was passiert mit meinem Bauspardarlehen?

Wenn Sie sich nur das Bausparguthaben auszahlen lassen, halten wir das Bauspardarlehen sechs Monate nach Zuteilung kostenfrei bereit. Ab dem siebten Monat können wir einen Bereithaltungszins von 2% jährlich aus dem Darlehensanspruch verlangen.

Muss ich das Bauspardarlehen in Anspruch nehmen?

Nein, Sie können auf den Darlehensanspruch verzichten. In diesem Fall wird das Bausparkonto nach Auszahlung des Guthabens aufgelöst.

Wie ist die wohnwirtschaftliche Verwendung nachzuweisen?

Die wohnwirtschaftliche Verwendung wird auf dem Auszahlungsauftrag von Ihrem Bausparberater bestätigt.

Warum bekomme ich eine Zuteilungsnachricht?

Mit der Zuteilungsnachricht informieren wir Sie darüber, dass Sie ab Zuteilungstermin über Ihr Bausparguthaben jederzeit und über das Bauspardarlehen nach Darlehensgenehmigung und Sicherstellung verfügen können.
Wenn Ihr Bausparvertrag vor- bzw. zwischenfinanziert ist, wird dieser Kredit zum Zuteilungstermin mit dem Bausparguthaben verrechnet bzw. auf das Bauspardarlehen umgeschuldet.


Wie lange dauert die Rückzahlung des Darlehens?

Zunächst ist die Darlehenshöhe in Prozent der Bausparsumme festzustellen.


Beispiel
60.000,- EUR (Darlehen) x 100
Darlehen in % der Bausparsumme = __________________________ = 60%
100.000,- EUR (Bausparsumme)

Wenn Sie Ihre Darlehenshöhe in Prozent errechnet haben, können Sie über den Link unten Ihre voraussichtliche Tilgungsdauer ermitteln. Wir haben dabei unterstellt, dass Sie den vereinbarten Zahlungstermin bis zur vollständigen Tilgung des Darlehens beibehalten und keine Sonderzahlungen leisten.

Sind Sondertilgungen möglich?

Sondertilgungen auf das Bauspardarlehen sind jederzeit möglich. Es fallen keine Gebühren oder Vorfälligkeitsentschädigungen an. Sie können entweder monatlich eine höhere Rate zahlen oder Sondertilgungen leisten.

Kann ich das Darlehen vorzeitig zurückzahlen?

Die vorzeitige Rückzahlung Ihres Bauspardarlehens ist jederzeit zum Monatsende möglich.

Kann ich vermögenswirksame Leistungen zur Tilgung verwenden?

Ja, Sie können Ihre vermögenswirksamen Leistungen auch in der Darlehensphase auf Ihren Bausparvertrag einzahlen und damit Ihr Darlehen tilgen.

Wie hoch sind die Sollzinsen für das Bauspardarlehen?

Die Sollzinsen für das Bauspardarlehen beim Bausparvertrag sind je nach Tarif unterschiedlich und für die gesamte Laufzeit fest.


Unsere Tarife haben folgende Zinssätze


Tarif Sollzinssatz für das
Bauspardarlehen
Effektiver Jahreszins des
Darlehens nach Zuteilung
1
LBS-U4+ 2,35% 2,50–2,55% 2
LBS-U5+ 2,35% 2,56–2,63% 3
LBS-U6+
1,99% 2,24–2,31% 3
LBS-U8 1,80% 2,13–2,45% 3
LBS-U9 1,40% 1,91–2,22% 4
LBS-U5 2,50% 2,75–2,87% 5
1 Der effektive Jahreszins ist errechnet nach den Grundsätzen der Preisangabenverordnung (PAngV); taggenaue Verzinsung in der Spar- und Darlehensphase.

2 Für Bausparsummen ab 50.000 Euro; bei Mindestansparung 30% der Bausparsumme; der effektive Jahreszins ist abhängig von der Bausparsumme (s. ABB).

3 Für Bausparsummen ab 50.000 Euro; bei Mindestansparung 40% der Bausparsumme; der effektive Jahreszins ist abhängig von der Bausparsumme (s. ABB).

4 Für Bausparsummen ab 10.000 bis 50.000 Euro; bei Mindestansparung 50% der Bausparsumme; der effektive Jahreszins ist abhängig von der Bausparsumme (s. ABB).

5 Für Bausparsummen ab 10.000 bis 50.000 Euro; bei Mindestansparung 40% der Bausparsumme; der effektive Jahreszins ist abhängig von der Bausparsumme (s. ABB).

Welche Sicherheiten benötigt die LBS?

