Die staatliche Förderbank KfW unterstützt dich beim Bau oder Kauf deines Eigenheims. Besonders günstige Konditionen erhältst du, wenn du klimafreundlich baust. Hier findest du alles Wissenswerte rund um die KfW-Neubauförderung.

Neue Förderchancen
Neben dem Effizienzhaus 40 mit Nachhaltigkeitssiegel werden jetzt auch zwei weitere Bauweisen gefördert:
Das Wichtigste in Kürze:
Das KfW-Wohneigentumsprogramm 124 richtet sich an alle, die ein Haus bauen oder kaufen wollen und es selbst bewohnen werden.
Klimafreundliche Wohneinheiten können günstig mit den Förderkrediten 297 und 298 finanziert werden. Diese Förderung kommt auch für Vermieterinnen und Vermieter infrage.
Familien mit Kindern, die klimafreundlich bauen und unter einer bestimmten Einkommensgrenze liegen, erhalten besonders günstige Kredite im Programm 300.
Die KfW-Bank fördert dein Neubauvorhaben, wenn du die Wohnung oder das Haus selbst bewohnst aber vor allem auch, wenn du besonders nachhaltig baust. Erfüllst du die Fördervoraussetzungen, erhältst du einen zinsgünstigen Kredit. Für den Zinssatz gilt vereinfacht gesagt: Je klimafreundlicher das Gebäude, desto besser die Förderung.
Du kannst auch mehrere Förderkredite kombinieren. Diese KfW-Programme für Neubauten gibt es zurzeit:
Damit du das Wohneigentumsprogramm der KfW-Bank nutzen kannst, ist es entscheidend, dass du das Haus oder die Wohnung, die du kaufst, auch selbst bewohnst. Der Staat will mit diesen Fördermitteln Menschen dabei unterstützen, Wohneigentum zu erwerben.
Für selbst genutzte Häuser oder Wohnungen werden bis zu 100.000 Euro Kreditbetrag gewährt. Die Zinssätze sind allerdings nicht so stark gefördert wie in den übrigen Programmen der Neubauförderung.
Privatpersonen, die Genossenschaftsanteile für selbst genutzten Wohnraum kaufen, erhalten bis zu 100.000 Euro als Förderkredit. Das Programm heißt Förderung genossenschaftlichen Wohnens.
Deutlich günstigere Zinssätze als im Wohneigentumsprogramm erhalten alle, die ein nachhaltiges Gebäude errichten oder eine vorbildlich sanierte Wohnung kaufen. Als Bedingungen für einen Kredit im Programm "Klimafreundlicher Neubau" müssen allerdings das Niveau "Effizienzhaus 40" erreicht werden und die Anforderungen an das "Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude Plus" erfüllt werden. Dann können bis zu 150.000 Euro pro Wohnung als KfW-Darlehen aufgenommen werden.
Aktuell werden jedoch nicht mehr nur Klimafreundliche Wohngebäude (Effizienzhaus 40) mit Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) gefördert.
Seit Dezember 2025 können zusätzlich auch Klimafreundliche Wohngebäude (Effizienzhaus 40 ohne QNG) sowie im Rahmen einer befristeten Förderstufe "Effizienzhaus 55", Wohngebäude gefördert werden. Diese EH55‑Förderstufe wurde neu eingeführt, um den Zugang zur Neubauförderung zu erleichtern und umfasst ebenfalls zinsverbilligte KfW‑Kredite. Mehr dazu liest du in unserem Ratgeber KfW für energieeffizientes Bauen.
Familien mit Kindern, die klimafreundlich bauen und ein niedriges bis mittleres Einkommen haben, werden im Programm Wohneigentum für Familien gesondert gefördert. Zwischen 170.000 Euro und 270.000 Euro liegen die maximalen Kreditbeträge, abhängig vom erreichten Effizienzgrad der Immobilie und der Anzahl der minderjährigen Kinder, die mit einziehen.
Die Förderung nutzen kannst du, wenn du folgende Bedingungen erfüllst:
In unserem Ratgeber KfW für energieeffizientes Bauen erfährst du auch mehr über das Programm für Familien.