Bauspardarlehen werden grundsätzlich nur gegen eine entsprechende Sicherheit ausbezahlt. Die Formen der Absicherung sind in der folgenden Übersicht zusammengestellt:

Die Sicherstellung der LBS-Kredite:


Dingliche Sicherstellung Grundschuld
Ersatzsicherheiten (nicht dinglich, anstatt dinglicher Sicherstellung) Bürgschaften Sparkassenbürgschaft
Bankbürgschaft
Verpfändung von Wertpapieren
Spar(kassen)briefen
Bausparguthaben
Guthaben bei Kreditinstituten
Unter bestimmten Voraussetzungen können "Kleindarlehen" auch gegen Abgabe einer Verpflichtungserklärung oder blanko ausgereicht werden

Muss ich die gesamte Darlehenssumme in Anspruch nehmen?

Wenn Sie nicht das gesamte Darlehen benötigen, können Sie im Darlehensantrag auf einen Teil verzichten.

Wie sind die Laufzeiten für das Bauspardarlehen?


Darlehen in % der
Bausparsumme
LBS-U4+ LBS-U5+ LBS-U6+ LBS-U5 LBS-U8 LBS-U9
70 18 Jahre
65 16 Jahre
5 Monate
60 14 Jahre
11 Monate
11 Jahre
6 Monate
9 Jahre
2 Monate
11 Jahre
7 Monate
6 Jahre
8 Monate
55 13 Jahre
5 Monate
10 Jahre
5 Monate
8 Jahre
4 Monate
10 Jahre
6 Monate
6 Jahre
1 Monat
50 12 Jahre 9 Jahre
4 Monate
7 Jahre
6 Monate
9 Jahre
5 Monate
5 Jahre
6 Monate
4 Jahre
10 Monate
45 10 Jahre
8 Monate
8 Jahre
4 Monate
6 Jahre
9 Monate
8 Jahre
4 Monate
4 Jahre
11 Monate
4 Jahre
4 Monate
40 9 Jahre
4 Monate
7 Jahre
4 Monate
5 Jahre
11 Monate
7 Jahre
4 Monate
4 Jahre
5 Monate
3 Jahre
10 Monate
35 8 Jahre
1 Monat
6 Jahre
4 Monate
5 Jahre
2 Monate
6 Jahre
4 Monate
3 Jahre
10 Monate
3 Jahre
4 Monate
30 6 Jahre
10 Monate
5 Jahre
5 Monate
4 Jahre
5 Monate
5 Jahre
5 Monate
3 Jahre
3 Monate
2 Jahre
11 Monate
25 5 Jahre
7 Monate
4 Jahre
5 Monate
3 Jahre
8 Monate
4 Jahre
5 Monate
2 Jahre
9 Monate
2 Jahre
5 Monate
20 4 Jahre
5 Monate
3 Jahre
6 Monate
2 Jahre
11 Monate
3 Jahre
6 Monate
2 Jahre
2 Monate
1 Jahr
11 Monate
15 3 Jahre
4 Monate
2 Jahre
8 Monate
2 Jahre
2 Monate
2 Jahre
8 Monate
1 Jahr
8 Monate
1 Jahr
5 Monate
10 2 Jahre
2 Monate
1 Jahr
9 Monate
1 Jahr
5 Monate
1 Jahr
9 Monate
1 Jahr
1 Monat
1 Jahr
5 1 Jahr
1 Monat
11 Monate 9 Monate 11 Monate 7 Monate 6 Monate

Wann wird der Kontoauszug verschickt?

Der Versand der Kontoauszüge beginnt, sobald die Abrechnung aller Bausparverträge zum Jahresabschluss beendet ist, und wird bis Ende Januar abgeschlossen sein. Gleichzeitig erhalten Sie den Wohnungsbauprämienantrag und die Bescheinigung vermögenswirksamer Leistungen.

In welchen Zeitabständen erhalte ich meine Kontoauszüge?

Sie erhalten Ihre Kontoauszüge und Prämienanträge sowie die Bescheinigung vermögenswirksamer Leistungen einmal jährlich, nachdem bei uns die Jahresabschlussarbeiten erledigt sind.

Warum habe ich nicht alle Kontoauszüge erhalten?

Alle Kontoauszüge eines Bausparkunden werden etwa gleichzeitig verschickt. Die Festlegung der Reihenfolge bei Ausdruck und Versand erfolgt nach Postleitzahlenregionen, d.h. nach den ersten zwei Stellen der Postleitzahl. Sollten Ihnen dennoch Kontoauszüge fehlen, könnte eventuell eine unterschiedliche Adresse die Ursache sein.

Warum habe ich keinen Kontoauszug erhalten?

Dafür kann es verschiedene Gründe geben: Vielleicht sind Sie im vergangenen Jahr umgezogen, und Ihre neue Anschrift liegt uns noch nicht vor? Oder Ihr Familienname hat sich geändert?
Bitte melden Sie uns Änderungen Ihrer persönlichen Daten immer rechtzeitig! Nutzen Sie dafür unseren Online-Service im Bereich "Service: Anträge und Änderungen".

Warum erhalte ich noch einen Kontoauszug?

Auch wenn Ihr Bausparvertrag im letzten Jahr aufgelöst wurde, erhalten Sie noch einmal einen Kontoauszug, da dieser Vertrag im abgelaufenen Kalenderjahr noch bestanden hat.
In diesem Fall erhalten Sie kein Geld mehr, da die Schlussrechnung bereits erfolgt ist. Dem Kontoauszug können Sie auch entnehmen, zu welchem Zeitpunkt der Vertrag aufgelöst wurde.

Warum sind die vermögenswirksamen Leistungen nicht vollständig?

Sollten die vermögenswirksamen Leistungen nicht vollständig auf der Bescheinigung aufgeführt sein, fragen Sie bitte zuerst bei Ihrem Arbeitgeber nach, ob die vermögenswirksamen Leistungen jeden Monat überwiesen wurden. Wenn ja, schicken Sie uns eine Bestätigung zu, damit wir Ihr Bausparkonto prüfen können.
Bei falscher Kennzeichnung des Überweisungsbeleges durch Ihren Arbeitgeber kann es vorkommen, dass die Zahlung irrtümlich als eigene Leistung gebucht wird. Darüber hinaus kann die zeitliche Zuordnung fehlerhaft sein. Sollten wir bei unserer Prüfung einen Fehler feststellen, erhalten Sie selbstverständlich eine berichtigte Bescheinigung.

Was ist mit der Bescheinigung vermögenswirksamer Leistungen zu tun?

Mit der Bescheinigung vermögenswirksamer Leistungen können Sie die Arbeitnehmer-Sparzulage beantragen. Fügen Sie dazu die Bescheinigung einfach Ihren Unterlagen zur Steuererklärung bzw. zum Lohnsteuerjahresausgleich für das Finanzamt bei.
Ob Sie die Arbeitnehmer-Sparzulage erhalten, erfahren Sie im Bereich "Bausparen: Arbeitnehmer-Sparzulage".

Kann ich für meine vL Wohnungsbauprämie erhalten?

Ja, wenn Ihr zu versteuerndes Einkommen

  • über 17.900,- EUR bei Alleinstehenden oder 35.800,- Euro bei Verheirateten
  • und unter 25.600,- EUR bei Alleinstehenden oder 51.200,- Euro bei Verheirateten liegt.

In diesen Fällen ist die Einbeziehung Ihrer vermögenswirksamen Leistungen in die prämienbegünstigten Aufwendungen möglich. Bitte vermerken Sie dies entsprechend auf dem Prämienantrag.

Warum erscheint auf allen Kontoauszügen der gleiche Freistellungsbetrag?

Weil Sie uns den Freistellungsauftrag für alle bestehenden Bausparverträge zusammen erteilt haben.
Dabei handelt es sich um einen Gesamtbetrag, der für alle bestehenden Kundenstammnummern Ihrer Bausparverträge zusammen gilt, und somit auf jedem Kontoauszug erscheint. Bei Ehegatten kann der Freistellungsauftrag bis zu drei unterschiedliche Kundenstammnummern betreffen.

Wie kann ich meinen Freistellungsbetrag ändern?

Bitte verwenden Sie für die Erteilung und Änderung Ihres Freistellungsbetrages unseren Vordruck.
Bei Bedarf können Sie sich das Formular gleich im Bereich "Service: Anträge und Änderungen" ausdrucken, herunterladen oder online anfordern.

Warum wurden Abgeltungsteuer, Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer abgeführt?

Wenn auf Ihrem Konto Abgeltungsteuer (Kapitalertragsteuer) und Solidaritätszuschlag abgeführt wurden, obwohl Sie einen Freistellungsauftrag erteilt haben, kann es dafür mehrere Gründe geben:

  • Ihre Zinserträge waren höher als der Freistellungsbetrag. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn Bonuszinsen und weitere Bausparverträge unter einer anderen Stammnummer im erteilten Freistellungsbetrag nicht berücksichtigt wurden.
  • Sie haben auf dem Freistellungsauftrag nicht alle Bausparvertragsstammnummern angegeben.
  • Sie haben Ihren Freistellungsauftrag zeitlich befristet. Dieser Zeitraum ist bereits abgelaufen.
  • Wenn Ihr Freistellungsauftrag nicht vollständig ausgefüllt war, schicken wir Ihren Auftrag an Sie zurück. Möglicherweise haben wir von Ihnen noch keine Antwort erhalten.
  • Eine Kirchensteuer wird beim Kapitalertragsteuerabzug nur berücksichtigt, wenn uns ein entsprechender Auftrag erteilt wurde.