Du baust nicht neu, sondern planst eine umfassende Sanierung eines Wohngebäudes? Über zinsgünstige Darlehen für solche Vorhaben informieren wir ausführlich in unserem Ratgeber zu KfW-Förderung für energieeffizientes Sanieren.
1. Schritt
Such dir einen Finanzierungspartner, der den Kreditantrag für dich stellt. Das kann deine LBS, deine Sparkasse oder eine andere Bank sein.
2. Schritt
Der Finanzierungspartner reicht den Antrag bei der KfW ein.
3. Schritt
Die KfW prüft deine Unterlagen und entscheidet über die Förderung.
4. Schritt
Du erhältst eine Förderzusage und unterzeichnest den Kreditvertrag.
5. Schritt
Du kannst mit der Umsetzung deines Vorhabens starten.
Weil der Kredit der KfW oft nur einen Teil der für dein Bauvorhaben benötigten Summe abdeckt, brauchst du in der Regel weitere Finanzierungsbausteine. Eine Kombination mit Bausparen kann sinnvoll sein. Du kannst einen Bausparvertrag auch dazu nutzen, den KfW-Kredit nach Ende der Zinsbindung abzulösen. Über die Details und weitere Finanzierungsmöglichkeiten berät dich gern deine LBS vor Ort.
Die LBS stellt auch den Antrag auf KfW-Förderung in deinem Namen. Die Kredite der Förderbank darfst du nämlich nicht selbst beantragen, dafür benötigst du einen Finanzierungspartner. Als Profis im Bereich Baufinanzierung stehen dir die Beraterinnen und Berater der LBS bei allen Fragen rund um die Finanzierung deines Neubautraums zur Seite. Lass dich unverbindlich beraten!
Wenn du eine Immobilie kaufst oder baust, die du selbst bewohnen möchtest, kannst du das KfW-Programm für Wohneigentum (Nr. 124) nutzen. Dieses Förderprogramm ist für alle Personen gedacht, die sich ein Eigenheim finanzieren möchten. Klimafreundliche Neubauten, die das Niveau des KfW-Effizienzhauses 40 erzielen, können sehr günstig mit den Förderkrediten KfW 297 und 298 finanziert werden. Dabei musst du die Immobilie nicht selbst bewohnen, sondern kannst sie auch vermieten. Für Familien mit Kindern, die unter einer bestimmten Einkommensgrenze liegen, gibt es das Förderprogramm 300. Dabei gelten jedoch ebenfalls strenge Vorgaben für die Nachhaltigkeit des Gebäudes.
Der Antrag muss gestellt werden, bevor du mit dem Bau startest oder den Kaufvertrag für eine Immobilie unterschreibst.
Wenn du KfW-Förderprodukte für Immobilienkauf oder Neubau nutzen möchtest, wende dich an eine Bausparkasse, eine Sparkasse oder eine andere Bank. Deine Finanzierungspartnerin beantragt die Förderung dann in deinem Namen. Selbst kannst du bei der KfW keinen Kreditantrag stellen.
Die maximale Höhe des KfW-Kredits hängt vom jeweiligen Programm ab: Während beim Förderdarlehen "Wohneigentum für Familien" bis zu 270.000 Euro ausgezahlt werden, liegt der Kredithöchstbetrag im regulären KfW-Wohneigentumsprogramm bei 100.000 Euro und im Programm für klimafreundliche Neubauten bei 150.000 Euro. Auch die Zinshöhe variiert von Programm zu Programm. Grundsätzlich kann man sagen: Je klimafreundlicher das Gebäude, desto günstiger die Zinsen.
Gefördert wird der Bau oder Erstkauf einer Wohnung oder eines Hauses. Die einzelnen Fördervoraussetzungen unterscheiden sich von Programm zu Programm. Erfüllst du die Vorgaben, erhältst du einen zinsgünstigen Kredit für die Finanzierung deines Vorhabens, der meist aber nur einen Teil der benötigten Summe abdeckt. Bei einem Neubau kannst das Geld unter anderem für die Kosten des Baugrundstücks, Material- und Arbeitskosten, Notar- und Maklergebühren oder die Gestaltung der Außenanlagen ausgeben. Auch die Planung und Baubegleitung durch einen Experten oder eine Expertin für Energieeffizienz und die Nachhaltigkeitszertifizierung sind förderfähig.