Falls keiner der genannten Gründe auf Sie zutrifft, informieren Sie uns bitte, damit wir den Sachverhalt klären können.

Wann erhalte ich Abgeltungsteuer, Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer zurück?

Wenn Ihr Freistellungsbetrag bei der LBS zu niedrig angesetzt, der Freibetrag bei Ihren anderen Kreditinstituten jedoch noch nicht ausgeschöpft ist, erhalten Sie die abgeführte Abgeltungsteuer, den Solidaritätszuschlag und ggf. die Kirchensteuer zurück.
In diesem Fall geben Sie eine Steuererklärung beim Finanzamt ab. Der untere Teil Ihres Kontoauszuges entspricht der Steuerbescheinigung. Legen Sie diesen Abschnitt Ihrer Steuererklärung bei, dann können Sie die abgeführte Kapitalertragssteuer, den Solidaritätszuschlag und ggf. die Kirchensteuer über das Finanzamt zurückbekommen.

Wie werden Abgeltungsteuer, Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer berechnet?

Alle Zinserträge werden grundsätzlich mit einer Abgeltungsteuer in Höhe von 25% belegt. Diesen Betrag ziehen die Kreditinstitute direkt vom Zins ab und leiten ihn an das Finanzamt weiter. Sie können den Steuerabzug vermeiden, indem Sie einen Freistellungsauftrag erteilen. Aus der ermittelten Abgeltungsteuer wird zusätzlich ein Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5% berechnet und ebenso an das Finanzamt abgeführt.
Bei vorliegendem Auftrag wird aus der Abgeltungsteuer auch die Kirchensteuer berechnet. Diese beträgt je nach Bundesland 8% bzw. 9%.

Was bedeutet der Zinszuschlag / Bonus (Tarife E, Vario 2, Vario 3)?

Sie erhalten jährlich für Ihr Bausparguthaben Zinsen. Zusätzlich bekommen Sie einen Zinszuschlag bzw. Bonus, dessen Höhe vom gewählten Tarif abhängt. Dieser wird von Jahr zu Jahr auf einem Sonderkonto fortgeschrieben und verzinst und ist auch im Freistellungsbetrag zu berücksichtigen.
Der Zinszuschlag / Bonus erhöht nicht das Bausparguthaben und ist auch nicht in den Aufwendungen enthalten. Bei der vollständigen Auszahlung des Guthabens wird dieser Zinszuschlag bzw. Bonus gutgeschrieben und mit dem Guthaben ausbezahlt. Der Darlehensanspruch wird dadurch nicht vermindert.
Bitte beachten Sie, dass diese Regelung nur für die Tarife E, Vario 2 und Vario 3 gilt.

Was ist ein Umstellungsausgleich?

Wenn Ihr Bausparvertrag von einem alten Tarif in einen aktuellen Tarif umgestellt wurde, wird Ihr Bausparkonto mit einem Umstellungsausgleich belastet. Der Umstellungsausgleich wird aus den bereits gutgeschriebenen Zinsen berechnet. Die Höhe ist abhängig vom bisherigen Tarif. Ein evtl. Zinszuschlag / Bonus entfällt dabei.
Durch Abzug des Umstellungsausgleichs verringert sich das Sparguthaben um den entsprechenden Betrag. Eine Rückumstellung in den ursprünglichen Tarif ist danach nicht mehr möglich.

Wann wird eine Kontoführungsgebühr berechnet?

Die Kontoführungsgebühr berechnen wir nur, wenn unter der Stammnummer noch Verträge in den Tarifen CLASSIC, VARIO, A, B, D und E geführt werden.
Gemäß § 30 unserer "Allgemeinen Bedingungen für Bausparverträge" belasten wir dann Ihr Bausparkonto mit der jährlichen Kontoführungsgebühr in Höhe von 9,80 Euro. Sofern für Sie mehrere Verträge unter einer Stammnummer bei uns geführt werden, belasten wir - im Gegensatz zu anderen Bausparkassen - die Gebühr nur einmal auf dem ersten Bausparvertrag innerhalb der Stammnummer.

Wann wird ein Jahresentgelt berechnet?

In den Tarifvarianten LBS-U4+, LBS-U5+, LBS-U6+, LBS-U8, LBS-U9 ist ein Jahresentgelt in Höhe von 9,60 Euro pro Bausparvertrag bzw. Mixkette fällig; in den Tarifvarianten LBS-U5 und LBS-V10 in Höhe von 4,80 Euro pro Bausparvertrag bzw. Mixkette. Das Jahresentgelt ist jeweils zu Jahresbeginn fällig, im ersten Vertragsjahr anteilig bei Vertragsabschluss bzw. Umstellung.
In den Tarifvarianten LBS-T+, T5, T8, N+ und N8 ist ein Jahresentgelt in Höhe von 9,60 Euro jeweils zu Jahresbeginn fällig, im ersten Vertragsjahr anteilig bei Vertragsabschluss. Bestehen mehrere Bausparverträge in einer dieser Tarifvarianten, wird das Jahresentgelt nur einmalig erhoben.

Warum wird mir die Zeitschrift "Das Haus" berechnet?

Als LBS-Kunde erhalten Sie automatisch die Zeitschrift "Das Haus", wenn Sie beim Abschluss Ihres Bausparvertrages auf dem Abschlussformular den Absatz mit der Bestellung nicht durchgestrichen haben. Damit bekommen Sie regelmäßig wertvolle Informationen rund ums Bausparen und Anregungen für Ihre eigenen vier Wände.
Ihr Vorteil: Sie beziehen die Zeitschrift zum günstigen Jahresabonnement-Preis von 9,50 EUR direkt ins Haus, der Handelspreis für eine einzelne Ausgabe beträgt 1,40 EUR. Selbstverständlich können Sie das Abonnement jederzeit kündigen

Warum sind meine Zahlungseingänge nicht vollständig?

Möglicherweise haben Sie am Jahresende noch Beträge eingezahlt, die bei uns erst im neuen Jahr eingegangen sind. Diese Einzahlungen sind dann im Kontoauszug für das vergangene Jahr nicht aufgelistet.
Wir können diese Beträge noch für das abgelaufene Jahr werten, wenn Sie uns eine Kopie des Einzahlungs- oder Überweisungsbeleges schicken.
Sollten weitere Zahlungen für das abgelaufene Jahr fehlen, reichen Sie bitte einen Nachweis ein (z. B. Überweisungsbeleg), damit wir den Sachverhalt intern klären können.

Wann wird die Wohnungsbauprämie dem Bausparkonto gutgeschrieben?

Innerhalb der siebenjährigen Bindungsfrist wird die Wohnungsbauprämie festgesetzt und danach Ihrem Bausparkonto gutgeschrieben. Wurde Ihr Bausparvertrag vor Ablauf der Bindungsfrist zugeteilt, und wurden die Bausparmittel wohnwirtschaftlich verwendet, fordern wir die Wohnungsbauprämie bei Ihrem Finanzamt an und überweisen den Betrag auf Ihr Konto. Informieren Sie sich rechtzeitig über staatliche Förderungen!
Für alle Bausparverträge, die ab dem 1. Januar 2009 abgeschlossen wurden, müssen die Bausparmittel nach Zuteilung ohne zeitliche Begrenzung zwingend wohnwirtschaftlich verwendet werden. Ansonsten gehen die Wohnungsbauprämien verloren. Wir fordern die Wohnungsbauprämie bei Ihrem Finanzamt bei wohnwirtschaftlicher Verwendung an und überweisen den Betrag auf Ihr Konto.


Was bedeuten die Abkürzungen GFZ und GRZ?

Geschoßflächenzahl (GFZ): Die Geschoßflächenzahl gibt das Verhältnis zwischen Geschoßfläche und Grundstücksgröße an.
Grundflächenzahl (GRZ): Die Grundflächenzahl gibt das Verhältnis zwischen überbauter Fläche und Grundstücksgröße an.

Wozu dient ein Grundbuchauszug?

Ein Grundbuchauszug ist eine Abschrift aller Grundbucheintragungen, die zu einem Grundstück bestehen. Das Gundbuch ist ein öffentliches Register, das Auskunft über private Rechtsverhältnisse an Grundstücken gibt. Im Grundbuch sind u. a. Art und Größe des Grundstücks, Eigentumsverhältnisse sowie Rechte und Belastungen (z. B. Geh- und Fahrtrecht, Wohnrechte etc.) beschrieben.

Wie funktioniert Erbbaurecht?

Der Grundstückseigentümer bzw. Erbbaurechtsgeber stellt dem Erbbaurechtsnehmer bzw. Erbbauberechtigten für einen bestimmten Zeitraum (= Laufzeit des Erbbaurechts) das Grundstück zur Errichtung und Nutzung eines Gebäudes zur Verfügung. Als Gegenleistung hat der Erbbaurechtsnehmer eine bestimmte regelmäßig wiederkehrende Leistung, den Erbbauzins, zu zahlen. In der Regel wird im Vertrag vereinbart, dass der Erbbauzins an veränderte Lebenshaltungskosten und / oder Einkommen einer bestimmten Personengruppe angepasst werden kann. Das Anpassungsrecht wird meist durch eine Wertsicherungsklausel im Vertrag gewährleistet. Die Erbbauberechtigung erlischt in der Regel durch Zeitablauf. Gegen Zahlung einer Entschädigung geht dann das Bauwerk in das Eigentum des Erbbaurechtsgebers über. Das Erbbaurecht kann veräußert und / oder vererbt werden.

Was besagt das Genehmigungsfreistellungsverfahren?

Das Freistellungsverfahren ist das Kernstück der Novelle der Bayerischen Bauordnung in den Jahren 1994 und 1998. Nach Art. 64 BayBO ist es möglich, Wohnhäuser ohne Baugenehmigung zu errichten, sofern folgende Bedingungen erfüllt sind:

  • Das Gebäude befindet sich im Geltungsbereich eines qualifizierten Bebauungsplanes, dessen Festsetzungen in vollem Umfang eingehalten werden.
  • Es handelt sich dabei um ein Wohnhaus oder teilweise gewerblich genutztes Gebäude mittlerer Höhe.
  • Die Erschließung mit Wasser, Abwasser und Straße ist gesichert.
  • Die Gemeinde verlangt nicht, dass ein Baugenehmigungsverfahren durchgeführt werden muss.

Was versteht man unter dem "Verkehrswert" einer Immobilie?

Der Verkehrswertbegriff ist im § 194 BauGB gesetzlich geregelt. Eine vereinfachte Zusammenfassung der gesetzlichen Definition lautet:
Der Verkehrswert ist der bei einem anstehenden Verkauf am wahrscheinlichsten zu erzielende Preis. Dabei wird unterstellt, dass Käufer und Verkäufer wirtschaftlich vernünftig handeln, und alle wertbeeinflussenden Eigenschaften des Grundstücks beachtet werden.

Wie kann ich den Wert einer Immobilie beurteilen?

Der Wert einer Immobilie wird wie bei jeder anderen Ware durch das Marktgeschehen bestimmt. Dabei weist jedes Objekt individuelle Merkmale auf - im Gegensatz zu Massenwaren, die in großer Stückzahl produziert werden.

Wesentliche Faktoren zur Wertermittlung sind

  • die Lage
  • das Grundstück (Größe, Form, Schnitt, Mikro- und Makroanlage, Art und Maß der baulichen Nutzung, Bodenbeschaffenheit, Belastungen in der Abt. II des Grundbuchs u. v. a. m.)
  • die Bebauung (Zustand, Ausstattung, Präsentation, Größe, Alter)
  • die rechtliche Situation (privat-rechtliche und öffentlich-rechtliche Belastungen)
  • die regionale Angebots- und Nachfragesituation, d. h. Vergleichspreise

Eine Prüfung aller wertbeeinflussenden Merkmale ist vom Laien kaum durchzuführen. Die Wertermittlung und Kaufabwicklung sollte daher grundsätzlich durch einen kompetenten Makler oder Immobiliensachverständigen erfolgen.

Was bedeutet "ökologisch bauen"?

Ökologisch bauen heißt, durch klimagerechte und energiegewinnende Baukonzepte, energiesparende Bauweisen und Heizungssysteme die Bau- und Nutzungskosten zu senken. Luft, Wasser und Boden werden dabei so weit wie möglich reingehalten. Die verwendeten Baustoffe sollten schadstofffrei und wiederverwertbar sein. Darüber hinaus wird ein optimales Wohnklima für die Bewohner angestrebt.
Die jahrhunderlangen Erfahrungen unserer Vorfahren werden dabei mit neuen Techniken verbunden.

Was ist ein Niedrigenergiehaus?

Das Niedrigenergiehaus ist keine spezielle Bauweise, sondern ein Verbrauchsstandard. Der Heizwärmebedarf liegt um mindestens 25% unter den Anforderungen der derzeit geltenden Wärmeschutzverordnung. Mit welchen Baukonzepten der Energieverbrauch gesenkt wird, bleibt dem Planer überlassen.
Das Niedrigenergiehaus unterscheidet sich vom "ökologischen Bauen" dadurch, dass die verwendeten Baustoffe den hohen Ansprüchen des ökologischen Bauens nicht unbedingt entsprechen müssen.

Was ist mit "kostengünstig bauen" gemeint?

Den Wunsch nach kostengünstigem Erwerb einer Ware hat es schon immer gegeben. In Bezug auf das eigene Haus ist der Ruf nach kostengünstigem Bauen vor allem durch die Forderung des früheren Bundesbauministers Klaus Töpfer populär geworden, Eigenheime für Normalverdiener erschwinglich zu machen und für unter 1000,- EUR / m² anzubieten. Seitdem werben immer mehr Anbieter mit dieser "magischen Grenze", wobei die Qualitätsunterschiede enorm sind. Wirklich günstig gebaute Häuser sind meist gekennzeichnet u. a. durch kompakte Bauweise, Verzicht auf gewohnte Standards, industriell vorgefertigte Bauteile, flexible Grundrisse, leicht versetzbare Trennwände, eventuell nur teilweiser Ausbau usw..

Was macht ein Bauträger?

Der Bauträger ist ein Unternehmer, der bei Vorbereitung und Durchführung von Baumaßnahmen das Bauherrenrisiko trägt und im eigenen Namen für eigene Rechnung handelt. Bauträgerobjekte können über diesen Weg schlüsselfertig an Enderwerber verkauft werden.

Welche Rolle spielt der Notar beim Immobilienerwerb?

Aufgabe des Notars ist es, beim Immobilienerwerb den übereinstimmenden Vertragsabschlusswillen der beiden Vertragsparteien festzustellen, ihn zu formulieren, vorzulesen und zu beurkunden. Außerdem muss er die Beteiligten über die rechtliche Tragweite Ihrer Vereinbarungen aufklären. Das Notariat hat darüber hinaus die Aufgabe, die grundbuchmäßige Erfassung und Bearbeitung des Eigentumsüberganges zu veranlassen.

Was bedeutet "Sondereigentum" und "Gemeinschaftseigentum"?

Ein Wohneigentum ist das Sondereigentum an einer Wohnung, verbunden mit dem Miteigentumsanteil am Gemeinschaftseigentum (z. B. Treppenhaus).

Wozu dient eine Teilungserklärung?

Wird eine Wohnungseigentumsanlage errichtet, muss der Grundstückseigentümer eine Aufteilung vornehmen. Diese basiert auf den genehmigten Plänen mit Teilungserklärung und Abgeschlossenheitsbescheinigung durch die Baubehörde. In der Teilungserklärung gemäß § 8 des Wohnungseigentumsgesetzes werden dann die Miteigentumsanteile am gemeinschatlichen Eigentum in Verbindung mit dem Sondereigentum an einer bestimmten Wohnung festgeschrieben. Die Teilungserklärung bedarf der notariellen Beglaubigung.


Was bedeutet SEPA?

SEPA ist die Abkürzung für "Single Euro Payments Area", dem einheitlichen Europäischen Zahlungsverkehrsraum. Dieser besteht aus 32 europäischen Ländern. Innerhalb der SEPA werden europaweit standardisierte Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen angeboten. Verbraucher und Unternehmen können mit einheitlichen Überweisungs- und Lastschriftprodukten bargeldlose Euro-Zahlungen auch über die Ländergrenzen hinweg so einfach und bequem tätigen wie in ihrem Heimatland.

Wann stellt die LBS Bayern auf SEPA um?

Die LBS Bayern hat zum 20. September 2013 ihre Systeme auf SEPA umgestellt. D. h. ab diesem Termin kann die LBS Bayern nur noch SEPA-Basislastschriften tätigen.

Ab 1. Februar 2014 können dann auch Auszahlungen aus Bausparverträgen nur noch per IBAN und BIC erfolgen.

Ab wann ist SEPA verbindlich?

Spätester Termin für die SEPA-Umstellung ist der 1. Februar 2014. Ab diesem Termin ist die Teilnahme am Zahlungsverkehr nur noch unter der Verwendung von IBAN und zeitweise von BIC (nur bis Februar 2016) und nicht wie heute von Kontonummer und Bankleitzahl möglich.

Was heißt IBAN?

Die International Bank Account Number (Internationale Bankkontonummer) ist eine standardisierte internationale Bank-/Kontonummer für nationale und grenzüberschreitende Zahlungen.

Unsere IBAN lautet wie folgt: DE45 7005 0000 0000 0868 01

Was bedeutet BIC und wozu wird er benötigt?

BIC steht für Business Indentifier Code und ist die internationale Bankleitzahl eines Kreditinstituts. Der BIC besteht aus maximal elf Stellen und wird oft auch als SWIFT-Code bezeichnet.

Der BIC-Code der Bayerischen Landesbank lautet wie folgt: BYLADEMM

Was ist für mich als Kunde der LBS Bayern zu tun?

Als Kunde der LBS Bayern brauchen Sie selbst nicht aktiv zu werden. Bereits erteilte Einzugsermächtigungen behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Es erfolgt eine Umwidmung der bestehenden Einzugsermächtigungen. Ab Juni 2013 haben unsere Kunden über den Verwendungszweck ihres Girokontoauszuges eine Information erhalten, dass die LBS auf SEPA umstellen wird. Ab August 2013 wurden im Verwendungszweck dann die Mandatsreferenz und die Gläubiger-Identifikationsnummer mit Hinweis auf die Umwidmung angedruckt. Anfang September 2013 wurden Kunden, die nicht über den Verwendungszweck erreicht werden konnten, mit einem Brief informiert.

Was ist ein SEPA-Lastschriftmandat?

Ein SEPA-Lastschriftmandat ist die rechtliche Legitimation für den Einzug von SEPA-Lastschriften. Ein Mandat umfasst sowohl die Zustimmung des Zahlers (Kunde) zum Einzug der Zahlung per SEPA-Lastschrift an den Zahlungsempfänger (LBS Bayern), als auch den Auftrag an den eigenen Zahlungsdienstleister (Bank) zur Einlösung der Zahlung.

Wie lange gilt ein SEPA-Lastschriftmandat?

Generell gilt ein SEPA-Lastschriftmandat unbefristet bzw. bis zum Widerruf durch den Zahlungspflichtigen (Kunden). Werden jedoch binnen 36 Monaten seit dem letzten Einzug keine Folgelastschriften vom Zahlungsempfänger (LBS Bayern) eingereicht, verfällt dieses Lastschriftmandat. Sollen nach Ablauf dieser Frist erneut SEPA-Lastschriften eingezogen werden, muss ein neues SEPA-Lastschriftmandat vom Zahlungspflichtigen (Kunden) eingeholt werden.

Was ist die Mandatsreferenz?

Die Mandatsreferenz ist ein vom Zahlungsempfänger (LBS Bayern) individuell vergebenes Kennzeichen eines Mandats und ermöglicht in Verbindung mit der Gläubiger-Identifikationsnummer dessen eindeutige Identifizierung. Bei der LBS Bayern besteht die Mandatreferenz aus 35 Stellen und setzt sich aus der BV-Stammnummer und der IBAN des Kunden zusammen.

Wann ist aufgrund von Änderungen der Mandatsdaten ein neues Mandat einzuholen?

Die LBS Bayern verlangt bei Änderungen der Kontoverbindung oder des Kontoinhabers ein neues Mandat.

Was ist die Gläubiger-Identifikationsnummer?

Die Gläubiger-Identifikationsnummer (Creditor Identifier oder Gläubiger-ID) wird von der Deutschen Bundesbank vergeben und ist ein verpflichtendes Merkmal zur eindeutigen Indentifizierung des SEPA-Lastschriftmandats. Ohne Angabe dieser Nummer erfolgt keine Bearbeitung der eingereichten SEPA-Lastschriften. Die Gläubiger-ID wird von der Deutschen Bundesbank vergeben.

Die Gläubiger-ID der LBS Bayern lautet: DE65LBS00000033816

Was versteht man unter Vorabankündigung (Pre-Notification)?

Die Vorabankündigung soll den Zahlungspflichtigen (Kunden) vorab informieren, wer wann welchen Betrag von seinem Konto abbucht. Der Zahlungspflichtige soll in die Lage versetzt werden, rechtzeitig für die notwendige Deckung seines Kontos zu sorgen bzw. bei Unstimmigkeiten über die Höhe des Betrages eine Klärung mit dem Zahlungsempfänger (LBS Bayern) herbeizuführen. Daher informieren wir unsere Kunden vor dem SEPA-Lastschrifteinzug über den fälligen Betrag und das Fälligkeitsdatum, d. h. das Datum, an dem das Konto des Zahlungspflichtigen belastet werden soll. Darüber hinaus enthält unsere Vorabankündigung auch unsere Gläubiger-Identifikationsnummer und die jeweilige Mandatsreferenznummer. Bei wiederkehrenden SEPA-Lastschriften mit gleichen Lastschriftbeträgen erfolgt eine einmalige Vorabankündigung.

Welche Widerspruchsfristen gelten bei der SEPA-Lastschrift?

Eine autorisierte SEPA-Lastschrift, d. h. eine SEPA-Lastschrift aufgrund eines gültigen SEPA-Lastschriftmandats, kann innerhalb von acht Wochen nach Belastungsbuchung widerrufen werden. Eine entsprechende Kontobelastung wird rückgängig gemacht. Ein SEPA-Lastschrifteinzug ohne gültiges Mandat, d. h. eine unautorisierte Lastschrift, kann vom Zahlungspflichtigen (Kunden) innerhalb von 13 Monaten nach der Kontobelastung zurückgegeben werden.

Nützliche Links zum Thema SEPA

Zu sparkasse.de
Zu sepadeutschland.de
Zu bundesbank.de